28.01.11 06:11 Uhr
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Großbritannien: Ärzte entwickeln eine revolutionäre Operation zur Bekämpfung von Depressionen

Ärzten aus Bristol in Großbritannien ist es gelungen, einen neuen chirurgischen Eingriff zu konzipieren, um chronische Depressionen zu behandeln.

Diese Technik sieht vor, dass Elektroden ins Gehirn implantiert werden, um tiefe Gehirnstimulation zu ermöglichen. Dafür werden Löcher im Schädel des Patienten gebohrt. Mit der Operation wurden bereits die ersten Erfolge erzielt.

So erzählte eine 62-jährige Patientin Sheila Cook, die neun Jahre lang unter Depression gelitten hat, dass die Operation ihr eine spürbare Linderung verschafft hat. "Ich bin eines morgens aufgewacht und fühlte mich anders, ich wollte Dinge tun. Meine gesamte Sichtweise hat sich geändert."


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Arzt, Krankheit, Operation, Depression, Bekämpfung
Quelle: news.bbc.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2011 06:23 Uhr von DeeRow
 
+6 | -18
 
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28.01.2011 07:40 Uhr von LLCoolJay
 
+11 | -1
 
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DeeRow: keine Ahnung was du mit MBRS meinst aber rein psychische Hilfen funktionieren nicht immer.

Ich kenne das von mittlerweile 2 nahestehenden Menschen.

Allerdings die Methode Löcher in den Kopf zu bohren hat es schon sehr früh gegeben. Ob das mit den Elektroden hilft halte ich für fraglich.
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28.01.2011 07:54 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
+5 | -0
 
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man: fühlt sich unweigerlich an die Lobotomie erinnert, aber hier wird "nur" stimuliert, nicht zerstört.

Es muss einem schon sehr dreckig gehen, dass man sich freiwillig einem gehirnchirurgischen Eingriff unterzieht, allerdings gibt es durchaus solche Menschen. Für diese ist es als letzter Notnagel bestimmt interessant, um wieder etwas Lebensqualität zu erlangen.
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28.01.2011 08:07 Uhr von gugge01
 
+2 | -9
 
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Nun, ….die OP ist für unserer humanistische marktliberale Gesellschaft auf jeden Fall billiger als jemanden eine für alle nutzbringende Aufgabe zu geben für die er Verantwortung trägt und entsprechend geachtet wird!

Aber die Anglikaner waren ja schon immer begeistert von Möglichkeiten positives Denken auf Knopfdruck zu erzeugen oder Leuten mit anderen Meinungen das Hirn zurösten!
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28.01.2011 08:20 Uhr von Hoschman
 
+5 | -7
 
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oh oh: ich wette bei sowas steigen die selbstmordraten noch erheblicher an.
ich leide selber an depressionen, und jeder der sich damit auskennt, weiss, das wenn sich der zustand von heute auf morgen ändern würde, man erst recht nen psychischen schaden bekommt.
so doof wie es klingt, aber wenn man tief in den depris drinhängt, wäre eine sofortige besserung, einfach nen zu großer schock.

ich bin da eher der tabletten kombiniert mit einer therapie in einer tagesklinik typ, da man so auch gleich viele neue soziale kontakte knüpft, seinen eigenen körper bzw. die psyche selbst besser kennenlernt usw.

klar gibt es zig argumente gegen tabletten (verständlicherweise), aber wenn man tief in depressionen hängt, gibts meist keinen anderen ausweg, da viele menschen in solchen phasen nicht therapierbar sind.


kurz um: ich halte von einer op, um depressionen zu bekämpfen rein gar nichts!
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28.01.2011 09:24 Uhr von Djerun
 
+1 | -0
 
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quelle unvollständig wiedergegeben: diese stimulation soll irgendwann die ablative chirurgie ersetzen, mit der sonst schwerste depressionen behandelt werden
bei der parkinsonschen krankheit wird dieses verfahren seit 87 eingesetzt
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28.01.2011 10:29 Uhr von ProSuite123
 
+1 | -6
 
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Elektroschocks: und ne ordentliche Lumbalpunktion (wegschnippeln des vorderen Hirnteils) haben noch jede Geisteskrankheit geheilt.
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28.01.2011 14:04 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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ProSuite: Eine Lumbalpunktion ist definitiv was anderes. Du meinst vermutlich eine Lobotomie, an die ich bei der News auch unweigerlich erinnert wurde.

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