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Informatiker entwickelt Selbstzerstörungsmechanismus für Internet-Dateien

Von den Problemen, Dateien wieder zu löschen, die man irgendwann in das Internet gestellt hat, wurde ja schon oft berichtet. Dabei kamen Ideen auf, wie zum Beispiel den Namen ändern zu können, wenn man volljährig wird.

Jetzt präsentiert der Informatiker Prof. Dr. Michael Backes eine Lösung, die für Aufsehen sorgte. Dazu muss man wissen, dass dieser Informatiker zum Beispiel von der Zeitschrift "Capital" zum Besten deutschen Forscher bei den bis zu 40-Jährigen auszeichnet wurde.

Dieser Professor hat nun eine Methode entwickelt, die die ins Netz gestellten Daten mit einem "Selbstzerstörungsmechanismus" versieht. Ein Zeitstempel macht diese Dateien (zurzeit nur Bilder) nach einem gewissen Zeitpunkt unbrauchbar. Allerdings funktioniert dies erst nur über Firefox und kostet auch Geld.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Entwicklung, Datei, Mechanismus, Selbstzerstörung
Quelle: www.nickles.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2011 10:52 Uhr von TripleX87
 
+53 | -2
 
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blubb: gegen screenshots hilft das aber immer noch nicht.
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25.01.2011 10:52 Uhr von BK
 
+9 | -3
 
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Die News hatten wir schonmal Hatten wir schonmal:

http://www.shortnews.de/...
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25.01.2011 11:06 Uhr von shadow#
 
+47 | -0
 
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Technisch ganz nett: Praktisch kompletter Blödsinn
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25.01.2011 11:11 Uhr von derNameIstProgramm
 
+40 | -2
 
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Wenn ein Buch: in Staub zerfällt, vorher aber 1000 Kopien davon angefertigt wurden, existiert dann der Inhalt des Buches noch oder nicht?
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25.01.2011 11:41 Uhr von TripleX87
 
+16 | -1
 
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ohje "Dennoch spricht Ministerin Aigner bei ´X-Pire!´ von ´höchsten Datenschutz made in Germany´."
(Quelle: http://www.chip.de/...)

Gute Nacht, Deutschland

[ nachträglich editiert von TripleX87 ]
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25.01.2011 11:52 Uhr von killerkalle
 
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Wie armselig: damit die ganzen Dummgören und Heiopeis noch peinlichere Fotos von sich ins Netz stellen oder wie ...krank dieser ANerkennungswahn im Internet
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25.01.2011 12:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -2
 
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Funktionabel wäre es nur wenn die Bilddatei ein Verfallsdatum hätte und bereits beim ISP die jpg-Datei gar nicht übertragen wird. Weil sein System den Header der Datei liest, und die Übertragung zum End-User sperrt, wenn das Datum überschritten wurde.

Richtig funktionabel wäre es, wenn die Bilddatei einen unzerstörbaren Code enthalten würde, der beim Manipulieren die gesamte Bilddatei unbrauchbar macht. Dann müsste es eine neutrale Stelle geben, die weltweit das Löschrecht auf allen weltweiten Servern hätte - also auch in Russland auf einem versteckten Server. Dort würde man alle Dateien mit einem bestimmten Hashwert löschen. Löscht zwar dann nicht die privaten Kopien - aber sofort wenn sie im Netz sind.
Will damit sagen - sinnloses Unterfangen.
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25.01.2011 12:06 Uhr von derNameIstProgramm
 
+9 | -1
 
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Das Problem: ist hier nicht der Uni-Professor. Auf der Homepage des Projekts stehen ganz klar die Gefahren und auch die wissenschaftlichen Publikationen nennen diese. Das Problem sind hier Politik und Medien, die wieder nur den Teil der Geschichte aufschnappen, der ihnen was bringt, und den Rest verschweigen. So wird Otto-Normalverbraucher vermittelt, dass es sich hier wirklich um ein sicheres System handelt, dass die eigenen Bilder schützt. Dass aber jederzeit jemand das Bild (solange es sich noch nicht selbst zerstört hat) fotografieren kann und nun das Bild ohne Schutz hat, das begreift bei den Pressemitteilungen leider kaum jemand. Und peinlich wird das ganze, wenn sich dann ein Politiker vorne hinstellt und von Datenschutz made in Germany spricht...
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25.01.2011 12:12 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -2
 
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Wo ist der Selbstzerstörungsmechanismus? Also man brauch alos eine sofwate die den Zeitstempel unterstützt wel sonst die Datei angezeigt wird, wo ist da jetzt der Selbstzerstörungsmechanismus? Die Datei ist ja noch immer da wenn ich also ein Programm habe die die Technik nicht unterstützt sehe ich das ganz normale Bild und kann es ohne Zeitstempel abspeicher und erneut ins Netzt stellen.

