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Österreich: Institut erforscht Ursachen für ADHS-Krankheit bei Kindern

In Österreich weisen laut Ärzten eine halbe Million Kinder Symptome für Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität auf. Das Institut Panakeia beschäftigt sich seit langem mit der ADHS-Krankheit und stellt fest, dass Verhaltensauffälligkeit nicht mit einer psychischen Krankheit gleichzusetzen ist.

Unruhiges Verhalten des Kindes kann auch eine Reaktion auf schlechte Ernährung, verschiedene Umwelteinflüsse, Probleme im sozialen Umfeld oder Ähnliches sein.

Anhand eindeutiger Signale ist es allerdings möglich ADHS früh zu erkennen: Das Schlagen gegen die Wand oder auf den Boden mit dem Kopf, eine eingeschränkte Verhaltensfähigkeit oder die eigene körperliche Gefährdung bei Nichtbeachtung.


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WebReporter: matt287
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Österreich, Krankheit, ADHS, Verhaltensauffälligkeit
Quelle: www.salzburg.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 18:09 Uhr von ZzaiH
 
+4 | -4
 
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ist doch auch: kein wunder, adhs kann man auch anerziehen - wenn die kids nur vorm tv hocken, da gibts immer nur 15 min blöcke unterbrochen von 5-10 min werbung - kein wunder das keine konzentration vorhanden ist... dem kind mal ein buch geben und es stundenlang lesen lassen oder vorlesen ist ja auch zu anstrengend...
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26.01.2011 18:39 Uhr von Python44
 
+1 | -0
 
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Quelle lesen ! Diese News ist sowas von schlecht wiedergegeben, das einem beim Lesen schlecht wird !
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26.01.2011 20:54 Uhr von Earaendil
 
+1 | -6
 
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Der Grund für ADHS sind IMMER die Eltern,die ihre Kinder auf viele Weisen vernachlässigen,nicht fördern oder schlicht erwarten,Kinder kommen erzogen und als "fertige Menschen" auf die Welt.Man muss Kinder fordern und nicht eoinfach vor der Kiste abstellen.Gerade Jungs brauchen Bewegung,Sport...Anregungen in allen Bereichen.Aber da versagen die meisten Eltern heute,und greifen auf Drogen zurück , um ihre kinder still zu halten.
Die Pharmariesen verabreichen dann Medikamente,die die eigentlichen Probleme erst hervorrufen.
Aus den Kindern wird dann DANK der Medika´s Problemfälle,man könnte sagen fast Drogenabhängige,die nie selbstständig lernen,ihre Emotionen und Gefühle zu sortieren und mit ihnen umzugehn.
Kleine Kinder schmeissen sich auf den Boden,wenn sie im Laden irgend etwas sehn,was sie haben wollen..haun mit dem Kopp auf den Boden,halten die Luft an und werden fast blau..usw...wer das als Erwachsener und Elternteil nicht einzuschätzen weiss, und damit überfordert ist ,sollte KEINE Kinder bekommen!!
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27.01.2011 15:15 Uhr von Earaendil
 
+1 | -3
 
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Jaja ich rede Schwachsinn..und ihr dichtet Kindern Krankheiten an,die sie garnicht haben, nur damit das leben der Erwachsenen leichter wird und sie keine Verantwortung tragen müssen.
Es kotzt mich so dermaßen an....es gibt keine "Zappelphilippe"...so eine dreckige,boshafte Lüge.
Wie kann man so abartig sein und einfach eine Krankheit erfinden und dann Kinder ruhig stellen???
Ihr setzt Kinder unter Drogen,wenn ihr zulasst,daß der Arzt solche Medikamente verschreibt.
Solchen Eltern sollte man das recht zu Erziehn streichen,denn sie sind offenbar nicht fähig und auch nicht willens.
Abartige,boshafte Gesellschaft.
Und es gibt heute viele Ärzte,die genau der gleichen Meinung sind,wie ich.
Die Kinder sitzen ewig vor der Flimmerkiste..und dann solln sie ruhig sein?????

