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PS3-Hack: GeoHot muss komplette Computer-Ausrüstung an Sony aushändigen

Nachdem George Hotz (GeoHot) die Root-Keys der PlayStation 3 veröffentlichte, erwirkte Sony eine einstweilige Verfügung gegen den PS3-Hacker.

Innerhalb von zehn Tagen müsse Hotz jetzt seine komplette Computer-Ausrüstung an Sony aushändigen. Das betreffe sogar sämtliche USB-Sticks, die in seinem Besitz sind.

Mit den Root-Keys ist es möglich, Homebrew-Software und kopierte Spiele auf der PlayStation 3 abzuspielen.


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WebReporter: Ganondorf
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Sony, PS3, Hack, Ausrüstung, GeoHot
Quelle: www.videogameszone.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2011 13:22 Uhr von SirDragon
 
+64 | -8
 
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*lach*: Was wollen die damit erreichen? Die Platten formatiert er und ne Sicherung schiebt er auf nen Webserver oder ne Platte bei nem Kumpel, die ihm nicht gehören.

Aber traurig genug, dass die einstweilige Verfügung erwirken können für sowas. Was hat ne Firma für nen Anspruch auf nicht von ihnen hergestellte Hardware? Demnächst erwirkt Microsoft einstweilige Verfügungen gegen Mac-User?
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28.01.2011 13:23 Uhr von Gentsch1991
 
+30 | -6
 
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Na und?
Macht er alles platt und sagt, ist kaputt gegangen.
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28.01.2011 13:29 Uhr von mAdmin
 
+43 | -6
 
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schade, dass er nur einen gameboy zuhause hat: mit dem er wohl alles programmierte...

alle usb? sind die alle bei sony registriert oder woher wissen die ob es 1 oder 100 sind:)?

einfach mal auf die ehrlichkeit des "hackers" vertrauen.

die news hört sich kacke an
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28.01.2011 13:30 Uhr von atrocity
 
+32 | -4
 
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Ist das legal? Mit welchem Recht bekommt Sony sein Zeug?

Das es die Staatsanwaltschaft für Ermittlungen bekommt... ok. Aber der Kläger direkt?
1. wird der da auch private Sachen gespeichert haben die sicher niemanden was angehen
2. Wer stell sicher das Sony ihm nicht illegales unterschiebt?
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28.01.2011 13:38 Uhr von SirDragon
 
+32 | -1
 
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Rechtliche Grundlage: ist in diesem Fall ein sehr umstrittenes Gesetz in den USA mit Namen: Digital Millennium Copyright Act

Ist am Ende eine Erweiterung des Urheberrechts. Sowas wie der Patriot Act der Menschenrechte bei Terrorverdacht ausknipst gibt das DMCA die Möglichkeit ohne Gerichtsurteil Dinge die Urheberrechtsverletzung hervorrufen können ausgehändigt zu bekommen.

Das die Rechner dabei nicht an die Polizei sondern eine Firma gehen finde ich total bescheuert, aber naja das Gesetzt stammt aus der Clinton Ära und ist nicht sonderlich durchdacht gewesen.
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28.01.2011 13:40 Uhr von atrocity
 
+4 | -1
 
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@SirDragon: Krass, danke für die Info! :o

Dürfen "Beweise" die so gewonnen werden in richtigen prozessen gegen den Angeklagten benutzt werden?
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28.01.2011 13:45 Uhr von w0rkaholic
 
+15 | -2
 
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Was für eine Sauerei: Und Sony soll dann anschließend bitte wegen Rootkits (nicht keys) und anderen Gängeleien und rechtlich grenzwertigen Kopierschutzverfahren etc etc bitte ebenfalls SÄMTLICHE Ausrüstung, gerne auch alle USB-Sticks rausrücken!

Vor allem: Seine Ausrüstung soll an Sony ausgehändigt werden! Was soll denn das? Wenn überhaupt dann meinetwegen an die Behörden bzw. die Strafverfolgung etc, also eine staatliche Institution, aber doch nicht an ein Privatunternehmen! Katastrophal, das so etwas in einem "Rechtsstaat" möglich ist. Ebenfalls abzugeben sind Sperma-, Blut- und Urinproben sowie der Erstgeborene und der Zehnte!

