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Britischer Konservativer: Freie Marktwirtschaft erschuf neuartige Sklaverei

Der britische konservative Politiker, Philip Blond, ging auf dem Wiener "com.sult"-Kongress mit dem derzeitigen, westlichen Finanzsystem hart ins Gericht. Es sei ein völlig perverses System, wenn Banken an Zinsen für vorher an den Staat verliehenes Geld verdienen und damit Staatsanleihen kaufen.

Die freie Marktwirtschaft habe eine Konzentration von Reichtum hervorgebracht. So verfügt die Hälfte der Menschen in Großbritannien nur über ein Prozent des Gesamtvermögens. Bond sagte weiter: "Wir haben eine neue Form der Sklaverei geschaffen, und die Sklaven stellen die Mehrheit".

Bond sieht als einzige Lösung der aktuellen Probleme eine Wirtschaftsform, welche auf Gegenseitigkeit beruht. Der Kapitalismus bilde nur Kartelle. Die EU müsse sich von ihrem Bürokratismus verabschieden und eine neue Identität schaffen, welche weder nur grenzenlosen Markt noch Überregulierung bedeuten dürfe.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, System, Finanzmarkt, Sklaverei, Marktwirtschaft, Tory
Quelle: diepresse.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2011 19:55 Uhr von Teffteff
 
+10 | -1
 
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Leider hat nicht alles was ich gerne in drei Absätzen unter bringen würde, einen Platz gefunden. Zur Person von Philip Blond will ich aber noch folgenden Artikel nachliefern:
Der Chef der Londoner Denkfabrik "ResPublica" gilt als Architekt der Neuausrichtung der vom britischen Premier David Cameron geführten Torys. In seinem Buch "Red Tory" fordert er einen dritten Weg jenseits von Kapitalismus und Staatswirtschaft, wobei vor allem lokale Initiativen gestärkt werden sollen.
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25.01.2011 20:03 Uhr von ZzaiH
 
+18 | -1
 
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recht hat er: und zwar in allem
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25.01.2011 20:35 Uhr von Herkoo
 
+4 | -1
 
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Das: mit der Sklaverei hat Andreas Clauss schon vor 2 Jahren prophezeit.

http://www.youtube.com/...
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25.01.2011 21:16 Uhr von de_waesche
 
+9 | -0
 
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da gabs nichts zu prophezeien: wer die augen auf macht, der sieht was gespielt wird. nur mit wahlen ist dieses "problem" auch nicht mehr in den griff zu bekommen.
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25.01.2011 21:19 Uhr von opportunity
 
+3 | -0
 
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Alles Verschwörungskram: - nicht!

In diesem Zusammenhang verweise ich gerne auf den dritten Zeitgeist-Film "Moving Forward". Er zeigt deutlich, dass unsere ganze Ökonomie eigentlich keine ist und ein Wandel unserer Gesellschaft nicht nur besser wäre - er ist sogar vonnöten.

[ nachträglich editiert von opportunity ]
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25.01.2011 21:33 Uhr von neisi
 
+4 | -1
 
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"Ach was" sagen nun alle Sklaven und jene die sich auch noch daran bereichern möchten.
Jeder der ein bisschen von Mathe begriffen hat, weiss doch dass Zins uns Zinseszins zur Überschuldung und zum Systemzusammenbruch führt, denn Geld ist nicht unendlich verfügbar. Oder "Schuldenabbau" durch noch mehr Kredite aufnehmen.
Und dann gibt es Politiker die damit sogar noch angeben, dass sie keine Ahnung von Mathe hätten - das haben sie ja schon bewiesen, auf unsere Kosten!
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26.01.2011 00:02 Uhr von selphiron
 
+3 | -0
 
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wow: Dass ein englischer Politiker, der eigentlich am System viel verdienen müsste sowas äußert wundert mich.Ich finds gut, vllt. ändert sich ja was wenn andere Politiker ihm folgen.
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26.01.2011 13:31 Uhr von Actraiser
 
+1 | -0
 
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die tunesier haben vorgemacht was viele andere länder auch tun sollten

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