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Studie: Mittelschicht ist Verlierer des Aufschwungs

Laut einer aktuellen Studie nimmt die Mittelschicht in Deutschland weiter ab. So betrug der Anteil der Mittelschicht an der Gesamtbevölkerung 2008 immerhin noch 59,2 Prozent, 2010 schrumpfte der Anteil auf nur noch 58,7 Prozent.

Alarmierend ist, dass der Anteil 1999 noch mehr als 64 Prozent betrug. Für die Forscher ist damit klar, dass selbst im Aufschwung der Anteil der Mittelschicht an der Gesamtbevölkerung weiter abnimmt.

Die Wissenschaftler zählen zur Mittelschicht, wer über 70 bis 150 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügen kann. Kritiker bezeichnen das Schrumpfen der Mittelschicht allerdings als "Mythos".


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WebReporter: aynix1000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Aufschwung, Verlierer, Mittelschicht, Schrumpfen
Quelle: www.haschcon.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 11:56 Uhr von el_padrino
 
+22 | -1
 
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haha: welcher aufschwung? die presse und die regierung leben doch schon längst in einer parallelgesellschaft. die wirklichkeit ist ganz anders
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26.01.2011 12:07 Uhr von Jaybay
 
+18 | -1
 
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Mittelschicht schwindet: schon seit längerer Zeit und mehrerern Wahlperioden...und so langsam hat sich bei mir dahingehend die Meinung verfestigt, dass dieses "schwinden der Mittelschicht" durchaus von den "oberen" gewollt ist.
Vor allem überlegt mal,
- Lebensmittel werden teurer
- Lebensunterhaltskosten werden teurer
- Steuern und Versicherungen steigen
- Einkommen der Berufstätigen UND Berufseinsteiger sinken
-Rente(n)??...wird es für die Generation ab 1984 KEINE mehr geben, egal wieviel sie je einzahlen werden oder schon gezahlt haben...
Systematisch wird hier die sog. Mittelschicht ausgedünnt und absolut NICHTS dagegen unternommen außer bloßen Lippenbekenntnissen. Und sollte auch nicht ein großer BIG BANG dazwischenkommen, wird sich dahingehend NICHTS ändern, sondern die Situation nur verschärfen...,.rosige Aussichten.
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26.01.2011 13:32 Uhr von kidneybohne
 
+3 | -0
 
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Was für eine Mittelschicht?
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26.01.2011 14:40 Uhr von _Illusion_
 
+5 | -1
 
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@Nokia1234: Das ist das Phänomen bei uns. Unsere Mentalität ist anders als beispielsweise in Tunesien oder Frankreich.

Die einen dösen bei DschungelCamp, BildZeitung vorm neuen ratenfinanzierten PlasmaTV vor sich hin und gehen brav für 850 Euro (oder weniger, oder gar nicht, egal warum) arbeiten, die anderen durchschauen das System.

Ich denke, dass viele wirklich SOFORT auf die Strasse hüpfen würden, es muss nur irgendjemand dazu aufrufen. Medien werden keine Demos unterstützen, es bleibt nur die private Mobilmachung übers Internet oder sonstwie. Sowas will organisiert werden, sowas braucht "Macher" .. jeder muss es wissen UND: es müssen hunderttausende mitmachen.

Aber: Für sowas geht es uns (noch) zu gut. Und wir haben noch Spiel, so ist es nicht. Der Staat drückt Mittelschicht und alle darunter ganz langsam gegen die Wand. Aber solange Essen und Trinken da ist, Tv läuft, PC und Internet geht und noch Arbeit da ist, reicht das vollkommen.

Auch wenn für Millionen auch das schon nur noch schwer machbar ist.

Ich glaube, dass es überall brodelt. Und erst wenn der Hunger oder der Durst kommt, erst dann sollte doch der letzte deutsche Affe vom Baum steigen und demonstrieren.

Wobei natürlich auch was essentielles eine Rolle spielt: Die Regierung hat Polizei, Militär und ne Menge Mittel, Aufstände zu minimieren. Und Angst vor der Staatsgewalt ist schon vorhanden, nicht umsonst demonstriert die Regierung seit vielen Jahren Präsenz, Kontrolle, Unterdrückung, Regulierung ... das sehe ich schon daran, wenn ich Nachtschicht habe, und brav um 3 Uhr morgens an einer roten Ampel gehalten wird.

Aber Regierung und Polizei hätte keine Chance bei einem Massenaufgebot. Die Bürger in ihrer größeren Anzahl sind eigentlich überlegen.

