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Zittau: Mann muss 2.400 Euro Strafe zahlen, weil er eine Katze überfuhr

Ein Mann wurde jetzt vom Amtsgericht in Zittau verurteilt, weil er absichtlich eine Katze mit seinem Auto überfuhr. Der Autofahrer bestritt zunächst ein absichtliches Überfahren des Tieres und sagte, dass er so etwas nie fertig bekommen würde.

Doch eine Zeugin sagte: "Ich sah der kleinen und einer großen Katze beim Spielen zu. Mehrere Autos fuhren extra langsam, dann kam der rote Mitsubishi, gab extra Gas und hielt auf die Katzen zu - die kleine konnte nicht mehr weg springen."

Vor seiner ehemaligen Verlobten hatte er die Tat auch gestanden. Aber auch ihr sagte er, dass es nicht gewollt war. Das Gericht verurteilte den Fahrer zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro. Zudem kommt noch ein Monat Fahrverbot.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Urteil, Strafe, Katze, Geldstrafe, Zittau
Quelle: www.bild.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2011 09:07 Uhr von Seridur
 
+59 | -8
 
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widerlich: solche leute gibt es leider genug, als wuerde ne geldstrafe das leben wieder herstellen. wer so ne einstellung gegenueber anderen lebewesen hat is noch zu ganz anderen sachen faehig
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26.01.2011 09:15 Uhr von atrocity
 
+11 | -10
 
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@Bild: Muss das Bild wirklich sein? Eigentlich langt es wenn man jeden 2. Tag en zermatschtes Vieh beim fahren neben der Straße sieht. Wird wohl jeder hier wissen wie das aussieht^^
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26.01.2011 09:21 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -25
 
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26.01.2011 09:26 Uhr von Seridur
 
+13 | -1
 
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@PeterLustig2009: natuerlich hat er die absicht abgestritten, haette doch jeder gemacht um ner strafe zu entkommen. und ich denke nicht, dass ein gericht im zweifelsfall zum schuldspruch kommt, da es sich ja leider wirklich rechtlich gesehen "nur" um "sachbeschaedigung" handelt.
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26.01.2011 09:34 Uhr von Pilzsammler
 
+13 | -2
 
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Sry aber: wenigstens ist auf dem Bild die Privatsphäre der Katze geschützt, indem man ihr Gesicht unkenntlich machte :)

Wenns gewollt war, sollte er 1 Jahr zu Fuß gehen :)
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26.01.2011 09:35 Uhr von aral
 
+15 | -6
 
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Haftstrafe ohne Bewährung: Schließe mich Belgarath da an. Von der Sorte Menschen gibt es leider viel zu viele - auch dieser Abschaum, der vergiftetes Tierfutter auslegt... Das sind perverse Gewalttäter, die ihre Aggressionen an wehrlosen Wesen auslassen. So jemand würde auch Menschen verletzen oder töten, entweder in Wut, oder wenn er glaubt, damit davonzukommen.

Von daher - Haftstrafe, und dazu psychologische Betreuung, um Gefahren für die Mitmenschen zu erkennen. Ggf. dann in die geschlossene Psychiatrie einweisen, um weiteres Unheil zu verhindern, bevor es passiert.

EDIT: Und das *Bild* mußte wirklich nicht sein, das ist absolute geschmacklos!

[ nachträglich editiert von aral ]
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26.01.2011 09:38 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -2
 
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ah, mal eine news aus meiner stadt. hier passiert ja sonst selten irgendwas aufsehenerregendes. da ist das schon ein ereignis wenn jemand absichtlich eine katze überfährt :D

also falls er das wirklich absichtlich getan hat, ist das urteil gerechtfertigt. weil sowas ist einfach nur unter aller sau. aber vielleicht hat er die katzen auch wirklich nicht gesehn. gut, er hat gas gegeben, aber das sagt nichts darüber aus, ob er die katzen gesehen hat. er kann auch einfach nur allgemein in dem moment beschleunigt haben und für die zeugen sah das dann natürlich nach absicht aus. kann man schlecht abschätzen. ich kenn auch den genauen hergang nicht.

das foto zu dem artikel finde ich etwas amüsant, da dort nicht nur das gesicht des autofahrers, sondern auch das der katze verpixelt ist :D
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26.01.2011 09:48 Uhr von Ivan Barsukow
 
+16 | -3
 
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wie mich solche leute anwidern! meine katze ist auch durch ein auto umgekommen (weiß aber nicht ob absichtlich oder nicht.9 will es auch nicht wissen. wenn ich es absicht war und ich wüsste wer dann würd ich den lynchen. wie assiozal sind solche menschen eigentlich?
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26.01.2011 09:54 Uhr von 7Bela
 
+4 | -4
 
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Schrecklich: wiederlich !
viel zu wenig diese Strafe , eine Woche im Tierheim dreck weg machen lassen
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26.01.2011 10:03 Uhr von supermeier
 
+4 | -21
 
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26.01.2011 10:05 Uhr von Habitalimus
 
+3 | -0
 
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Pro Monat wäre ok.
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26.01.2011 10:10 Uhr von Seridur
 
+12 | -4
 
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es soll auch idioten geben: denen ich direkt eins auf die schnauze hauen koennte, lieber supermeier, und leute wie du stehen recht weit oben auf der liste.
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26.01.2011 10:15 Uhr von reala
 
+4 | -5
 
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wenn er noch absichtlich Gas gegeben hat, finde ich es gerechtfertigt.