....vlt solltet ihr mal weniger Drogen nehmen,dann merkt ihr vlt wieder,was ihr den Kindern damit antut...
Klar haben Erwachsene das auch...denn es ist ein ganz normales Phänomen,wenn man schlecht erzogen wurde und später auch als Erwachsener nicht in der Lage ist,sich zu kontrollieren.Die erste Generation von Mutanten ist doch schon erwachsen....
Ich muss gleich kotzen...echt!
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27.01.2011 15:51 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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@Earaendil: "Solchen Eltern sollte man das recht zu Erziehn streichen,denn sie sind offenbar nicht fähig und auch nicht willens."

Die natürliche Fortpflanzung ist ein Menschenrecht, das niemandem genommen werden sollte. Menschenrechte gelten für alle oder sie sind wertlos.

"Der Grund für ADHS..
..sind IMMER die Eltern, die ihre Kinder auf viele Weisen vernachlässigen,nicht fördern oder schlicht erwarten,Kinder kommen erzogen und als "fertige Menschen" auf die Welt"

FALSCH. Der Grund für ADHS ist die sich rasant schnell entwickelnde Gesellschaft. Eine verhaltensweise, die dem jäger und Sammler eine bessere Chance des überlebens sicherte ist heutzutage plötzlich eine Krankheit. ich zitiere hier die Quelle:

"Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer Welt leben, in der das Gehirn nachhinkt. Als Jäger und Sammler leben wir in einer Welt von Handy, Internet und Fernsehen"

Deine Erziehungstheorie ist schlichtweg Schwachsinn. Du kannst Menschen, die evolutionstechnisch noch gar nicht reif sind für diese Welt nicht einfach umerziehen.

"Die erste Generation von Mutanten ist doch schon erwachsen...."

Richtig. Die Mutanten sind aber nicht die ADHS´ler sondern Menschen , die nicht mehr in der Lage sind, diese Verhaltensweisen zu verstehen. WIR sind die Mutanten!
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27.01.2011 16:45 Uhr von Earaendil
 
+0 | -3
 
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Sorry da kommen wir GARNICHT überein.

Schonmal gesehn,wie ein Kind sich entwickelt,welches Medikamente dagegen nimmt?
Es ist GRAUSAM!!!!!!!!!
Ich spreche aus Erfahrung und lass dir eines gesagt sein...liesst du in Zukunft mal wieder nen Artikel,wo ein Junge seine Eltern einfach mal in nem Wutanfall umgebracht hat...100% bekam auch dieses Kind wieder Medikamnete gegen ADHS vorher.
Mach dich ma bitte richtig schlau..les dir nicht nur die Berichte und Artikel durch,die die Pharmariesen in Auftrag gegeben haben (ja,dazu gehört auch Apotheken-Umschau und jede Frauenzeitschrift)
Diese Kinder leiden und sind auch später NICHT ohne Drogen fähig zu leben,lebenslange Abhängigkeit von Tabletten.

Keiner spricht davon,daß viele Kinder schon süchtig zur Welt kommen,weil Mutti die ganze Schwangerschaft über Kippen ,Cola und Kaffee trank...da s diese Kinder Jahre brauchen um das Hibbelige loszuwerden,...das ist kein Argument?^^

Ich werde so dermaßen wütend bei dem Thema,ich könnte echt ausrasten...
Aber bitte,nicht persönlich nehmen... ;
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27.01.2011 16:55 Uhr von Earaendil
 
+1 | -2
 
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@Mixuga: Da kommen wir nicht überein..niemals....

Diese Kinder leiden schrecklich und sind drogenabhängig.

http://www.youtube.com/...
Das Internet ist voll damit,schau dich einfach mal um bitte....
Und lies mal neutrale,unabhängige Berichte....

http://www.youtube.com/...
usw...

