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Landshut: Zwei Elfjährige spielten Räuber und Gendarm mit schweren Folgen

In Landshut haben zwei Elfjährige beim gemeinsamen Spiel im Kinderzimmer einen schweren Zwischenfall produziert. Der "Räuber" flüchtete mit einer Playstation unter dem Arm. Der Zweite nahm unvermittelt die Verfolgung auf.

Im Eifer des Spieles zog der verfolgende "Gendarm" sein Taschenmesser und stieß dem flüchtenden Räuber die sechs Zentimeter lange Klinge in den Rücken. Der Verletzte musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Da beide Knaben noch strafunmündig sind, nahm die Polizei nur eine Befragung vor und übergab den Fall der Kripo Landshut. Nach Abschluss der Beweisaufnahme geht der Fall an die Staatsanwaltschaft Landshut.


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WebReporter: .45
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spiel, Unfall, Landshut
Quelle: www.polizei.bayern.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2011 19:21 Uhr von aries2747
 
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@Ich.Mache.den.Duebel: Zeiten ändern sich :D

Denke aber auch das es heute wohl eher unnormal ist, aber das ein elfjähriger anscheinend denkt das ein Taschenmesser harmlos ist gibt einem dann doch zu denken.
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24.01.2011 22:40 Uhr von Earaendil
 
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Keine Hemmungen mehr es wird einfach immitiert,was so den Tag über in der Glotze läuft.Schwerer Fall von "komplett an der Realität vorbei"...
Arme Kinder..
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25.01.2011 01:16 Uhr von Schwertträger
 
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@Starbird01: Wenn er denn die Frage nur so einfach stellen würde, und nicht mit dem Zusatz "zum Teufel" suggerieren würde, dass es nicht in Ordnung wäre, als Elfjähriger(!) ein Taschenmesser zu haben.
So war´s also keine Frage, sondern eine Meinungsäusserung, die erkennen liess, dass da jemand nicht nachgedacht hat. Dafür gab´s dann Minus.


Natürlich hat man in der Regel mit 11 ein Taschenmesser!
Es sei denn, man würde durch sein Verhalten beweisen, dass man noch nicht reif genug dafür wäre.
Einzig über die Art des Messers sollte man sprechen. Aber die scheint auch in Ordnung gewesen zu sein, denn sonst wäre die Verletzung seines Freundes schwerwiegender.

Ich hatte bereits mit sechs Jahren mein erstes Taschenmesser. Damit habe ich Schnitzen gelernt, sowie mittels einiger Schnitte ins eigene Fleisch die Gefährlichkeit von Messern und den Vorzug richtig scharfer (und nicht halb stumpfer) Messer. Ich habe damit Stöcke zurechtgeschnitten und Stricke zerteilt; Pilze geschnitten und Möhren zerkleinert, die wir zuvor vom Feld stiebitzt hatten. Völlig normal.


User Earanendil hat hier aber Recht, wenn sie sagt, dass heutigen Jugendlichen recht häufig die Entwirrung von TV-Stoff und Realität nicht mehr gelingt, weil die Eltern in jungen Jahren des Kindes für nicht genügend Aufklärung gesorgt haben.


Nochmal @Starbird01:
Es geht um ein TASCHENmesser, nicht um ein Kampfmesser. Und wenn Du keins dabei hast, spricht das entweder dafür, dass Du ein reiner Büro- und Stadtmensch bist, oder ein uncharmanter und unpfiffiger Zeitgenosse.

Mal eben einer Kollegin die Paketschnur zurecht schneiden, die Banderole einer weinflasche entfernen und bei einem Schweizer Taschenmesser auch gleich entkorken..., nur mal zwei der 1000 Gelegenheiten, wo man ein TASCHENmesser braucht.
Denk doch bitte erstmal nach, bevor Dir beim Stichwort "Messer" die Empörung hochkocht und Vorurteile über Klingen schwingende Unterschichten den Kopf vernebeln. :-)

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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25.01.2011 03:36 Uhr von Xilyte
 
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Früher: Also ich muss gestehen, daß ich mich auch des öfteren über das fallende Niveau bei Jugendlichen beklage.

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, daß mein Vater und die damaligen Nachbarskinder in den 50er Jahren (alle im Alter ~6-12) auch Cowboy und Indianer gespielt haben. Mit echten Pfeilen (mit Stahlspitze). Naja, Ende vom Lied: Mein Vater hatte einen Einschuss 1cm über dem Auge, die Narbe ist heute noch da. Dies war auch absolut kein Einzelfall - eher im Gegenteil. Natürlich hatte da auch jeder sein (echtes) Messer und (echtes) Beil. Will nicht sagen, daß dies gut war, allerdings gabs das auch früher schon.

[ nachträglich editiert von Xilyte ]
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25.01.2011 13:35 Uhr von Schwertträger
 
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@Xilyte: >Natürlich hatte da auch jeder sein (echtes) Messer und (echtes) Beil. Will nicht sagen, daß dies gut war, allerdings gabs das auch früher schon.<

Die wichtigere Frage ist doch: War es schlecht?
Immerhin scheint ihr bei aller Gefährlichkeit gelernt zu haben, damit umzugehen, dass ihr mit echten, scharfen Dingen spielt. Und bis auf den Unfall mit Deinem Vater ist doch auch nichts passiert. Dafür aber scheinen mehrere Jungs ein beachtliches Maß an Reife erlangt und auch schon gehabt zu haben, wenn nicht mehr passiert ist.
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25.01.2011 13:45 Uhr von Schwertträger
 
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@Flaming: >Und wenn man nicht grade wie due ine Hobby a la Schnitzen hat braucht man auch oft keins.<

"Oft keins" bedeutet, dass man bisweilen doch eins braucht.
Also ist es durchaus NICHT UNNORMAL, ein Taschenmesser dabei zu haben.
Und nur darauf wollte ich hinaus.




>Deiner Meinung nach sind allso MIllionen Menschen die auch auf dem Land leben und keins mit sich rumtragen so.<

Es ziehen seit vierzig Jahren Stadtmenschen auf´s Land. Und es bleiben meistenteils Stadtmenschen, auch wenn sie nun auf dem Land leben. :-)


>Und dieser Fall zeigt ja das dieser Junge offensichtlich nicht reit genug dafür war.<

Das lässt sich so genau von hier aus, aus der dünnen Beschreibung heraus, nicht beurteilen.
Es kann sein, dass er nciht reif genug war, dann hätten ihn die Eltern falsch eingeschätzt, es kann aber auch durchaus sein, dass der Stoß mit dem Messer nur angetäuscht, gespielt sein sollte, dass Ganze aber schiefgegangen ist, also ein Unfall wäre.


Übrigens, zum Schnitzen:
Ich schnitze nicht und es ist auch nicht mein Hobby. Es war lediglich eine Fertigkeit von vielen, die ich als Kind gelernt habe. So wie Radfahren, Springseil-Springen, Klettern, Kochen, Graben usw., eben all das, was man als Kind lernt und lernen sollte.


>Und bei uns ist auch keiner mit Taschenmessern rumgelaufen und wie waren keine Stadtkinder.<

Es gibt auch keine Pflicht, eins zu haben.
Auch ich habe keineswegs immer eins bei mir, heute, als Erwachsener. Aber ich besitze logischerweise eins.
Es gibt auch Leute, die kein vernünftiges Küchenmesser besitzen. Klar, die gibt´s auch. Warum sollte es also keine Leute ohne Taschenmesser geben?

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