Nur wenn er z.B. wegen den Katzen gebremst hätte und ihm wäre jmd. drauf gefahren, wäre er schuld. Kleintiere sind kein Bremsgrund nach der Straßenverkehrsordnung.
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26.01.2011 10:20 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -8
 
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@Chrissi: Dann dürfte man ja davon ausgehen dass das Gericht die Schuld des Autofahrers nicht ganz so gesichert gesehen aht wie die Zeugin. Denn wenn man sich am untersten Rahmen der Strafmöglichkeit bewegt sind es eher Strafen die zeigen sollen, du hast was falsch gemacht, aber wir wissen nicht ob absichtlich oder nicht, aber durch dein Verhalten hast du es mehr oder weniger billigend in Kauf genommen.

Wer hier davon asugeht, dass wenn jemand Tiere tötet er ne Gefahr für die Bevölkerung darstellt, der sollte sein Weltbild mal überdenken. ich kann zwr mit solchen Leuten auch nichts anfangen, aber diese schlussfolgerung ist sehr weit hergeholt
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26.01.2011 10:21 Uhr von Leeson
 
+11 | -1
 
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@Supermeier: Lebewesen ist Lebewesen, das hat nichts mit vermenschlichung zutun.

Die Katze könnte einem kleinen Kind gehören, erkläre dann mal den Tot und warum ein böser Mann das Kuscheltier überfahren hat.
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26.01.2011 10:21 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -1
 
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bischen wehnig strafe: daführ das ess absicht wahr^^ -.-
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26.01.2011 11:13 Uhr von MrFab
 
+0 | -8
 
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ohman ihr redet irgendwie alle als wärt ihr Vegetarier...
Ich meine täglich werden millionen Viecher dahingeschlachtet und bis dahin hatten sie sicher nicht das schönste Leben!

1Jahr zu Fuss wäre trotzdem angebracht, sowas geht mal gar nicht!
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26.01.2011 11:22 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -4
 
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@Chrissi1205: Das ist leider nciht wahr.

es gibt etliche urteile die gegen deine Tatsache sprechen.

Bei jeder Vergewaltigung wird, wenn der kleinste Makel besteht eine Bewährungsstrafe ausgesprochen
Bei einer Tötung von Tieren durch Fahrlässigkeit wird eine Geldstrafe ausgesprochen (wie hier) Nur wenn die Absicht zweifelsfrei feststeht kann man unter Umständen eine Haftstrafe aussprechen.

Dass die Medienwelt dieses dann hinterher nicht weitergibt ist ja nichts neues.

"Vergewaltiger bekommt 4 Monate auf Bewährung"
hinterher kommt raus, der Mann wurde vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen, es handelte sich nur um sexuelle Nötigung

Sowas passiert ständig und auch hier würde es mich nicht wundern, wenn es so ist.

[...]
Hätte er statt die Katze zu töten die 2400€ gestohlen, wäre er strenger bestraft worden! [...]
Richtig :) Ungefähr mit 10 Sozialstunden, was ja deutlich härter ist :)
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26.01.2011 11:38 Uhr von Chuzpe87
 
+0 | -1
 
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Oh, ein Blick auf die Quelle und schon bin ich hier wieder raus. Tschüssi
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26.01.2011 11:41 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -0
 
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Mein Vater war Bürovorstand das die Belange zwischen Deutscher Bahn und der französischer Armee koordinierte. Eines Morgen kam sein Sekretär und prahlte, dass er in der gestrigen Nacht 3 Katzen mit Absicht erwischt hätte. Das war sein großer Fehler, denn er wurde 1. von meinm Vater windelweich geschlagen und zum 2. als mein Vater beim obersten Vorgesetzten des Soldaten vorgesprochen hatte, verbachte er den Rest seiner Dienstzeit im Gefängnis und wurde anschließend "unehrenhaft" entlassen.
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26.01.2011 11:50 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -7
 
