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Hessisches Landesarbeitsgericht: Videoüberwachung am Arbeitsplatz ist rechtswidrig

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat jetzt ein Urteil darüber gesprochen, dass Videoüberwachung am Arbeitsplatz als "schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung" zu werten und damit rechtswidrig ist.

Im Rahmen des Prozesses wurden einer kaufmännischen Angestellten 7.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Die 24-jährige Frau hatte für die Filiale eines bekannten Unternehmens gearbeitet. 2008 wurde in dem Büro, in dem sie gearbeitet hatte, eine Kamera installiert, die ihren Schreibtisch "beobachtete".

Auf die zahlreichen Bitten der Frau, die Kamera abzumontieren, wurde nicht eingegangen. Ihr wurde hingegen versichert, dass die Kamera nur zu ihrer eigenen Sicherheit installiert wurde. Daraufhin hat die Angestellte geklagt.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeitsplatz, Gerichtsurteil, Videoüberwachung, Landesarbeitsgericht
Quelle: de.news.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 18:55 Uhr von irving
 
+4 | -3
 
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Der Traum eines jeden Arbeitsgebers - eine mini-Kamera, die man dem Arbeitsnehmer bei der Einstellung gleich ins Gehirn installiert.
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26.01.2011 19:12 Uhr von Habitalimus
 
+2 | -0
 
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Wenn eine Firma das will, macht sie das auch (Nur nicht offiziel-sondern mit einer versteckten Minicam). Allein der ganze Datenaustausch, da will ich gar nicht wissen wer da aller mitguckt...
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26.01.2011 20:34 Uhr von Xan
 
+3 | -0
 
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Nicht gerade sehr subtil: Wie dämlich muß man denn sein, einem AN so eine Kameraposition mit der angeblichen Absicht aufzuschwätzen, die Sicherheit zu erhöhen.

Es gibt ein paar interessante Gesetze zum Thema Videoüberwachung am Arbeitsplatz. Hier sind mal alle aufgeführt:
http://www.janvonbroeckel.de/...

Ich frage mich, was davon mit diesem Urteil jetzt überhaupt noch Bestand hätte.

[ nachträglich editiert von Xan ]

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