Das erinnert mich an eine Geschichte aus der Sklavenzeit. Alle Sklaven sollten ein Band zur Markierung und identifizierung erhalten. Man verzichtete aber darauf, weil man so sehen konnte, dass sie locker in der Überzahl waren ...

Ich bin zuversichtlich. Wenn der ALDI nebenan keine Waren mehr hat oder diese für (zu)viele nicht mehr finanzierbar sind, dann gehts los. Ganz sicher.

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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26.01.2011 14:53 Uhr von 16669
 
+3 | -0
 
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leider wahr! eine familie mit zwei kindern in der sog. mittelschicht muss heutzutage mit weniger netto auskommen, als eine vergleichbare familie in der "unterschicht", denn sie erhalten oft keine finanzielle unterstützung, sondern müssen alles selbst tragen.

ein beispiel:
damit beide eltern arbeiten gehen können, müssen die kinder in den kindergarten oder zur tagesmutter. dafür muss die familie viel geld hinlegen und wird oft nicht finanziell unterstützt, da die sog. "sozialstaffeln" so niedrig angesetzt sind, weil beide eltern "zu viel" verdienen.
kleidung, essen, miete, spielzeug müssen schliesslich auch bezahlt werden und dann bleibt oft nichts mehr übrig, um mal essen oder ins kino zu gehen. auch ein urlaub, vielleicht ein neues auto oder anderer luxus gehen dann sowieso nur auf pump.

ob das alles wirklich so gewollt ist?
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26.01.2011 15:03 Uhr von dasbrot85
 
+1 | -7
 
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lustig es ist immer wieder lust wieviel leute sich hier aus der unterschicht melden!!
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26.01.2011 15:14 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -8
 
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Lustig ist vor allem: dass hier so viel krakelt wird, aber die Straße leer ist. Wenn nur jeder 10er der hier so groß krakelt wie die da oben doch gegen das Volk arbeiten auch auf die Straße dafür gehen würde, dann würde hier einiges anders laufen.

Aber nein, ich hab meinem Unmut bei SN freien Lauf gelassen, ich brauch mich nicht auf die Straße bewegen, außerdem kommt gleich DSDS und Dschungelcamp.

Ich mein mir kann es egal sein, an mir ist der Aufschwung nicht vorbeigegangen, aber ich find es bestürzend wieviele die Klappe aufreißen aber dann nichts mehr nachkommt.

Lebensmittel sind teurer geworden - Wow das trifft wohl alle
Realeinkommen ist gesunken - Wow das trifft auch wieder jeden (sogar Politiker)
Steuern und Versicherung steigen - dürfte auch jeden treffen, der eine zahlt keine Seuern dafür ist er privat versichert was deutlich teurer ist als ind er gesetzlichen zu sein.

Wir haben doch alle 4 Jahre die Wahl etwas zu bewegen. Aber nein jeder schaut nur aufs Portmonaie und glaubt den Lippenbekenntnissen der Parteien. Meint ihr in 4 jahren kann man die Welt bewegen?? Das dauert seine zeit, aber niemand ist gewillt mal was zu schlucken. Immer nur Vorteil vorteil vorteil
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26.01.2011 15:25 Uhr von internetdestroyer
 
+1 | -2
 
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Man muss nicht: gleich auf die Strasse...

Alle vier jahre hat man die Gelegenheit sein Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Aber da werden die auch noch belohnt, die die Mittelschicht eh über den Tisch ziehen.

Unsere Herren Politiker machen dieses Spiel, solange wie sie von der Bevölkerung auch noch dafür belohnt wird. Irgendwann kommt dann wieder so eine Art Österreicher, der die Keule schwingen lässt, da das Volk die letzte Hoffnung darin sieht. Ich denke mal, es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis der grosse Knall kommt und Merkel & Co aus Berlin vertrieben werden.
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26.01.2011 15:44 Uhr von _Illusion_
 
+5 | -0
 
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Wer glaubt, dass ein Kreuz irgendwas ändert, der sollte nochmal googlen. Es gibt in Deutschland keine "richtige" Stelle, keine Demokratie ... keine wirkliche Einflussnahme auf politische und wirtschaftliche Entscheidungen.



[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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26.01.2011 22:35 Uhr von _Illusion_
 
+0 | -1
 
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Tzja .. weswegen geht man wählen ... gute Frage :-)

Es würde mich absolut nicht wundern, wenn bei uns im Enstfall betrogen und geschummelt wird. Wenn man vom utopischen Szenario ausgeht, dass ALLE Wähler sich bsp. für die Linke oder die "bibeltreuen Christen" entscheiden würden ... sowas würde niemals zugelassen werden.

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]

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