Schonmal ein Kind live gesehn,welches seine Morgendosis gerade bekommen hat?
Glaub mir,danach sprechen wir uns nochmal... ;)
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28.01.2011 21:28 Uhr von Miem
 
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Earaendil: Sorry, aber wer hier keine Ahnung hat, bist du. Ich habe eine Tochter, die ADS hat - nebenbei habe ich es auch. Ich kann beobachten, wie sich mein Kind von einem Moment auf den anderen völlig verändert und sich seinem eigentlichen Charakter entgegengesetzt verhält.Übrigens bekomt sie keine Medikamente, die Ursache für ihr seltsames Verhalten ist das ADS. Und auch keine falsche Erziehung. Bewegung hat sie genug, sie ist auch körperlich gerne aktiv und ich gebe ihr sooft wie möglich die Gelegenheit dazu. Ansonsten liest sie sehr gerne, wahrscheinlich, weil ich ihr von Anfang an auch sehr viel vorgelesen habe. Und sie konstruiert und bastelt sehr gerne - hört aber immer wieder mittendrin auf, weil sie einfach nicht durchhalten kann.

ADS ist eine biologische Krankheit. Nachweisbar, denn es werden bestimmte Neurotransmitter nicht in ausreichender Menge hergestellt. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht im Gehirn, Informationen kommen nicht vollständig an oder werden zwar aufgenommen, aber nicht verarbeitet. Die meisten Medikamente gegen ADS sind sogenannte Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer. Sie bewirken also, dass die Neurotransmitter langsamer abgebaut werden und sich so allmählich auf ein höheres Level einpendeln. Von Drogen kann in diesem Fall überhaupt keine Rede sein.

Das Problem bei ADS und ADHS ist allerdings, dasss viel zu oft falsch behandelt wird. Die Medikation muss sehr behutsam erfolgen und die Kinder sehr sorgfältig eingestellt werden. Nicht jedes Kind verträgt jedes Medikament und auch nicht in der gleichen Dosis. Hier ist eine sehr individuelle Medikation gefragt. Viele Ärzte verschreiben hier jedoch nach Schema. Zudem kommt es in der Anfangsphase oft zu Nebenwirkungen, die ebenfalls sehr genau beobachtet werden müssen. WEnn sie nicht in den ersten Wochen schwinden, muss das Medikament abgesetzt oder schwächer dosiert werden, das versäumen viele Ärzte. Und werden die Medikamente nicht genau nach Zeitplan eingenommen, kann es hier auch zu den von dir beschriebenen Ausfällen kommen. Süchtig machen die Medikamente übrigens nicht. Dafür haben die meisten ADS-Kranken die Chance, dass sich das Gehirn irgendwann selbststätig auf einen höheren Dopamin-Level einpendelt, nachdem es sozusagen vom Medikament eingeleitet wurde. Interessanterweise sinkt dann auch das Risiko einer späteren Suchterkrankung.

Ein Fehler ist es allerdings, einfach Beruhigungsmittel bei ADHS oder Stimmungsaufheller und Transquilizer bei ADS zu verschreiben. Die machen tatsächlich süchtig und helfen nicht. Zudem gehören zur Behandlung unbedingt auch Heilpädagogik und Spiel- sowie Bewegungstherapie. Meine Tochter macht beides und hat sich allein dadurch schon sehr positiv entwickelt.

Übrigens haben ADS- und ADHS-Kranke auch früher keine bessere Überlebebenschance gehabt. Ich kenne die Theorie, dass ADS-Kranke einfach die Nachkommen der Jäger seien und in der heutigen Gesellschaft die Sammler eher gefragt und darum erfolgreicher. Das kann aber nicht stimmen. Wenn ich meine Tochter beobachte - und mich selbst, ich muss mich dauernd im Zaum halten - wir würden, während wir einen Hirsch verfolgen, mittendrinn innehalten, um Blumen zu pflücken. Ein Jäger muss sich voll und ganz auf die Jagd konzentrieren können, das ist mit ADS nicht möglich. Wenn man die Beute direkt in Schußweite hat, darf man sich nicht vom Gesang des Vogels über einen ablenken lassen. Und wenn man vor einem wütenden Eber flieht, darf man nicht mittendrin innehalten und mit dem Jagdpartner streiten, wer nun den Eber aufgeschreckt hat. Das aber würde meine Tochter tun.

