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Weltwirtschaftsforum Davos: Experten sind über die weltweit wachsende Ungleichheit besorgt

Bei der Weltwirtschaftsforums-Eröffnung in Davos äußerten sich die Fachleute aufgrund der nordafrikanischen Unruhen sowie Proteste über die weltweit zunehmende Ungleichheit mit Besorgnis.

Mit Blick auf die tunesischen, algerischen und ägyptischen Bürger-Proteste sprach der chinesische IWF-Vertreter Zhu Min eine Warnung vor der zunehmenden Ungleichheit aus. "Das ist die größte Herausforderung für die gesamte Welt," sagte Zhu Min.

Weiter sagte Zhu Min: "Ich glaube nicht, dass die Welt ihr ausreichende Aufmerksamkeit gewidmet hat." Nicht wenige der dortigen Wirtschaftsführer hoben zudem hervor, dass die Bedeutung der Schwellenländer bezüglich der weltweiten Erholung immer größer werden würde.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: IWF, Davos, Weltwirtschaftsforum, Ungleichheit, Besorgnis
Quelle: news.orf.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 18:28 Uhr von Lexx1992
 
+4 | -0
 
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Tjoa: Früher war ein Mensch ein Mensch.

Heute sind alle nur noch gierige Zecken.
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26.01.2011 19:14 Uhr von DIDI1980
 
+4 | -1
 
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Und auch hier: ist Deutschland (dank den Neokons) vorn dabei.
Danke Frau Merkel und Herr Steinbrück, Herr Westerwelle, und Herr Steinmeier, danke Frau Homburger und Herr Schäuble, Herr Schröder und Herr Fischer, Herr Trittin und Frau Künast, danke Herr Rürupp und Herr Riester, danke danke danke für den Welmeistertitel im Herstellen eines globalen Ungleichgewichtes der Wirtschaft.
Danke für die Öffnung des deutschen Kapitalmarktes für Heuschrecken und die Einführung von Hartz 4. Danke für eine Reallohnsenkung in den letzten 10 Jahren von über 4% und eine Gettorisierung deutscher Großstädte. Danke für wachsenden Fremdenhass durch soziale Ungleichgewichte und immer wieder für einen Platz im unteren Drittel der Pisa-Mitmacher.

Und nun erklären sie, Frau Merkel, in Davos bestimmt, alle Länder sollen dem deutschen Weg folgen. Ich hoffe die anderen Länder haben Deutschland genau im Blick und beobachten genau, wie wir die kommenden Jahre den Euro und die Euro-Gemeinschaft in den Untergang anführen werden.

Danke
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26.01.2011 19:40 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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Heuchler da muss man sich nur die neoliberale Ausrichtung dieser Organisation anschauen.
Ein Treffen «fetter Katzen im Schnee», wie Rocksänger Bono es ausdrückte.
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26.01.2011 19:53 Uhr von aries2747
 
+1 | -3
 
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@DIDI1980: Du glaubst auch Deutschland wäre global an bedeutsamkeit an der Spitze, LOL.

Er Sprach über globales Ungleichgewicht nicht von Deutschland.
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26.01.2011 21:16 Uhr von DIDI1980
 
+4 | -1
 
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@ aries2747: Ich sagte, Deutschland ist zu einem nicht ganz unerheblichen Teil Schuld an diesem weiltweiten Ungleichgewicht.

In Europa ist Deutschland die nummer eins 1 in Sachen Lohndumping und Sozialschmarotzertum gegenüber den anderen Eurostaaten.

Global gesehen ist Deutschland die Nummer 2 hinter China.
Begründet liegt das darin, dass sich Deutschland dem Diktat der Wirtschaft untergeordnet hat und schon nach den Pfeifen der Geldmacht tanzt. Darum die Aussage über Frau Merkel.

