27.01.11 08:15 Uhr
 474
 

Studie: Ein Drittel der Inhalte auf BitTorrent-Portalen sind Fake-Dateien

Einer Studie zufolge sind mittlerweile ein Drittel der Dateien, die auf BitTorrent-Portalen im Internet angeboten werden, mit Fake-Inhalten versehen.

Es sind nur ungefähr 100 Personen oder Personengruppen, die auf den Portalen zwei Drittel der normalem Dateien zum Download anbieten. Von denen versuchen 90 Prozent Mal-Ware zu verbreiten, oder Geld zu verdienen, indem sie die Interessenten auf bestimmte Webseiten locken.

Die meisten Fake-Dateien werden dabei von den Inhabern der urheberrechtlich geschützten Dateien oder von ihnen beauftragten Personen eingestellt. Diese sollen bereits ein Viertel aller auf BitTorrent-Portalen verbreiteten Inhalte ausmachen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Studie, Download, Portal, Fake, Drittel, BitTorrent
Quelle: winfuture.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz
"Pokémon Go" ist das beste Android-Spiel des Jahres
Deutsches TV zeigt viele Filme zum 100. Geburtstag von Hollywood-Urgestein Kirk Douglas

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.01.2011 08:24 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Immerhin: besser als damals die 99% Fakes bei Emule
Kommentar ansehen
27.01.2011 09:05 Uhr von atrocity
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Schon doof: wenn man sich auf den falschen Portalen rum treibt. Darum sollten DAUs auch die Finger von Warez lassen ;-)
Kommentar ansehen
27.01.2011 09:08 Uhr von golddagobert
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Desshalb gibt es usenext... ;-)
Kommentar ansehen
27.01.2011 09:12 Uhr von atrocity
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@golddagobert: Findest du es moralisch ok das sich usenext ne goldene Nase daran verdient das andere illegale Kopien ins Usenet einstellen?
Also ich weiß ja nicht. Filesharing ok, wers nötig hat, aber wenn dann bitte unkommerziell.
Kommentar ansehen
27.01.2011 10:32 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Janee: In öffentlichen Netzwerken mag das sein, aber wer ist denn noch so leichtsinnig und läd sich dort irgendwelchen Kram herunter?

In den geschlossenen (kleinen) Netzwerken geht es eher sauber zu.
Kommentar ansehen
27.01.2011 12:18 Uhr von MasterM
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
egal: So kann man wenigstens nicht bestraft werden, da man immer behaupten kann, dass die Datei, der Film oder die Songs Fakes waren. Und Fakes laden ist keine Straftat.
Kommentar ansehen
27.01.2011 12:30 Uhr von MasterM
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich weiß, aber in dem Moment, wo ich es lade, wird es zum Teil auch zum Upload freigegeben. Aber wie soll man nachweisen, dass gerade der Teil, der von mir kam ein Original oder ein Fake war?