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Falls ich mal eine Katze mit dem Auto erwischen: sollte, ist es 100% aus Versehen. Schlimmstenfalls wäre es aber nicht grundlos, denn so bleiben meinem Vorgarten auch die Hunde fern, die die Katzenscheiße auffressen und noch größere Haufen hinterlassen.
"Glücklicherweise" passiert es bei uns in der letzten Zeit immer den Katzenbesitzern selber, dass sie ihre Katzen überfahren.
Mein Beileid.
Wie kann man nur seine kleine Katze auf der Straße spielen lassen? Schickt der Katzenbesitzer seine Kinder auch immer zum spielen auf die Straße? Der Besitzer hat eine große Mitschuld.
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26.01.2011 11:51 Uhr von EvilMoe523
 
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Die Tat ist widerlich keine Frage, so sie denn stimmt. Aber wurde der Typ wirklich aufgrund Aussage gegen Aussage zu dieser Strafe verdonnert?

Gibt zwar solche Idioten, die sowas locker fertig bringen, aber dass ist ja noch kein Beweis oder?

Was mich dabei besonders stutzig macht ist, dass er es unabhängig von der Anzeige, seiner Verlobten erzählt hat. Würde ich zumindest nicht tun, wenn ich es mit purer Absicht getan hätte, sondern eher wenn mir etwas schrecklich Leid täte. *Zuckt mit den Schultern*
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26.01.2011 12:27 Uhr von Jaecko
 
+3 | -1
 
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Schon faszinierend die einen sagen "Lebewesen ist Lebewesen", setzen damit also Kind und Katze gleich.
Die anderen regen sich auf, wenn jemand sagt, er soll lieber die Katze als ein Kind plätten. Wärs andersrum besser?
(Ok, hier war kein Kind am Rand, aber wenn?... )

Naja egal. Absicht war mit dabei, und da ist es egal, ob hier das Tier als Lebewesen oder als Sache behandelt wird. Im einen Fall war es halt absichtliche Tötung, im anderen Fall Sachbeschädigung; beides begangen mit einem Fahrzeug. Und Leute, die ein Fahrzeug als Waffe benutzen, haben da draussen nix zu suchen.
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26.01.2011 13:07 Uhr von BadBorgBarclay
 
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Naja: muss man dazu sagen das es Katzen gibt die keine Berührungsängste mit fahrenden Autos haben. Die Katze von meinem Nachbarn läuft immer vor meinem Auto her wenn ich am Einparken bin, weil sie hofft das ich sie streichele. Dabei kommt es auch Oft vor das das Tier Plötzlich aus meinem Blickfeld (weil vor der Stossstange) verschwindet, in der Zeit weiss ich natürlich nicht was mit der Katze ist. Bis Dato war sie wohl (Glücklicherweise) immer Schnell genug weg um nicht Überollt zu werden. Und das macht die Katze nur weil sie so Dringend gestreichelt werden will. Ok sie nimmt dabei auch in Kauf Türen und Fenster an den Kopf zu bekommen weil sie nicht aus dem Weg geht (vermutlich ADS). Von daher würde mal sagen das manche Tiere selbst Schuld sind, wenn sie unter die Räder kommen.
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26.01.2011 14:21 Uhr von PeterLustig2009
 
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@DerBelgarath: [...]In diesem Fall liegen aber keinerlei Zweifel daran vor, daß der Fahrer die Katze getötet hat, und auch nicht, daß es dafür keinen vernünftigen Grund gab. Also wäre eine härtere Bestrafung schon möglich gewesen.[...]
Um eine Katze versehentlich zu überfahren muss man nur zu schnell und etws unachtsam sein. Da muss man nicht die Absicht haben dieses Tier zu töten.

Und allein weil man ihm die absichtliche Tötung nciht nachweisen konnte ist er zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Man kann auch einfach nur zu schnell gefahren sein (war er wohl sonst hätte er kein Fahrverbot bekommen) und die Katze dann platt gemacht haben. Dafür muss ich sie nciht extra ins Visier nehmen. Macht für die Katze keinen Unterschied, fr den Täter und das Gericht aber schon

[...]Sexuelle Nötigung ist nach deutschem Recht schon Vergewaltigung, die Anwendung realer Gewalt und die Nötigung, also die Bedrohung, sind dabei gleichgestellt[...]
Zumindest hast du schonmal das passende Gesetz gefunden.
Aber wenn du den von dir genannten Paragraphen durchliest wirst du feststellen dass sehr wohl zwischen sexueller Nötigung und Vergewaltigung unterschieden wird. (sexuelle Nötigung mind. 1Jahr, Vergewaltigung mind. 2 Jahre)

[...]Bei einer Mordanklage wird bei Zweifeln am Mord, nicht aber an der Tötung, faktisch wegen des Mordes freigesprochen, aber wegen Totschlags verurteilt, das Strafmaß kann dann geringer sein.[...]
Gut du hast erkannt worauf ich hinauswollte

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