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Der berühmte polnische Komponist Frédéric Chopin litt offenbar unter Epilepsie

Spanische Wissenschaftler sind jetzt zum Schluss gekommen, dass Frédéric Chopin, der Zeit seines Lebens unter Halluzinationen litt, an Epilepsie erkrankt war.

Der berühmte polnische Komponist starb 1849 im Alter von 39 Jahren an einer Lungenerkrankung. Forscher haben jetzt anhand seiner Briefe und der Berichte seiner Zeitgenossen die Beschreibungen seiner Visionen analysiert und festgestellt, dass es sich um die Frontalhirnepilepsie gehandelt haben muss.

Halluzinationen sind ein Begleitsymptom vieler Erkrankungen, u.a. sind sie auch für die Schizophrenie typisch. Allerdings sind sie akustisch und nicht visuell. "Wir denken nicht, dass diese Erkenntnisse helfen können, das Werk des Komponisten neu zu deuten, vielleicht aber sein Leben", so die Forscher.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krankheit, Komponist, Epilepsie, Frédéric Chopin, Halluzination
Quelle: www.bbc.co.uk

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25.01.2011 12:18 Uhr von irving
 
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Der arme Mann war Zeit seines kurzen Lebens von so vielen gesundheitlichen Problemen heimgesucht, es ist schon erstaunlich, dass er ein relativ umfangreiches Werk hinterlassen hat.
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31.01.2011 20:20 Uhr von cookies
 
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Genie und "Wahnsinn": Nur außergewöhnliche Zustände, ob gewollt oder krankhaft, erlauben auch außerordentliche Leistungen.
Nur so kann man Grenzen überschreiten, und das ist der Schlüssel zum Erfolg!

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