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Was sich durch die Gesundheitsreform 2011 ändert

Die Gesundheitsreform 2011 ist seit dem 1. Januar in Kraft getreten und soll vorrangig die finanzielle Lage der deutschen Krankenversicherungen stärken. Hierbei sind neben bürokratischen Änderungen auch solche vollzogen worden, für die die Patienten teils tief in die Tasche greifen müssen.

Der allgemeine Beitragssatz steigt nun wieder auf 15,5 Prozent, wobei die neue Aufteilung zu Lasten der Arbeitnehmer geht, die jetzt anteilig mehr zahlen. Zudem können die Kassen zur Wettbewerbssteigerung beliebig hohe Zusatzbeiträge einführen. Diese gelten jedoch nicht für familienversicherte Mitglieder.

Zusätzlich ist es auch für gesetzlich Versicherte möglich, sich auf Privatrechnung nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) behandeln zu lassen. So können sie in den Genuss kürzerer Wartezeiten und mehr Behandlungsspektrum kommen. Die Kassen sind jedoch nur verpflichtet, die gesetzlich vorgeschriebene Leistung zu erstatten.


WebReporter: rudvid
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Reform, Gesundheitsreform, Zusatzbeitrag
Quelle: magazin.patient360.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2011 20:52 Uhr von rudvid
 
+5 | -1
 
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Es ist wirklich unglaublich, wie man als Patient immer mehr Geld aus der Tasche gezogen bekommt. Ein weiterer Grund, sich intensiv mit der Möglichkeit an Präventionskursen teilzunehmen zu beschäftigen. Dafür zahlen viele Kassen nämlich einen ordentlichen Zuschuss!
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28.01.2011 14:41 Uhr von delerium72
 
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@rudvid: "Es ist wirklich unglaublich, wie man als Patient immer mehr Geld aus der Tasche gezogen bekommt."
Das schlimme an der Sache eigentlich ist, das es die unteren Einkommensschichten wie immer am härtesten trifft.
"Demokratie" und "sozial" sind Begriffe die der Politik leider abhanden-gekommen sind.
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01.02.2011 18:14 Uhr von mayan999
 
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