Allerdings kenne ich keinen, der überhaupt noch Filme oder Musik über Torrent zieht....
Kommentar ansehen
27.01.2011 13:33 Uhr von Philippba
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich würde dort viren für die Anwälte: verteilen die schauen würden, was ich anbiete. so nen abmahn anwalt wünsche ich einen virus. p.s. heute hat ein abmahnanwalt gegen uns vor gericht verloren und darf ca. 4000-5000 eur zahlen ;) das freut mich sehr
Kommentar ansehen
28.01.2011 09:15 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn nur darum ginge,den Downloadern: das Filesharing madig zu machen,wären Fake-Dateien direkt vom Urheber/Abmahner ja durchaus ok. Das Problem ist vielmehr,daß dies jedoch gar nicht mehr der Hauptgrund für das Einstellen des Fakes ist. Mittlerweile gehts nur noch um die Kohle. Denn das Urheberrecht unterscheidet nicht zwischen Dateinamen und Dateiinhalt.Insofern sind die Abmahner nicht darauf beschränkt, klassische Fake-Dateien einzustellen, sondern sie können genausogut wirklich geschützte Werke unter einem harmlosen Namen einstellen (z.B. Ubuntu-Distribution,die sich als Pornofilm entpuppt). Beides ist gleichsam abmahnfähig.
Kommentar ansehen
28.01.2011 09:29 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@MasterM: Sicher,behaupten könnte man das. Allerdings haben die Abmahner auch etwas,was sie als ultimatives "Beweismittel" verkaufen wollen: Den Hashwert einer Datei,welche nach Meinung der Abmahner/Loggingfirmen einzigartig und nicht fälschbar ist. Quasi ein Fingerabdruck einer Datei. Nach Argumentation bedeutet ein bestimmter Hashwert,daß sich auch eine bestimmte Datei darin befindet,woraus man aus dem "Angebot" eines Uploaders auf die tatsächlich vorhandenen Files schließen kann,ohne wirklich was von ihm runterzuladen. Das glauben auch Richter...insbesondere die in Hamburg und Köln :-D Aber: Man schaue sich mal das Leistungsspektrum der Loggingfirmen an,das sie für ihre Kunden (die Urheber) bereithalten: Da ist dann plötzlich die Rede davon,daß man in der Lage sei, Fakefiles mit einer bestimmten Größe und eine bestimmten Hashwert zu erstellen. Na,wer entdeckt den Widerspruch ?

@Phillippba
Du schreibst,ein Abmahner hat gegen euch verloren. Kannst du diesbezüglich ein paar Infos geben,speziell würde mich der Bereich interessieren,in dem er abgemahnt hat.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
Kommentar ansehen
30.01.2011 03:34 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Genial! Damit werden die ganzen ignoranten Down-: loadschmarotzer bei ihren illegalen Aktionen endlich mal in ihre Schranken verwiesen. Zu viele Musikerfreunde wissen seit dem Zusammenbruch der Musikindustrie nicht mehr, wie sie ihre Familien und die Studiomiete bezahlen sollen, nur weil einige ignorante und asoziale Egoisten ihren Gratis-Spaß haben wollen. Nein, sowas ist KEIN Spaß!
Und NEIN, nicht jeder Musiker Arbeit in einer Band und kann mit Live-Auftritten seinen Unterhalt verdienen. Auch kein Regieassistent und Toningeniuer - bevor jetzt diese dummen Argumente wieder kommen. Und in der tat - 90% der Musikszene besteht NICHT aus superreichen Rihannas und Dieter Bohlens!
Kommentar ansehen
03.02.2011 23:17 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Achtungsgebietender: ich spiele auch fast täglich Computer, weil ich das gerne mache, wie andere halt gerne Musik machen.
Aber arbeiten muss man dann trotzdem, ich weiss nicht wer das festgelegt hat, dass man von Musik leben können sollte.
Am reichsten sind die erfolgreichen Musiker ja auch in dem winzigen Zeitabschnitt geworden, in denen Tonträger professionell, aber nicht privat vervielfältigt werden konnten.
In den 5000 Jahren vorher waren die "alle" arm, da kann man sich doch nicht auf die besten 30 oder 50 Jahre berufen und sagen, man hätte ein Anrecht darauf, so viel einzunehmen, wie in der besten Zeit EVER, dieser Branche. Zudem kommt, dass man durch Computertechnik heute weit billiger wegkommt, wenn man die gleiche Quali aufnehmen will.

Zur news: wenn die mit Fake-Dateien erfolg haben wollen, sollten die einfach mal in den Dateinamen, die Namen der Seeder-Crews(gibts den Ausdruck???^^), die sonst echte Files hochladen einbringen, damit man nicht so leicht rausfindet, ob es ein Fake ist.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die ARD hat mal wieder die unangenehme Wahrheit verschwiegen.
Deutschland will noch im Dezember einige afghanische Flüchtlinge abschieben
Erbschaft für schottisches Dorf, weil deutscher SS-Mann gut behandelt wurde


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?