24.01.11 12:40 Uhr
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Revolutionäre Speicher-Chips dank neuem Transistor

Im Bereich Speicher-Chips wird schon lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Eigenschaften von Flash-Speicher und RAM-Speicher in einem Chip zu vereinigen. Computer mit solchen Speicher-Chips wären sofort nach dem Einschalten betriebsbereit.

Jetzt ist es laut Dr. Paul Franzon, einem Professor für Elektrotechnik und Informatik an der North California State University, mit seinem Team gelungen, dieses Problem mit einem neuartigen Transistor zu lösen.

Solche neu entwickelten Chips tragen zur Energieeinsparung bei Computern und Servern bei. Vor allem aber könnten sie das Nutzungsverhalten der Computernutzer verändern.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Speicher, Chip, Transistor
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2011 13:42 Uhr von Jacdelad
 
+14 | -0
 
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Ahja. So, das Ding heißt Memristor und ist ein Transistor, der seinen Zustand beibehält, auch wenn der Strom weg ist ("Memory Transistor").

Außerdem wurden die schon im letzten Jahr erfolgreich entwickelt, also keine News.

Ich hätte mir mehr Hintergrundinfos gewünscht, denn wer keine Ahnung davon hat, der wird mit dem Artikel nichts anfangen können. Gottseidank ist die Quelle ein bisschen ausführlicher.
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24.01.2011 14:07 Uhr von SClause
 
+1 | -0
 
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@Jacdelad: Da geb ich dir natürlich recht, dass man mit Memristoren so etwas machen kann, aber...

in der Quelle steht nichts über Memristoren.

Vielleicht haben die einen Transistor erfunden, der zur Speicherung nur sehr, sehr wenig Energie braucht (quasi Standby) und dadurch mit einem Kondensator gespeist werden kann. Dann würde das auch funktionieren (natürlich nur bis zu einer gewissen Zeit). Für Leute, die den PC jeden Tag benutzen ist das dann schon ein riesieger Vorteil.
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24.01.2011 14:13 Uhr von Jacdelad
 
+3 | -0
 
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@SClause: Das stimmt, dass das dort nicht steht, aber es ist eindeutig ein Memristor was dort beschrieben wird. Wenn man von einem Transistor den Strom von der Basis nimmt wird er wieder unleitend. Wenn man von einem Memristor den Strom der Basis kappt leitet er trotzdem noch zwischen Kollektor und Emitter. Das ist ja das Prinzip der Sache. Anwendungsmöglichkeiten:
- Stromsparene Prozessoren
- Monitore, die nur noch Strom verbrauchen, wenn sich das Bild ändert und
- der schon beschriebene RAM, der seinen Inhalt behält (also wirklich ein "Instant-On" beim Anschalten)

Es gibt sicher noch mehr, aber mir fallen momentan nicht mehr ein.
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24.01.2011 14:22 Uhr von Leeson
 
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Ist schon richtig: da sind Memristoren gemeint.
Über diese Art von Transistoren,
die ihre "Schaltung 1/0" ohne Stromversorgung beibehalten,
gab es dieses Jahr schon eine News und auch die Idee.
Leider nichts neues ;)

Traurig ist auch, das nichts weiter zu diesen "Revolutionären Speicher-Chips" steht.
Jacdelad hat es ja dann aufgeklärt ;)
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24.01.2011 14:31 Uhr von matze319
 
+5 | -0
 
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also wenn ich da an den c64 denke...der war auch sofort nachdem einschlaten da :D
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24.01.2011 16:20 Uhr von Leeson
 
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24.01.2011 17:02 Uhr von Nothung
 
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@leeson: du liegst leider falsch, Memrisoren sind Widerstände und keine Transitoren. Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/...
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24.01.2011 19:01 Uhr von LocNar
 
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@Nothung: Das beisst sich aber mit diesem Text :

http://www.heise.de/...

Dies ist eine der Quellen, die in deinem Wiki- Artikel genannt wird.

Und btw..... wo ist der Unterschied, ob nun ein zwei- oder dreipoliges elektronisches Element seinen Speicherzustand ohne Versorgungsspannung beibehält ?
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24.01.2011 19:18 Uhr von NoGo
 
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Transistor: Aus der Quelle: Der sogenannte FET (floating-gate field effect transistor) sei in der Lage durch ein Doppel Gate Daten sowohl in einem nichtflüchtigen Speichermodus als auch in einem flüchtigen Speichermodus ablegen zu können.

Es ist eindeutig ein Transistor und kein Memristor. Eine weitere Technik im Kampf um die Nachfolge von RAM und/oder Flash. Genau wie Phase-Change-Memory (PRAM) oder Magnetic-Memory (MRAM) oder Racetrack-Memory (von IBM siehe http://business.chip.de/... ). Es wird sich zeigen, welche Technologie früher auf dem Markt ist und was dann schneller ist und/oder mehr Speicher für weniger Geld bietet.
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24.01.2011 20:02 Uhr von jackblackstone
 
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meinr meinung nach ist das kein memristor. dieser ist ganz anders aufgebaut und dieses bauelement ist eindeutig ein aktives bauelement, welches wie beschrieben gesteuert wird, wohingegen der memristor ein passives ist....

@Nothung
memristoren sind widerstände. in dem artikel steht nirgends, dass es transisoren sind. im gegenteil wenn man da auf memristor klickt steht es dann ausführlich drin
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24.01.2011 20:15 Uhr von E-Feld
 
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FET: Kan mich nur anschließen. Das sind definitiv keine Memresitoren. Memresistoren sind passive Bauteile, geenauer gesagt Zweipole.
Ein Transistor allerdings ist ein Dreipol. Hat also schonmal ein Anschluss mehr. Im übrigen sind Flash speicher auch FET mit Floting Gate. Auf diesem Floating Gate sammeln sich Elektronen um das elektrische Feld aufrecht zu halten. Hier handelt es sich wohl nur um eine Technologie, bei der es möglich ist auf 2 entgegengesetzen Gates Elektronen aufzubringen. Oder das auf- oder entladen der Gates schneller zu ermöglichen.

EDIT: In der Quelle steht, das es eine kombination aus flüchtigem und nicht flüchtigem Speicher ist.

[ nachträglich editiert von E-Feld ]
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24.01.2011 20:38 Uhr von Leeson
 
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@ Nothung: du aber auch:
"Memristoren werden manchmal neben dem Widerstand, dem Kondensator und der Spule als viertes fundamentales passives Bauelement beschrieben."

Es ist weder ein R,C oder auch L.
Er vereinigt mehre Eigenschaften der anderen ;)
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24.01.2011 23:02 Uhr von Eruptiv86
 
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FET? Ist eigentlich dich allgemeine Bezeichnung für einen "field effect transistor"...
Außerdem gibt es schon solche Speicherchips die auf eine Magnetisierungstechnologie Arbeiten.

Mit einer Art Transistor ist die Lösung aber natürlich eleganter.
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26.01.2011 14:26 Uhr von Habitalimus
 
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Ich wette, Die NASA Forscher und Prozessor Entwickler sind uns mittlerweile schon wieder 2 Jahre voraus...

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