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Ägypten kommt nicht zur Ruhe - Proteste dauern an

Nach dem Volksaufstand in Tunesien brodelt es nun in Ägypten. In der Nacht auf Donnerstag kam es in der Hauptstadt Kairo erneut zu kleineren und mittleren Unruhen zwischen Polizei und Demonstranten.

Der seit 1981 regierende Präsident, Muhammad Husni Mubarak, gerät zunehmend unter internationalem Druck, da die Polizeigewalt stetig zunimmt. US-Außenministerin Hillary Clinton forderte am Mittwoch, die Demonstrationen nicht gewaltsam zu unterdrücken.

Die Demonstrationen beziehen sich auf den seit Jahrzehnten autoritären Regierungsstil des ägyptischen Präsidenten.


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WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Ägypten, Demonstration, Unruhe, Aufstand, Husni Mubarak
Quelle: www.20min.ch

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27.01.2011 08:52 Uhr von stevemosi
 
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Erstaunlich wie schnell sich ein Konfliktfokus von z.B Nord/Südkorea oder Gaza plötzlich auf Nordafrika verschiebt.
Hoffen wir auf wenige tote Demonstranten und schnelle Verbesserung der Lage.
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27.01.2011 09:43 Uhr von usambara
 
+9 | -1
 
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heuchlerische Kehrtwende des Westen, hat er doch die arabischen Diktaturen Jahrzehnte lang unterstützt.
Mubarak setzte auf korrupte Klientelwirtschaft, auf gnadenlose Privatisierungspolitik und auf die Verschärfung des Gazaproblems: Seit 2008 baut auch Ägypten eine Mauer an seiner Grenze zum Gazastreifen und öffnete sie zur allgemeinen arabischen Empörung nicht einmal während des israelischen Angriffskrieges auf Gaza Ende 2008.
Zeitgleich verlor der Staat, der in den Fünfzigern, Sechzigern und Siebzigern noch die Geschehnisse im Mittleren Osten maßgeblich gelenkt hatte, jegliches regionale Gewicht. Ägypten war nur mit einem befasst: mit der Unterdrückung seiner Bürger, allen voran der Islamisten.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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27.01.2011 14:34 Uhr von Jummi
 
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Jo Usambara, da muß ich dir Recht geben.
Was da in Nordafrika geschieht, sind längst überfällige Revolten, die Menschen dort gehen auf die Strasse, weil sie die Schnauze voll haben von der Unterdrückung und Ausbeutung.
Wenn man sich den Mittelmeerraum so ansieht, dann brodelt es aber nicht nur auf dem afrikanischen Kontinent, auch in Europa gibt es Protest, den nahen Osten lass ich jetzt mal aus.
ZB. in Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich in all diesen Ländern gehen die Menschen auf die Strasse, weil sie die Nase voll haben von der kapitalhörigen Politik, sie wollen nicht mehr die Dummen sein und ständig für die Krisen des Kapitalismus bluten.
Parallelen zwischen Nordafrika und Europa gibts genug, nicht nur das draufdreschen auf Demonstranten.(Stuttgart)

Der Westen, bzw. die Regierungen des Westens haben jetzt Angst, in Tunesien, Marokko, Algerien oder Ägypten könnte eine starke sozialistische Bewegung entstehen, eigentlich die konsequente Folge aus der Revolution, das könnte Beispielgebend sein.
Die Regierungen der Nordafrikanischen Länder möchte der Westen nicht missen, denn man gute Beziehungen zu diesen Unterdrückunsapparaten gepflegt.
Wenn aber das Volk etwas anderes will, dann muß auch der Westen das akzeptieren.
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27.01.2011 14:48 Uhr von usambara
 
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@Jummi: nicht umsonst möchte der einst sozialistische Südjemen sich wieder unabhängig machen.
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29.01.2011 07:24 Uhr von Jummi
 
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@usambara: "nicht umsonst möchte der einst sozialistische Südjemen sich wieder unabhängig machen. "

Ob das funktioniert ?
Zersplitterung macht nicht stärker.

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