Ich bin auch absolut dagegen, den Kindern einfach irgendwelche Mittel zu geben und sie dann alleine zu lassen. Gerade damit macht man sie tatsächlich süchtig und depressiv. Aber wenn man diese reale Krankheit leugnet, läßt man die Kinder auch alleine. Ich habe das selbst erlebt, durch meine Tochter erfahre ich erst, worin meine eigenen Probleme begründet lagen. Ich habe es irgendwie geschafft, mein ADS soweit in den Griff zu bekommen, dass ich zurechtkomme. Allerdings habe ich es nicht so stark wie meine Tochter und ich bin sehr froh, dass es für sie jetzt Hilfe gibt.
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28.01.2011 22:47 Uhr von Earaendil
 
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°°Aber wenn man diese reale Krankheit leugnet, läßt man die Kinder auch alleine. Ich habe das selbst erlebt, durch meine Tochter erfahre ich erst, worin meine eigenen Probleme begründet lagen. Ich habe es irgendwie geschafft, mein ADS soweit in den Griff zu bekommen, dass ich zurechtkomme. Allerdings habe ich es nicht so stark wie meine Tochter und ich bin sehr froh, dass es für sie jetzt Hilfe gibt. °°

Da ist es doch schon wieder...du kommst selber nicht klar,und da ist es doch logisch,daß du deinem Kind auch keine geeigneten Verhaltensmuster vorleben kannst.Es ist ein Witz irgenwo...wo soll dein Kind denn lernen,wie man sich verhält,wenn nicht bei den Eltern...gerade in der ersten Zeit.???
Ich krieg echt die Motten ,wenn ich sowas lese...
Warum,wenn ihr doch wisst,daß ihr selber garnicht zurecht kommt im Leben,bekommt ihr Kinder?(Jetzt nicht "heulen",ist nicht persönlich gemeint;)
Die müssen euere Hilflosigkeit mit ausbaden
..
und das Beste ist ja..auch du wirst wieder deinem Kind erzählen,daß es ja garnix dafür kann...es ist ja krank ;)
Komm...hör mir bloß auf,ich kanns net mehr hören.
Dein Kind wird aufwachsen mit dem Hintergedanken,daß alle seine Unzulänglichkeiten auf seine Krankheit zu schieben sind.Menschen müssen heute nicht mehr lernen,ihre Emotionen,auch die Heftigen,zu kontrollieren.Nein.Man lässt es an der Umwelt aus,oder an sich selber..oder wirft ne Pille ein.DAS ist krank.
Du bist nicht die Einzigste ,die Erfahrung damit hat...vergiss das mal nicht.Ich kenn nen ganzen Haufen Leute,die so ne Kacke vorschieben... und komisch...die Kinder von denen haben das dann auch...
Guckt man sich aber dann genau an,wie diese Leute leben,wie der Alltag aussieht usw...merkt man schnell...das kann so nicht stimmen.
Noch NIE konnte man Probleme mit Medikamenten lösen..auch keine psychischen.Man kann die Symptome überdecken,den Alltag möglich machen,um DANN an dem Problem zu arbeiten.
Und wie sieht die Arbeit an dem Problem dann aus..bei Kindern die eine solche Therapie bekommen...Ja,genau..Konzentrationsübungen usw....
Aber das muss alles SO ODER SO geschehn,denn das lernt kein Mnesch von allein.Dies wurde aber immer versäumt,und dann geht die Kacke los.Kinder sind darauf angewiesen,dies von ihren Eltern bewusst beigebracht zu bekommen.
Dazu gehört auch Disziplin..ein Kind muss lernen mal eine halbe Stunde still zu sein,zB bei Verwandtschaftsbesuchen oder sonst wo.Da darf man als Eltern nicht nachgeben...auch mal streng durchgreifen(nicht schlagen,das mein ich niemals!!).Sonst haben die Kinder hinterher enorme Probleme sich einzufügen..fängt im Kindergarten an.
Auch ganz beliebt und oft beobachtet...die Kinder von solchen Leuten bekommen schon mit 3 oder 4 mal hier nen Schluck Cola..oder ganz krass ,dieser lösliche Zitronentee..im FLÄSCHEN..weil,da is ja kein Koffeein drin ;)
Und dann wundern ,wenn der Zwerg renitent radaliert.
Oder rauchende Mütter..immer wieder END geil ... die Bude stinkt schon nach Nikotin,aber neeein...davon werden Kinder nicht hibbelig... -.-

In meinen Augen KANN man bei einem Kind garnicht fetsstellen,ob es "unnormal" aktiv ist...

