26.01.11 16:27 Uhr
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Nackte Haut und Fesselspiele: Doktorarbeit über freizügige Theater-Aufführungen

Auch im Jahr 2011 gibt es noch viel Wirbel um Nacktheit, Blut und Sex-Spiele auf Theaterbühnen. Es fallen Begriffe wie "Ekeltheater" und "Sudel-Macbeth", oftmals werden sogar Gäste beobachtet, die Säle verlassen.

Eine Doktorarbeit geht nun der Sache auf den Grund. Die Bochumer Theaterwissenschaftlerin Ulrike Traub nimmt sich dem Thema an. Sie konstatiert, dass Nacktheit oft tatsächlich dazu dient, Zuschauer in den Saal zu locken.

Doch Nacktheit stelle auch die Frage, wie man mit dem zivilisierten Körper umgehe. "Das Publikum macht bei der Diskussion über Nacktheit zu schnell zu", sagt Traub. Zuletzt gab es auch in München im Volkstheater viel nacktes Fleisch auf der Bühne.


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WebReporter: get_shorty
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Theater, Bühne, Wirbel, Doktorarbeit, Nacktheit
Quelle: www.tz-online.de

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