Nachträglich möchte ich feststellen, dass Deutschland als eine der führenden Industrienationen eine exponierte Rolle als Vorbild zukommt, und es in der Welt viel beachtet wird, was hierzulande politisch und wirtschaftlich geschiet, auch wenn das Kleingeister nicht glauben.
Die Artikel der Tagesgazetten rund um den Erdball sind grade im Wirtschaftsteil immer wieder mit Berichten und Einschätzungen, ja manchmal mit Zitaten von Brüderle oder Schäuble durchsetzt.
Ein wenig Englisch als Fremdsprachenkenntnis und die Webadressen der Times rund um die Welt reichen dafür aus.
Ich sage nicht das Deutschland bedeutsam ist, aber es wird sehr genau beobachtet was Deutschland macht, grade Wirtschaftlich.
Führende (internationale) Ökonomen bezeichnen das Deutschland seit 1990 als das größte Experiment in Sachen Neoliberalisierung der Wirtschaft. Nicht mal das Great Britain Maggi Thatchers oder die USA des R. Regean kommen dem Nahe, denn nie war die Wirtschafthörigkeit und der Grad der Neoliberalisierung eines Landes höher als heute in Deutschland.

Aber ich erkläre es gern nochmal, falls das jetzt immer noch nicht klärt, wie die o.a. Punkte zu deuten sind.
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26.01.2011 21:25 Uhr von aries2747
 
+0 | -2
 
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@DIDI1980: Zum Sozialschmarotzertum bspw. sei mal gesagt das es nicht überall in Europa überhaupt soziale absicherungen gibt.

Deutschland ist dort mit seinen 4 Sozialschm*rotzern pro Bundesland nunmal nummer eins weil wir ein Soziales System haben welches halt alle absichert.

Und nein du brauchst mir deine Meinung nicht weiter erklären.

[ nachträglich editiert von aries2747 ]
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26.01.2011 21:54 Uhr von Glimmer
 
+0 | -6
 
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Unfug: Die Menschen in Afrika werden nur immer ärmer, weil sie so viele Kinder haben die dann natürlich nichts mehr zu Essen haben. Das WWF sollte lieber Massnahmen zur Bekämpfung der Überbevölkerung beschliessen. Die Erde kann nicht beliebig viele Menschen ernähren.
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27.01.2011 01:36 Uhr von Jaraen
 
+2 | -0
 
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@Glimmer: Du hast von nichts ne ahnung aber davon eine ganze menge.

Geh mal nach Afrika und frag einem Hühnerbauern warum er seine Produkte nicht kostendeckend verkaufen kann. Wenn gleichzeitig die "Hilfslierungen" aus den Industrienationen viel günstiger verkauft werden um dem Land ja zu "helfen".
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27.01.2011 09:41 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@Jaraen

Glimmer sein Argument ist nicht ganz falsch. Wenn man in einem Land lebt wo es einem nicht gut geht kann man sich ausrechnen das es mit einen Haufen Kinder am Arsch natürlich noch beschissener ist als es so schon ist.

So wie du schon sagst, die Wirtschaftspolitik die gegenüber Afrika betrieben wird ist eine ganz miese. Da gehts nicht um Hilfe sondern um Absatzmarkt und Abhängigkeit.
Normalerweise wären die in Europa hergestellten Lebensmittel nicht konkurenzfähig für Afrika aber dafür gibt es ja Subventionen aus der EU, damit können die Firmen die Waren billiger Verkaufen und machen trotzdem noch einen Reibach. Die Subventionen werden aus Steuergeldern bezahlt die wiederum aus die Völker gequetscht werden.
Heißt grob gesagt, der europäische Bürger bezahlt die Absatzmärkte damit die Firmen einen höheren Absatz verbuchen können und mehr Profit erwirtschaften.

Macht Afrika also nur zu einem reinen Absatzmarkt der abhängig von den gezahlten Steuern in Europa ernährt wird.
Man hat nicht das Interesse die Selbsständigkeit Afrika´s zu fördern wenn die Abhängigkeit doch so viel rentabler ist. Konkurenz züchtet sich Kapitalismus nach Möglichkeit nicht ran. Das konnte man zur Wende in Deutschland sehen, wo die Ostwirtschaft zerschlagen wurde statts sie zu modernisieren um Arbeitsplätze zu erhalten. Da ging es auch nur um Absatzmärkte. Der Mensch ist und bleibt nur ein Konsumvieh für eine gewisse Lobby.

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