Frage...wann hat dein Kind in den letzten MOnaten an mehreren Tagen hintereinander draussen gespielt,richtig getobt,Fahrad gefahren,sich die Kniee aufgehaun,Höhlen im Gebüsch gebaut,Fangen spielen bis einer heult...sowas?
Und nicht nur mal ein Tag...jeden Tag mehrere Stunden.

Ich versprech dir nackisch inne Hand...beweg dein Kind,fordere es,binde es in Form von Pflichten(auch kleine Kinder können Pflichten übernhemen) in den Haushalt mit ein.Esse jeden Tag mindestens einmal immer um die selbe Uhrzeit...3 Monate lang,kontinuierlich...
Du wirst sehn...es funktioniert.Vileeicht hilft es sogar dir.
Mich würde mal interessieren,wie es sich bei dir äußert..ich habe nich nie einen Erwachsene erlebt,der wirklichnunter diesem Phänomen litt...das waren eigentlich immer eher die begleitende Drogensucht oder schlicht der unausgereifte Charakter des Menschen.

Ich hab mir schon so einige Kinder ansehn müssen,die Opfer dieser Idiotie wurden...das ist einfach nur ganz doll traurig.
Der Mist wird auch immer weiter gegeben,weil der vorherige Generation ja auch das Handwerk fehlt,es selber einfach nie gelernt hat, "die Zähne zusammen zu beissen" ..oder schlicht:Du kannst nicht immer ,wie du willst!Punkt.
Du sagtst,wenn man diese Krankheit leugnet,lässt man die Menschen allein..das Problem ist..die sind eh schon zu lange sich selbst überlassen,da hilft kein Medikament..da hilft nur reifen.Und das geht fast nie ohne einen gewissen Druck und Stabdhaftigkeit der Eltern...aber da drehn wir uns ja auch in deinem Fall im Kreis.

Nimm es mir net übel...aber da kommen wir GARNICHT auf nen grünen Zweig ;)
Dennoch LG
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28.01.2011 22:58 Uhr von Earaendil
 
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Spiel-und Bewegungstherapie: Schonmal dabei gewesen bei der "Therapie"...

Sorry...da machen die Sachen...die müssen die MÜTTER machen,oder Väter...egal..das sind ganz normale Sachen!!!
Dafür darf kein Therapeut erst kommen müssen wenns schon zu spät ist...das ist Standart.Grundprogramm.
Da waren immer nur die Eltern im Vorfeld zu faul gewesen,täglich mit dem Kind zu puzzeln,raus zu gehn,Sport zu treiben usw....und das regelmäßig!Nicht nur mal einmal die Woche auf den Spielplatz gehn oder mal Maumau zocken.

Bewegungstherapie...klopfklopf...lass dein Kind raus,in den Wald,fahr mit ihm weg...und lass es toben...da lernt es alles,was es braucht und ist hinterher KO.
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28.01.2011 23:10 Uhr von Earaendil
 
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Erkläre mir wenn es eine biologische Krankhiet ist...warum Kinder,die an dieser Krankheit leiden,in der Lage sind ,sich bei Fremden oder bei Freunden zu Hause ganz normal zu benehmen,auch über mehrere Tage...zurück zu Hause, aber voll abdrehn und erstmal das nächste Drama starten...
Ich behaupte...das steckt ein gewisser Zug von Manipulation dahinter.Viele Menschen weichen extremen Verhaltensweisen aus,in dem sie nachgeben oder sich zurück ziehn.So bekommt der "Anfreifer" oft seinen Willen.
Nachtigall ick hör dir trapsen...