Bei einer Richtigen Selbstzerstörung ist die Datei danach für immer und jeden unbrauchbar, weil die Datei sich z.B. selbst löscht oder den Inhalt aus sich raus löscht. Was aber schwer wird wenn die Datei garnicht diese Rechte besitzt.


Oder einfach die Computer Uhr zurück drehen, den sieht man auch wieder alles ;-)
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25.01.2011 12:34 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -0
 
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Wie soll denn verhindert werden, dass, wenn mir: das Bild einmalig angezeigt wurde - ich ein Backup dieses Bildes anfertige? Ganz profan über einen Screenshot oder, selbst wenn der (wie auch immer) verhindert würde, könnte ich das Bild noch mit einem Video-Grabber (über den VGA-Ausgang beispielsweise) speichern oder notfalls abfotografieren! Das kann man nicht verhindern. Mein gespeichertes Bild wäre dann automatisch frei von irgendwelchen Verfallsdaten. Ein echtes Armutszeugnis und dafür auch noch Kohle verlangen!
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25.01.2011 12:39 Uhr von SN_Spitfire
 
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also: ich mag mein HyperSnap. Immer für den Notfall zu gebrauchen ;)
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25.01.2011 14:08 Uhr von Fred_Flintstone
 
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Diese Ministerin Aigner: ist sowieso ein totaler Reinfall.

In diesem Fall zeigt sie allerdings komplette Ignoranz, denn dass dieses System nicht zuverlässig funktionieren kann und sogar noch durch Scheinsicherheit, die vorgegaukelt wird dazu animiert fragwürdige Fotos ins Netz zu stellen übersteigt den Horizont der Dame bei weitem...

Eine Schande für die Republik, was da einen Ministerposten bekleiden darf!

[ nachträglich editiert von Fred_Flintstone ]
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25.01.2011 14:45 Uhr von Power-Fox
 
+2 | -0
 
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jetzt wollte ich mal das System mal testen und anschauen obs was taugt aber nicht mal die Webseite geht....

mit Paypal 6,99 Gelöhnt was sagt die Webseite von dem Verein ?

"Zahlungs fehler" aber die knete ist weg -.-

naja wozu Gibt es Käuferschutz *Knflikt eröffne*

Wieder was Gelernt...

[ nachträglich editiert von Power-Fox ]
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25.01.2011 14:49 Uhr von brezelking
 
+1 | -0
 
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Wie sinnfrei: Wir haben also einen Schutz der keinen Schutz bietet.
Nebenbei lässt sich auch dies alles ganz einfach umgehen. Wer einmal das Bild hat, kann jegliche "Schutzfunktionen" in ihm doch einfach killen. Zack wird es irgendwo anders hochgeladen, fertig.

Es wird in absehbarer Zeit keine Methode geben soetwas auch nur halbswegs umzusetzen.

Nebenbei, was hat der Autor da eigentlich für einen Murks geschrieben?

"Dazu muss man wissen, dass dieser Informatiker zum Beispiel von der Zeitschrift "Capital" zum Besten deutschen Forscher bei den bis zu 40-Jährigen auszeichnet wurde. "

Welcher Newschecker winkt denn solche Konstrukte durch?

[ nachträglich editiert von brezelking ]
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25.01.2011 16:27 Uhr von Uli.H
 
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Hab ich längst! Also im September expired mein Pro-Account auf Flickr - und enn ich den dann nicht schleunigst erneuere sind einige tausend Fotos unwiderruflich geshreddert.
(es sei denn, die Bilder hat sich vorher jemand gesichert... Aber diese Lücke im System haben andere Verfahren - siehe die anderen Beiträge hier - auch).
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25.01.2011 16:36 Uhr von Gorli
 
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Wer Screenshootet schon Bilder aus dem Internet? Noch dazu solche die jenseits der 1900x1600 Auflösung liegen? Es ist ja nicht so, dass die Bilder einen Hinweis auf diese "Selbstzerstörung" geben, das kann eines unter vielen sein. Und wenn das Bild erstmal weg ist, ist es weg.
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25.01.2011 16:48 Uhr von Uli.H
 