Sagen wir es doch mal wie es ist, dieser GeoHot ist ein Genie! Es ist traurig, wie mit solchen Pionieren umgegangen wird, einfach nur weil Sony Kohle hat. Der Schaden, den GeoHot angerichtet haben soll tendiert meiner Meinung nach gegen Null - eigentlich hat er nur Gleichheit hergestellt, denn Xbox und Wii sind schon lange geknackt. Hätte ich bei Nintendo oder Microsoft was zu sagen, würde ich dem Typen sämtliche Anwälte bezahlen die er braucht.

Falls jemand ein Spendenkonto für GeoHot weiß, bitte Bescheid sagen, meinen Beitrag hat er sicher!
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28.01.2011 13:50 Uhr von SirDragon
 
+8 | -2
 
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Ja das ist möglich atrocity: Lustig ist nur, dass die Erwirkung dieser Verfügung garnicht vom DMCA abgedeckt sein dürfte, da das hacken von Consolen mit dem Zweck die funktionalität zu erweitern (Linux aufspielen) unter Reverse Engineering fällt und somit unter eine Ausnahme des DMCA.

Einen ähnlichen Fall gab es nämlich bei der Xbox damals.
Lustigerweise endeten fast alle Gerichtsverfahren die auf einer Verletzung des DMCA aufbauten am ende eigentlich immer mit einem Freispruch.

Sony geht es offensichtlich auch nur darum ihm Steine in den Weg zu legen.
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28.01.2011 14:13 Uhr von Ali Bi
 
+4 | -4
 
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Hoffen wir mal dass es ihm nicht bald wie "TRON" ergeht.

Wenn Sonnie ohne Cher schon jetzt so abgeht.

http://de.wikipedia.org/...(Hacker)
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28.01.2011 14:47 Uhr von tehace
 
+15 | -4
 
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@Kva: Lol...du bist son opfer
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28.01.2011 15:35 Uhr von cpt. spaulding
 
+0 | -0
 
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@ atrocity: nicht überall gilt deutsches recht.
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28.01.2011 15:39 Uhr von untertage
 
+0 | -4
 
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Was juckts die deutsche Eiche wenn ein Schwein sich an ihr reibt ;-)
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28.01.2011 15:45 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -2
 
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Herrje Sony!!! Stellt den Kerl in der Sicherheitsabteilung ein.

An besseres Wissen kann man so gar nicht rankommen.
Was meint ihr, was der für ne Bereicherung ist für das Unternehmen.
Mit entsprechendem Gehalt kann man auch ihn aus der Reserve locken und für sich arbeiten lassen.
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28.01.2011 17:03 Uhr von DerMaus
 
+3 | -0
 
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Bwahahahahaha! Lächerlich! Die Platten packt er vorher in die Mikrowelle und die Flashmedien werden einfach formatiert. Wenn GeoHot das nicht will, wird Sony auch nix finden...
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28.01.2011 17:26 Uhr von httpkiller
 
+2 | -1
 
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Ja die Hackergemeinde zu verärgern war ja in der Vergangenheit mit dem deaktivieren von Linux eine gute Idee. Naja die werden schon wissen was sie tun. *g*
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28.01.2011 18:17 Uhr von Kontomanager
 
+2 | -0
 
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ich hoffe: er gibt denen den alten Pc 200MHZ 32gb speicher aus den Keller :)
obwohl sogar der in Geohots hände eine firmenvernichtungswaffe sein kann :)
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28.01.2011 18:37 Uhr von Smilychris
 
+3 | -2
 
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Schon witzig wie manche hier denken.Der Kerl ist geschnappt worden.Seine Bude wurde schon längst auf den Kopf gestellt und sämtliche Ausrüstung bei den Behörden ausgewertet.Schwachsinnig zu denken, Sony spielt ihm nu ne illegale mp3 drauf...löööl.
Dann so Kommentare, er hätte Null Schaden angerichtet.^^
Wacht auf Kinder, morgen gehts wieder zur Schule und vergesst nicht eure Sticks untereinander zu tauschen, solange ihr nix für die Spiele bezahlen wollt.