Nene...

[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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29.01.2011 14:30 Uhr von Miem
 
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Earaendil: wahrscheinlich wirst du es nicht verstehen. Oder kannst du mir vielleicht erklären, warum meine Geschwister sowie mein Sohn diese Symptome nicht aufweisen? Willst du auch Autismus leugnen? Willst du nicht begreifen, dass es solche Krankheiten gibt?

Meine Tochter spielt viel im Freien. Sie liest gerne, von allem Anfang an. Und sie spielt gerne, vor allem Konstruktionsspiele wie Lego oder Geomag. Puzzles liebt sie auch. In der Schule überrascht sie mit ihrem Wissen. Sie ist an allem interessiert und läßt sich gerne etwas erklären.

Woher das kommt? Wahrscheinlich, weil wir uns immer viel mit ihr beschäftigt haben. Schon als Baby bekam sie viel vorgelesen und wir haben auch viel mit ihr gespielt. Ohne Zwang und ohne Plan, welches Spiel in gerade diesem Alter für sie am förderlichsten ist und wieviel Minuten pro Tag man welches Spiel laut Fachleuten zu machen hat. Wenn sie etwas wissen wollte, haben wir es ihr erklärt und oft auch mit Hilfe von Experimenten vorgeführt. Ihre Fragen zielen vor allem auf naturwissenschaftliche Vorgänge ab und daran sind wir selbst interessiert und experimetieren selbst gerne mit ihr. Seit sie anderthalb ist, habe ich kein Gericht selbst gesalzen, wenn sie zu Hause war. Inzwischen - sie ist sieben - vertraue ich ihr auch mal den Nachtisch zur Zubereitung. Und wehe, ich bringe den Kompost selbst heraus, dann ist sie beleidigt. Das ist ihr Job.

Es gibt bei uns feste Regeln. Fernsehen ist außer Sandmann und Sonntagsmärchen tabu. Aufstehen und zu Bett gehen ist immer zur selben Zeit, abends gibt es ein festgelegtes Ritual. Zum Schluß wird vorgelesen, obwohl sie inzwischen selbst lesen kann, liebt sie das noch immer. Wenn sie gegen eine Regel aufbegehrt, tobt uns weint, nehme ich sie in den Arm, bis sie sich beruhigt hat. Aber die Forderung - aufräumen oder Schlafanzug anziehen z.B. - hat sie dann trotzdem zu erfüllen. Das braucht sie auch. ADS-Kinder brauchen festere Strukturen als gesunde Kinder.

In der Schule ist sie verträumt, obwohl sie an neuem Wissen interessiert ist. Wenn sie die Hausaufgaben macht, sitzt sie manchmal eine Stunde lang an drei Rechenaufgaben, um die restlichen 20 dann plötzlich innerhalb von 5 Minuten fertig zu machen. Inzwischen schreibt sie die meisten Buchstaben richtig herum, am Anfang war alles spiegelverkehrt. Im Gegensatz zu ihrem Bruder ist sie aber Rechtshänderin.

Sie ist ein sehr liebevolles Mädchen, kann aber ohne erkennbare Ursache Bruder oder Katzen richtig wehtun. Sieht ihr Unrecht ein und macht es dann sofort wieder - ohne erkennbares Schuldgefühl, wie es eben für ADS typisch ist. Mißhandelte Kinder würden deutlich schuldbewußt wirken. Bei meiner Tochter ist zu dem Zeitpunkt der benötigte Hirnbereich für Mitgefühl nicht mit einbezogen - weil die Neurotransmitter in diesem Bereich zur Zeit nicht aktiv sind. Schon wenige Stunden später kann sich das wieder geändert haben. Dann kommt sie zu mir und sagt: "Ich habe mir jetzt in die Hand gebissen, du brauchst das nicht verbinden, das ist meine Strafe, weil ich meinem Bruder wehgetan habe." Ich verbinde sie natürlich trotzdem.

