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Hungriger Eisbär schwimmt seiner Beute 232 Stunden und 700 Kilometer lang nach

Eisbären sind in der Lage, extrem weite Strecken fast ohne Pausen zu schwimmen. Ein scheinbar ziemlich hungriger Eisbär hat aber nun unfassbare 232 Stunden und 700 Kilometer lang einer Beute nachgejagt.

Forscher des Geologischen Dienstes der USA (USGS) haben von diesem besonderen Fall berichtet. Sie hatten das Tier betäubt und ihm ein GPS-Halsband verpasst, so dass diese Leistung aufgezeichnet werden konnte.

Die Forscher rätseln nun, ob der Klimawandel schuld an dem extremen Verhalten des Eisbäres ist: "Wenn das Eis verschwindet - das zeigen alle bisherigen Forschungsarbeiten - können die Tiere nicht einfach auf landlebende Beutetiere umsteigen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jagd, Kilometer, Beute, Hunger, Eisbär, GPS
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 13:17 Uhr von Fr3eZy
 
+49 | -8
 
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vielleicht hat er einfach das GPS-Halsband abbekommen oder ist abgefallen und trieb dann einfach im Wasser.Nur eine Vermutung.
ansonsten: auf gehts ab gehts, 9 Tage wach,
nächste beute kommt bestimmt, 9 Tage wach...


[ nachträglich editiert von Fr3eZy ]
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26.01.2011 13:27 Uhr von pitufin
 
+4 | -0
 
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@ Ma4711: als Diät nicht zu empfehlen.
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26.01.2011 13:32 Uhr von kidneybohne
 
+25 | -0
 
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Hui: Hat er denn sein Opfer auch gekriegt?
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26.01.2011 13:33 Uhr von bpd_oliver
 
+57 | -1
 
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Wäre: der Eisbär noch ein paar hundert Kilometer mit dem Fahrrad gefahren, wäre er ein ernstzunehmender Konkurrent beim nächsten Triathlon ;)
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26.01.2011 13:37 Uhr von atrocity
 
+8 | -2
 
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@bpd_oliver: YMMD!
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26.01.2011 13:50 Uhr von crzg
 
+14 | -1
 
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und: woher weiss man dass er einer beute nachschwomm? hatte das opfer auch ein gps halsband oder was
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26.01.2011 14:23 Uhr von Habitalimus
 
+5 | -8
 
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Die schönen Tiere, verhungern nach und nach auf den letzten Eisflächen die ihnen noch bleiben.
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26.01.2011 15:24 Uhr von Schwertträger
 
+14 | -5
 
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Wir werden es so oder so nicht verhindern können: Bevor es uns umweltbewusste Menschen gab, sind schon sehr, sehr, sehr viel Tierarten ausgestorben, ohne dass wir das mitbekommen hätten. Und nur, weil wir jetzt mitbekommen, dass es passiert, bedeutet das nicht automatisch, dass wir für jedes einzelne davon verantwortlich sind.

Die letzte Eiszeit hat viele Arten aussterben lassen, und das anschliessende Tauwetter wiederum viele Arten, die sich an den Schnee, das Eis und die Kälte angepasst hatten.

Was bringt uns eigentlich auf die Idee, die Natur würde nicht genauso verschwenderisch mit alten Spezies und neu geschaffenen Spezies umgehen, wie das ein Großkonzern mit seinen Produkten macht??

Der Natur ist es völlig egal, ob ein Eisbär existiert, oder der Mensch. Verschwindet eine Spezies füllt eine andere die Lücke, oder es bildet sich eine neue.
Nur der Mensch würde (aus nachvollziebaren Gründen) gern alles genau so bewahren, wie er es kennt. Das klappt aber nicht.
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26.01.2011 15:33 Uhr von Hebalo10
 
+3 | -0
 
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@crzg, "woher weiss man dass er einer beute nachschwomm? hatte das opfer auch ein gps halsband oder was"

Weil ein Eisbär nicht aus Jux und Tollerei solche Strecken zurücklegt, er ist ständig auf Suche nach Nahrung.

Ein Wolf z.B. legt in einer Nacht bis 50 Km zurück, ebenfalls, weil er Hunger hat.
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26.01.2011 15:54 Uhr von dexion
 
+6 | -1
 
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Krasser Typ, stell euch vor Ihr müsstet soweit zum Kühlschrank schwimmen/laufen xD
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26.01.2011 16:05 Uhr von DerMaus
 
+0 | -1
 
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Sollte unproblematisch sein, da schmilzendes Eis im allgemeinen zu Wasser und nicht zu Festland wird.
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26.01.2011 16:12 Uhr von crzg
 
+12 | -0
 
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@Hebalo10: na dann sollte seine beute auch gelobt werden, da sie ja mindestens genauso weit geschwommen ist :)
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26.01.2011 17:03 Uhr von DrOtt
 
+6 | -0
 
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hmmm man stelle sich vor, der Eisbär sucht sich einen von uns aus...

:D ...das wäre die Arschkarte überhaupt würd ich mal sagen!
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26.01.2011 17:30 Uhr von Philipp-k
 
+0 | -0
 
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@ Fr3eZy: in der quelle steht, dass sie den eisbären danach untersucht/ wieder eingefangen haben.
bedeutet er war es wirklich.....
dabei haben sie das mitm körperfett festgestellt.
aber .... vll liegts ja auch am erdmagnetfeld ^^
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26.01.2011 18:24 Uhr von BigLemz
 
+5 | -0
 
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Also: wenn der Bär ohne pause seiner Beute hinter her ist, ist die Beute min. genauso ausdauernd wie der Bär :)
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26.01.2011 19:38 Uhr von netgerman
 
+2 | -2
 
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So ein: Schwachsinn.
Und wer glaubt das ein Eisbär solange schwimmt ist ein Trottel!
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26.01.2011 19:50 Uhr von Hady
 
+3 | -2
 
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Die Story lädt vielleicht zum Witzemachen ein aber im Grund zeigt sie doch nur, wie traurig es um die Zukunft der Eisbären bestellt ist. Anders als der Mensch, der vor lauter Langeweile die Extreme sucht, schwimmt so ein Tier nicht eine Woche am Stück, weil es ins Guinness Buch oder auf die Titelseite der Zeitungen kommen will. Denen geht es ums nackte Überleben. Traurig.
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26.01.2011 21:41 Uhr von Markus487
 
+1 | -2
 
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mein tipp: klimawandel
unweltverschmutzung

um an sein ziel zu kommen braucht man nun halt was länger
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26.01.2011 22:25 Uhr von Dark_Apollo
 
+4 | -1
 
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Eisbären: können während sie laufen, .... pennen. Habe ich letztens in einer Reportage gesehen. Sobald sie also was wittern schalten sie von busy auf ready. Das spart unheimlich Energie.

Was die Vermutung der Klimaerwärmung angeht, sind es wie immer Spekulationen. Wenn die Forscher wenigstens 100 Jahre alte Daten hätten, könnten sie sich dazu äußern ob diese sportliche Leistung normal ist.
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27.01.2011 09:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Ja - aber sobald der Eisbär mal meinen Videorekorder programmieren soll, versagt er.
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27.01.2011 14:17 Uhr von crzg
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht: nicht aber bei einem DVD player
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21.02.2011 15:05 Uhr von str8fromthaNebula
 
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also halten wir fest, mach keinen eisbär sauer, wenn er dir in den arsch treten will dann kommt er vorbei und macht das...egal wie lange es dauert

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