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Bei künstlicher Befruchtung werden nur 50 Prozent der Kosten übernommen

Die Gesundheitsreform 2004 hat alles verändert: Haben Krankenkassen vorher 100 Prozent der Kosten einer künstlichen Befruchtung erstattet, müssen Paare nun 50 Prozent der Kosten selbst tragen. Und auch dies ist nicht immer leicht - so gilt es doch einige Kriterien zu erfüllen.

Beim Paar muss es sich in erster Linie um Ehepartner handeln. Außerdem müssen herkömmliche Methoden durch einen Arzt ausgeschlossen worden sein. Zur Befruchtung dürfen außerdem nur die Ei-, Samenzellen der Partner verwendet werden. Eine Fremdspende wird nicht getragen, ein Kostenplan muss vorliegen.

Private Versicherung sind in keinster Hinsicht verpflichtet, die Kosten anteilig oder komplett zu übernehmen. Vor Kurzem hat der Bundesfinanzhof allerdings beschlossen, dass auch alleinstehende Frauen eine Kostenübernahme zusteht.


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WebReporter: rudvid
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kosten, Schwangerschaft, Krankenkasse, Befruchtung
Quelle: magazin.patient360.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2011 14:22 Uhr von rudvid
 
+3 | -1
 
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Ich finde es sehr traurig, wenn die finanzielle Situation eines Paares gleichzeitig entscheidet, ob man sich eine Befruchtung leisten kann oder nicht. Häufig benötigen Paare mehrere Versuche, um schwanger zu werden - das kann schnell ins Geld gehen.
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27.01.2011 16:17 Uhr von Flutschfinger
 
+2 | -1
 
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Das ist seit 2004 so. 2011 ein "News" daraus zu machen ist etwas komisch, wie ich finde. Nichtsdestotrotz wäre ich für eine volle Kostenübernahme bei den ersten 3 Versuchen.

[ nachträglich editiert von Flutschfinger ]
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27.01.2011 17:25 Uhr von Kojote001
 
+0 | -3
 
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Mal davon abgesehen das das Thema schon älter ist...
Es wird immer kritiesiert das zu wenig Kinder geboren werden, aber dann wird erstmal kräftig bei der Assistierenden Befruchtung ( so heißt es eigentlich ) gestrichen indem man nur noch die Hälfte erstattet bekommt. es ist einfach nur zum Kotzen was in diesem Drecksstaat abgeht, die Kassen fahren Milliardengewinne ein und geben nix an die Versicherten weiter, im Gegenteil es werden noch mehr Leistungen gestrichen. Und unsere ach so liebe nette und demokratische Regierung ( Achtung Ironie ) heißt das ganze auch noch gut...

Naja was will man von einem Haufen Volksverräter und Abzocker auch anderes erwarten als so ein Vorgehen.

Ich kann mich dem Autor nur anschliesen. Es ist einfach erbärmlich das im Endeffekt das Konto entscheidet ob oder ob nicht. Als ob es nicht schon schwer genug wäre das es auf natürlichen weg nicht klappt nein jetzt wird man auch noch dafür bestraft das es nicht geht.

Und nur mal zur Info so eine Künstliche Befruchtung kostet in etwa 3200€, Plus etwaige Kosten für notwendige zusätzliche Therapien, Anästhesie ( bei der Eizellenentnahme ... 80 bis 100€ wird auch nicht von der Kasse bezahlt ), und und und ... also kann es im schlimmsten fall passieren das der ganze Spaß mal schnell 4000€ Kostet, das heißt das auf die werdenden Eltern mal schlappe 2000€ zukommen.Und schon ist es das nächste was in D nur noch den wohlhabenden gegönnt ist... so kommt es mir zumindest vor.
Woher ich das alles weiß ?? Ganz einfach Meine Frau und ich müssen leider auch diesen Weg wählen da es auf anderen Weg nicht möglich ist.
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28.01.2011 11:33 Uhr von Tinnu
 
+1 | -1
 
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ich wäre dafür kostenübernahme auf 0 zu senken weil es ja keine maßnahme zur erhaltung der gesundheit ist. wenn ein unfruchtbares paar unbedingt kinder haben will, gibt es ja noch adoption, pflege usw.

außerdem... wer keine 4000€ für eine befruchtung hat... wie will so ein paar ein kind unterhalten? einmal da, sind die noch viel teurer.
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31.01.2011 17:20 Uhr von Kojote001
 
+0 | -2
 
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@ Tinnu

Hast du schonmal daran gedacht das man ein eigenes Kind mehr liebt als ein Adoptiertes oder ein Pflegekind ? Und außerdem wer sagt denn das unbedingt beide unfruchtbar sein müssen, das zeigt das du keine Ahnung von der Materie hast. Und im übrigendie ca 4000€ sind die Gesamtkosten davon muss man selber nur die Hälfte tragen, das beweist das du meinen Beitrag scheinbar nicht richtig gelesen hast.
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01.02.2011 10:47 Uhr von Tinnu
 
+0 | -0
 
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@ kojote: ich habe sehr genau gelesen!
erklär mir mal bitte, warum andere für wünsche, nicht krankheit, einzelner aufkommen sollen?
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01.02.2011 17:27 Uhr von Kojote001
 
+0 | -2
 
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@ Tinnu hast du schonmal daran gedacht das eine Unfruchtbarkeit auch eine Krankheit ist ??? Oder denkst du das wäre Gottes Wille ?
So mir reicht es jetzt, da man eh nur dumm gemacht wird wenn man seine Meinung sagt !
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04.02.2011 09:23 Uhr von Tinnu
 
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dumm angemacht? das hast ja wohl du.
DU willst ein kind. klar ist es für dich traurig das es nicht klappt. es ist schön für dich, das es andere möglichkeiten gibt. wenn du die wahrnehmen kannst. ok. deine entscheidung. aber steh auch gefälligst für die kosten gerade. wenn das kind einmal da ist, wirst du das auch müssen.

unfruchtbarkeit ist vielleicht eine krankheit, aber die ist mit einem kind nicht heilbar und darum keine option der allgemeinheit auf der tasche zu liegen. es gibt wichtiges, wofür das geld zu gebrauchen ist, es gibt noch viel zu viele krankheiten, die besser erforscht werden müssen um menschenleben zu retten und nicht um menschen zu produzieren.

das ist meine meinung und keine dumme anmache!

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