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Magersucht, Drogen und Besetzungscouch: Ballettwelt ist empört über "Black Swan"

Im Psychotriller "Black Swan" wird eine alles andere als heile Ballettwelt gezeigt: Es geht um Bulimie, die berüchtigte Besetzungscouch und tödlich ehrgeizige Konkurrentinnen. Über dieses Bild ist die Ballettwelt ziemlich verärgert.

John Neumeier, Ballettdirektor aus Hamburg, hat Angst vor dem schlechten Image, das der Tanz nun durch den Hollywood-Film erleiden könne. Bereits im Vorfeld hatte das New York City Ballett abgelehnt, bei dem Film mitzuwirken.

Marie-Therese Volkmer vom Berliner Staatsballett beklagt, dass die Tänzer als Psychopathen dargestellt würden, dabei seien sie Hochleistungssportler. Das Bayerische Staatsballett moniert: "Wenn die Realität so aussähe, wären wir eine kriminelle Vereinigung - und ein Fall für den Staatsanwalt."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kino, Droge, Theater, Magersucht, Black Swan
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2011 12:19 Uhr von atrocity
 
+16 | -2
 
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Ein Film! Filme übertreiben gern. Oder erfinden Tatsachen. Nur um eine spannendere Geschichte und so mehr Zuschauer zu bekommen.
Skandalös!
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24.01.2011 12:46 Uhr von ElJay1983
 
+14 | -1
 
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Mann: sollte lieber Angst vor den Leuten haben die nen fiktiven FILM so ernst nehmen...
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24.01.2011 12:54 Uhr von einsprucheuerehren
 
+13 | -1
 
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wird schon ein bisschen Wahrheit dran sein. Der Film sagt nicht das es in jeder Dorf-Ballettschule so hergeht, umso höher es allerdings geht, umso schmutziger wird es. Da bildet Ballett keine Ausnahme.
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24.01.2011 12:54 Uhr von dasWombat
 
+11 | -0
 
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Ich dachte bisher, auch ohne den Film, das alle Balletttänzer drogenabhängige Psychopathen wären...stimmt das denn nicht? Eiderdaus...

;)
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24.01.2011 13:28 Uhr von DaS-OmA
 
+4 | -0
 
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lol Ich dachte eigentlich auch, schon bevor der Film gedreht wurde, dass Baletttänzer sich wenns um ne gute Rolle im Stück geht gegenseitig fertig machen und sich mit allen mittel versuchen gegenseitig ausm weg zu räumen....
Koxen dachte ich auch schon vorher wär da gang und gebe... wegen der hohen ansprüche...
Schlechtes Image durch den Film... das ich nich lache... es gab schon vorher filme die genau sowas Promoviert haben...
Da is Black Swan nich der erste Film....

Wahrscheinlich haben die nur Angst, weil es eventuell wirklich so sein könnte, dass die deshalb sonen aufstand schieben... Die spinnen doch....

[ nachträglich editiert von DaS-OmA ]
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24.01.2011 13:28 Uhr von hauntedseb
 
+0 | -0
 
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@ ElJay1983: Ich denke, dass man sich in der Tat genau vor diesen Menschen fürchtet, eben jenen, welche beinahe alles, was man ihnen vorsetzt für bare Münze nehmen, um bloß nicht ihren eigenen Denkapparat einzuschalten.
Die Filmkunst (und auch andere Formen) muss übertreiben, um auf Missstände aufmerksam zu machen. So ist es, so war es und höchstwahrscheinlich wird es auch so bleiben.

Edit sagt: Das gab es übrigens vor einigen Jahren schonmal bei den Simpsons. ;)

[ nachträglich editiert von hauntedseb ]
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24.01.2011 13:47 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
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Ein Hochleistungssportler IST in vielen Fällen in der Tat ein Psychopath. Zumindest ein ganzes Stück weit.

Ansonsten würde ich sagen, dass es User einsprucheuerehren perfekt getroffen hat mit seiner Zusammenfassung.


Der Mensch funktioniert immer nach demselben Muster.
Warum sollte also beim Ballett anders sein, was überall dort, wo es sonst heiss her geht, genauso abgeht.
Meine Güte, für den Posten des Abteilungsleiter würde so mancher morden, wenn´s denn nicht so auffiele, und Drogen zur Leistungssteigerung sind doch nun in allen Bereichen nichts Neues. (Man denke da nur an Ritalin für Studenten).

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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24.01.2011 14:16 Uhr von ProSuite123
 
+0 | -0
 
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Ich fand den Film sehr gut UND er hat es sogar geschafft mein Interesse an Ballet zu wecken!
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24.01.2011 14:56 Uhr von cpt. spaulding
 
+1 | -0
 
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john neumeier: der alte schmuli soll mal damit klarkommen daß es sich bei diesem machwerk um einen film und nicht um eine dokumentation handelt. es werden leider viel zu oft spielfilme als 100 prozentiges abbild der realität betrachtet... z.B. leute die sagen: inglorious basterds ist schlecht... hitler wurde doch garnicht in einem kino erschossen...
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24.01.2011 16:18 Uhr von Zephram
 
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wie war das ? getroffene hunde jaulen laut ? ^^

jm2p Zeph

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