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Keine Beförderung wegen Schwangerschaft? Frau klagt wegen Diskriminierung

Barbara Steinhagen war die langjährige Vertretung des Chefs beim Musiklabel Sony BMG und verdiente 8.700 Euro pro Monat, mit der Aussicht auf den Chefposten, der gerade frei wird.

Doch man entschied sich intern für einen Kollegen, Steinhagen fühlt sich "kalt erwischt". Gegen diese Entscheidung klagt sie nun, denn sie wittert eine Diskriminierung wegen ihrer Schwangerschaft.

17.500 Euro Schadensersatz fordert sie, weil ihr mehrfach signalisiert wurde, dass sie die Stelle bekäme. Als dies nichts wurde, sagte man ihr, sie könne sich ja nun voll auf ihr Kind konzentrieren. Der Fall liegt inzwischen beim Bundesarbeitsgericht, wo am Donnerstag weiter verhandelt wird.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Klage, Schwangerschaft, Diskriminierung, Beförderung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 15:59 Uhr von Noseman
 
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Sony: ist eine Drecksfirma. Abmahnen, Mitarbeiter mobben, alles was geht bei Youtube sperren lassen....

Ich boykottiere diese Marke.
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26.01.2011 16:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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aus der Quelle^: "Hat eine Frau, die sich bei einer Beförderung diskriminiert fühlt, eine reelle Chance auf Schadensersatz, oder sind die ganzen Antidiskriminierungsvorschriften nur zahnlose Tiger?"

Mir fehlt hier noch der Zusammenhang. Es gibt Antidiskriminierungsvorschriften, das ist gut. Und eine Frau kann sich diskriminiert fühlen, das ist auch ok. Aber das eine hat mit dem anderen erstmal nichts zu tun. Erst wenn ein Gericht feststellt, dass wirklich diskriminiert wurde, dann sollte es Schadensersatz geben. Irgnedwie finde ich die Formulierung aus der Quelle schlecht, vermittelt sie doch das Gefühl dass hier unnbewiesen Schadensersatz gezahlt werden soll, nur weil sich Frau Steinhagen diskriminiert fühlt.

Ich selbst bin natürlich gegen Diskriminierung von Frauen, allerdings muss man sich schon die Frage stellen, ob es sinnvoll ist eine schwangere Frau auf den Chefposten zu setzen. Das klingt jetzt hart, aber diese Frau wird früher oder später in Mutterschutz gehen und dann ist die Stelle für eine gewisse Zeit nicht zu gebrauchen. Und gerade bei solch hohen Posten ist doch die durchschnittliche "Amtszeit" so klein, dass sie sich wahrscheinlich bei Ihrer Rückkehr aus dem Mutterschutz gleich wieder für die Position bewerben kann....

Schwierige Sache... zum Glück bin ich kein Richter...
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26.01.2011 20:12 Uhr von Habitalimus
 
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Dieses Weib: Ich würde mich eher auf das Kind freuen...

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