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@Gorli: Zum Teil gebe ich Dir Recht. Also Ich denke schon, dass man den Bilder das anmerkt - naja, jedenfalls wenn man sich n klein bissel damit beschäftigt was man sich da gerade anschaut. Ist ja in der Praxis bereits ähnlich mit DRM-Geschütztem Material - wer den Key hat, merkt davon nicht wirklich was - und in den Anfangszeiten wurde das Zeug auch oft genug über ICQ etc. weitergereicht, wo sich der Empfänger nur wundern konnte weshalb Rechte erworben werden sollen - aber inzwischen kennt man das und konvertiert vorher.
Könnte mit diesen Bildern ähnlich funktionieren.
Okay, mit dem Kotzfoto von der letzten Party wird das sicher auch klappen - aber das interessiert eigentlich eh nur denjenigen, der abgelichtet wurde und vielleicht noch n paar Freunde. Wirklich brisantes Material wird aber sicher gebackupped.
so wirklich das Ziel erreichen kann der Schutz eigentlich nur bei Fotos die dann, wenn sie interessant werden, schon gelöscht wurden. Also angenommen der Jüngling der über der Kloschüssel hängt wird später Politiker....
Möglicherweise gewöhnt sich unsere Gesellschaft aber einfach an sowas und lernt besser damit mit derartigen kleinen menschlichen Verfehlungen umzugehen....

[ nachträglich editiert von Uli.H ]
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25.01.2011 19:46 Uhr von Jaecko
 
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... Kennt dieser Informatiker das InternetArchive.com? Scheinbar nicht... da werden auch Fotos in ihrem aktuellen Zustand gespeichert, d.h. der Zeitstempel oder was auch immer ist damit wirkungslos.
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25.01.2011 21:17 Uhr von unomagan
 
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Und: was ist mit den ganzen cache diensten?
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25.01.2011 21:28 Uhr von towe
 
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hehe: wer sich die Mühe macht, das Firefox Plugin näher anzuschauen, wird feststellen, dass es noch viel dilettantischer ist, als man anhand des ganzen Konzepts schon annehmen kann.

Die ganzen Cache Dienste werden übrigens nicht funktionieren, so wie halt die meisten anderen Seiten auch nicht, denn die entsprechenden Regeln sind schlicht hardcodiert! xD

____________________________
srcIdentifiers: new Array(
{
pattern: /x\-pire\_.*\.jpg/i,
useEmbedMethod: false
},
{
pattern: /farm[0-9]+\.static\.flickr\.com/i,
useEmbedMethod: true
},
{
pattern: /img[0-9]+\.werkenntwen\.de/i,
useEmbedMethod: true
}
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26.01.2011 10:00 Uhr von CoffeMaker
 
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" das Bild einmalig angezeigt wurde - ich ein Backup dieses Bildes anfertige? Ganz profan über einen Screenshot "

Müsste man die Informationen im Bildcode (also den visuellen Farben) speichern, sobald es dann wieder auf digitale Medien übertragen wird fängt dann das Spiel von vorne an....:)
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27.01.2011 00:47 Uhr von ArnyNomus
 
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Sinnfrei. Es ist in meinen Augen einfach nur vergeudete Arbeitszeit.
Wege zum "umgehen" des Schutzes:

1. Weg: Die Bilder schlicht aus dem Ram holen wenn sie dort unverschlüsselt liegen (und das müssen sie mindestens zu einem Zeitpunkt) und anschließend woanders Hochladen, unter die Quellseite Posten und grinsen ;)

2. Weg: Wie oben, nur mit Screenshot.

3. Plugin reverse engineeren und modifizieren so das alle gültigen schlüssel (die das plugin bruacht) auf einen "illegalen" server laden und das plugin immer zuerst auf dem "illegalen" server fragen lassen. Je mehr Nutzer das illegale plugin nutzen, desto schneller füllt sich der Schlüsselserver. Mit mehr krimineller Energie könnte man das Plugin auch via virus verbreiten.

4. Weg: Schlüsselserver hacken, alle schlüssel kopieren, von dort löschen und auf diversen Servern verteilen - bestraft die "braven" schäfchen und zeigt das problem auf: Schlüsselserver down: bilder nicht anzeigbar.

5. Weg: Die verschlüsselung selbst knacken.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Aber das System ist echt Absurd...
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27.01.2011 18:40 Uhr von brezelking
 
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@CoffeMaker: Soetwas gibt es bereits bei Wasserzeichen Digimark.
Diese sollen, laute deren Aussagen, auch das Ausdrucken und wieder einscannen überleben.

Jedoch sollen ja solche zB auch die Bearbeitung verhindern.
Nun zeigt mir mein PS an dass soetwas vorhanden ist wenn ich ein Bild öffne....

Somit weis ich schon dass es da ist, es dann zu entfernen wäre wohl sehr bald Kinderkram.

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