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Korruptionsverdacht bei weltweitem Anti-Aids-Fonds

Wegen Korruptionsverdacht beim globalen Anti-Aids-Fonds hat Deutschlands Bundesentwicklungsminister bis zur Klärung des Sachverhalts alle weiteren Zahlungen an den Hilfsfonds gestoppt. Deutschland ist drittgrößter Geldgeber des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose.

Fast zwei Drittel der Hilfsgelder sollen durch Korruption in den Empfängerländern verloren gehen. Seit dem Jahr 2002 hat die Organisation zehn Milliarden Dollar ausgegeben. Wie viel davon in dunklen Kanälen verschwand, soll nun aufgeklärt werden.

200 Millionen Euro wollte Deutschland von 2011 bis 2013 pro Jahr an den Fonds überweisen. Prominente Unterstützer des Fonds sind unter Anderem Bono, Bill Gates und Carla Bruni-Sarkozy.


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WebReporter: MasterAK
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: HIV, AIDS, Korruption, Fonds, Dirk Niebel
Quelle: www.welt.de
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27.01.2011 15:42 Uhr von LhJ
 
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Tjoa das war mir völlig klar, genau wie vielen anderen auch.
Da sieht man mal wieder, wie spät solche Pappenheimer auf hohen Posten zünden.

Wem soll man dann in Afrika einen riesigen Haufen Geld geben, der damit KEINEN Unsinn treibt?
Dürfte schwer werden dafür jemanden zu finden.

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