Sich zu konzentrieren und sich selbst unter Kontrolle zu halten ist eine gewaltige Anstrengung für sie. Häufig benimmt sie sich in Schule und HPT vorbildlich und bricht zuhause dann völlig ein. Hier fühlt sie sich sicher und geliebt und kann ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Ich nehme sie dann zwar in den Arm - sie braucht viel Körperkontakt - aber wenn sie in der ersten Wut ihre Sachen auf den Boden geworfen hat, muss sie das nachher aufräumen. Wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt, lasse ich mir den Vorgang erklären und sage ihr auch, wenn sie selbst etwas falsch gemacht hat ("Jetzt muss ich die ganzen Pausenregeln abschreiben, nur weil ich den Sand aus dem Sandkasten geworfen habe"). In der Schule hat sie es in guter Haltung hingenommen, dass es für ihre Schuhgröße keine Schwimmflossen gab und sie darum als einzige ohne schwimmen mußte. Zuhause flog sie mir als erstes in die Arme, die Tränen flossen und sie schimpfte auf die Schule, die extra um sie zu ärgern, keine Flossen in Größe 30 anschafft. Sie kann aber auch an anderen Orten ausflippen. Neulich bekam sie sogar Schulverbot, weil sie zuerst den anderen Kindern die Hefte weggerissen hat und dann alle Stühle umwarf. In diesem Fall waren Frust und Wut so groß, dass sie sie nicht bis zu Hause aufsparen konnte.
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29.01.2011 14:31 Uhr von Miem
 
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weiter: Körperlich ist sie sehr geschickt. Doch obwohl sie wie ein Affe klettert, in Windeseile Fahrrad fahren lernte und im Klettergarten auf dem Waldspielplatz auch auf den höchsten Seilen sicher balanciert, rennt sie oft gegen Türen und Wände. Sie scheint in diesem Moment nicht in der Lage zu sein, die Wand rechtzeitig wahrzunehmen und abzubremsen. Ihre Augen sind in Ordnung, das Problem liegt an der verzögerten Verarbeitung der Wahrnehmungen im Gehirn. Die Folge "Ich renne auf die Tür zu - die Tür ist zu - wenn ich weiterrenne, knalle ich gegen die Tür - ich muss abbremsen" ist an irgendeiner Stelle unterbrochen oder verzögert. Einen Tag später hingegen bremst sie äußerst elegant ganz knapp vorher ab und wiederholt das noch ein Dutzend Mal, um zu zeigen, dass das kein Zufall war.

Spieltherapie heißt nicht so, weil die Kinder dort spielen lernen. Es heißt so, weil den Kindern dort spielerisch vermittelt wird, was ihnen zu lernen schwerfällt. Bewegungtherapie bedeutet ebenfalls, bestimmte Dinge gezielt zu trainieren, bei denen es zur Zeit fehlt. Ich sehe ds gut an meinem Sohn, der wegen einer Gaumenlähmung Logopädie bekommt. Er glaubt, zum Spielen zu kommen, ich sehe, wie gewisse Dinge dabei trainiert werden.

Ich habe mitbekommen, dass du offenbar ziemlich verbittert wegen dieser Geschichte bist. Das kann ich verstehen. Das Problem ist, es gibt viele verschiedene Krankheiten des Gehirns und sie alle haben verschiedene Ursachen und brauchen andere Behandlungsmethoden. Der beste Freund meiner Tochter hat Asperger-Autismus und auch wenn seine Symptome ihren ähneln, sind sie doch in anderen Bereichen völlig anders. Bei meiner Tochter wurden zunächst mal alle möglichen anderen Krankheiten, z.B. Epilepsie ausgeschlossen, bevor man die Diagnose ADS stellte. Ich glaube, dass viel zu oftt nach Schema F vorgegangen wird. Gerade das ist in diesem Bereich aber sehr geefährlich und da kann man viel falsch machen. Auch gibt es sicher Fälle, in denen zu hastig und darum falsch diagnostiert wird. Die Krankheit insgesamt deshalb zu leugnen ist aber genauso falsch - und den Kindern gegenüber hundsgemein.

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