[ nachträglich editiert von Smilychris ]
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28.01.2011 18:44 Uhr von SirDragon
 
+1 | -1
 
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übrigens: An jene die sagen sowas kanns nur in den USA geben, es gibt eine EU Richtlinie die genau das selbe Recht auch hierzulande gewährt ;)

http://de.wikipedia.org/...
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28.01.2011 18:51 Uhr von brainbug1983
 
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@Smilychris: Du bezeichnest andere als Kinder, bist aber einer der bei Homebrew sofort an kopierte Spiele denkt.
Ich würd mal fast behaupten das Sony selbst schuld an der ganzen Sache hat. Hätten sie die Linux-funktionalität, die damals so großartig beworben wurde, nicht mit nem Update gelöscht, wär das ganze bestimmt nicht so extrem ausgeartet. Und jetzt kommt mir bloss nicht mit "Auf ner Konsole braucht man kein Linux", das wurde von Sony damals als Argument FÜR die PS3 angeführt, daher wunderts mich eigentlich das die Funtkion einfach so weggepatcht werden durfte...
Meiner Meinung nach Sony = selbst schuld.
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28.01.2011 19:01 Uhr von Smilychris
 
+1 | -2
 
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@brainbug1983: Woher weisst du was ich bei Homebrew denke, habe ich nix zu geschrieben.Es wird ja im Artikel aufgeführt: "...und kopierte Spiele".Ob die nun mit oder ohne Linux arbeiten, spielt doch keine Rolle.
Wenn einer deinen Wagen klaut indem er die Scheibe einschlägt und dann kurzschliesst, ist dann auch der Autohersteller schuld, weil er kein Panzerglas verbaut hat? In beiden Fällen wurde das Original manipuliert, um es illegal zu nutzen.
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28.01.2011 23:04 Uhr von Vato69
 
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Sony Releases Stupid Piece http://www.youtube.com/...
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28.01.2011 23:09 Uhr von maniistern
 
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Na´und: kauft er sich ne neue, wasn das fürn Quatsch
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29.01.2011 00:50 Uhr von dubberle
 
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Im Grunde hat Sony ein dickes Problem: Die verbauen hochwertige Hardware zu einer Spielkonsole und verramschen das Zeug mit Verlust - über die Spiele wird das ganze ähnlich hintenrum Finanziert, wie Tintenstrahldrucker.

Und dann kommen ein paar Experten, die kaufen etliche von den Dingern, schmeißen Linux auf die Kiste und bauen sich so ganz billig einen Cluster auf. Problem für Sony: die Rechner im Cluster werden nicht für´s Spielen, sondern für´s Numbercrunchen mißbraucht, der Ausgleich des Verlusts beim Verkauf der Hardware wird also niemals eintreffen. Deshalb solche Keys, die solchem "Mißbrauch" einen Riegel vorschieben sollen.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte Sony gerichtlich gezwungen werden, diese Schlüssel herauszurücken, denn die oft beworbene Möglichkeit Linux auf der Kiste zu betreiben, wird durch das Versteckspiel genommen. Somit fehlt strenggenommen eine in der Werbung zugesicherte Eigenschaft des Geräts.

Wenn Sony dabei Miese macht, ist das deren unternehmerisches Risiko. Niemand käme auf die Idee jemanden vor den Kadi zu zerren, nur weil der statt Nachfüllpatronen für den Titenpisser gleich einen neuen Drucker kauft. Damit würde sich der Preis pro Seite für den Kunden zwar erhöhen, aber wenn das alle Kunden machen würden, käme der Hersteller in Bedrängnis.

Ich würde raten, die Hardware mit Viren, Trojanern, Rootkits und was sich sonst noch so an Schädlingen finden läßt zu spicken, in der Hoffnung, daß doch irgendein Schadcode bei Sony aktiv wird.
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29.01.2011 08:11 Uhr von DEUTSCHKOPF
 
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Pssst: Komm lass kurz tauschen ,merkt doch eh keiner....
hehehe
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29.01.2011 10:28 Uhr von local
 
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aha: irgendwie kommt das so bescheuert rüber dass ich es gar nicht glaube.

ich würd die empfindlichsten daten löschen, aber vorher irgendwo hinterlegen.

und dann kommen da viren drauf. Irgendwie, dat sie das netzwerk von sony zerschießen. sollte er bestimmt hinbekommen in 10 tagen. muhaha

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