24.01.11 11:05 Uhr
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IPv4: Verfügbare Adressen gehen gegen 0

Scheinbar reicht der Adresspool der IANA doch nicht bis März dieses Jahres. Die IANA hatte dies schon als ungünstigsten Fall angenommen, allerdings ist der Pool jetzt schon fast leer.

iNetCore zählt noch eine Restzahl von 0 Adressen. Hurricane Electric verbucht noch ein wenig mehr. Es sollen noch etwa 40 Millionen Adressen sein. Im Dezember schätzte iNetCore noch, dass die Adressen bis Ende dieses Jahres reichen würden.

Viele Deutsche Provider wollen noch dieses Jahr mit der Einführung von IPv6 beginnen. Darunter auch die Deutsche Telekom.


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WebReporter: maximleyh
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Adresse, IP-Adresse, Verfügbarkeit
Quelle: www.heise.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2011 11:16 Uhr von stratze
 
+40 | -3
 
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IPs sind alle: Die IPs reichen noch bis Ende März. Am Anfang April wird dann bekanntgegeben, daß die IPs ausgegangen sind. So wie letztes Jahr.
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24.01.2011 11:41 Uhr von HBeene
 
+44 | -3
 
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Format C: halt Das Internet ist auch einfach zu voll geworden, fangen wir nochmal von Vorne an! ;-D
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24.01.2011 12:11 Uhr von x5c0d3
 
+32 | -2
 
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Es gibt noch reichlich unbenutzte IPs Die müssen einfach nur den Ämtern und Unis die großen B-Netze (mal eben 65536 IPs) wegnehmen und nur soviele IPs geben wie die jeweilige Institution wirklich benötigt. Versteh ich sowieso nicht, wieso jeder Computer eine eigene externe IP haben muss in einem und demselben Gebäude.
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24.01.2011 12:25 Uhr von IceWolf316
 
+4 | -1
 
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@x5c0d3: Das ist eigentlich einfach und total logisch. Dadurch das jeder Rechner eine IP hat, welche ja auch zu seine MAC Adresse zugewiesen wird (wenn auch nur zeitlich begrenzt), ist eine Verfolgung eigentlich leichter. Zumindest wäre dem so, wenn die MAC jedes PCs auf seinen USER geeicht wäre und dies in einer Datenbank festgehalten würde.

Da dies niemand tut, ist dieser IP verbrauch in B-Netzen doch sehr bedenklich.

Allerdings bin ich auch kein Gegner von IPv6 und freue mich auf die einführung.
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24.01.2011 12:48 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -4
 
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Meint ihr etwa jemand der sich wohlweißlich: einen IP-Adressbereich kauft wird auf einmal davon Abstand nehmen?

Unis wachsen, immer mehr Rechner werden benötigt die auch ne eigene IP brauchen und nicht in einem privaten Netz sein dürfen, da die Rechner öffentlich nutzbar sind. Somit kann eine Uni ihre 100 IP-Adressen nicht einfach aufgeben und nur noch eine nutzen.

Stellt einfach auf IP6 um und schon ist das Problem aus der welt, weiß eh nicht wo das Problem liegt. IP4 ist ebenso wenig anonym wie IP6
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24.01.2011 13:59 Uhr von miyoko
 
+5 | -1
 
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@PeterLustig: Die Uni könnte einfach einen NAT-Server einsetzen und damit könnten sämtl. lokale IP´s ins Internet.
Allerdings hat das eben geschichtliche Gründe und keine Uni wird von ihrem Privileg Abstand nehmen.

Zur Anonymität von IPv6:
Zwar besteht eine IPv6 Adresse unter anderem aus der weltweit eindeutigen MAC-Adresse, aber es gibt die sog. "Privacy Extensions" mit denen die MAC-Adresse durch sich ständig wechselnde Identfier verschleiert werden. Somit ist man genauso anonym wie auch per IPv4.
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24.01.2011 14:06 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@miyoko: Dann erklär das mal dem deutschen Forschungsnetzwerk an denen die meisten Unis angeschlossen sind. Die verbieten nämlich ausdrücklich und aus gutem Grund die Installatation soclher Server.

Dass es theoretisch möglich wäre ist mir durchaus bewußt, da ich in der Branche beheimatet bin. Durch enge Zusammenarbeit mit diversen Universitäten bin ich aber auch informiert was diese angebliche Adresshortung angeht. Zumal das auch keine Dauerlösung wäre, sondern vielleicht ein halbes Jahr bis Jahr Aufschub gibt. IPv6 ist und bleibt die Zukunft von daher lieber heute als morgen wechseln
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24.01.2011 14:22 Uhr von miyoko
 
+0 | -0
 
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Ich sage ja, sie KÖNNTEN. Das wäre in dem Fall auch das einzig Richtige. Aber da müsste eben viel an der Infrastruktur rumgebastelt werden. Aber das muss auch mit IPv6 gemacht werden. Deswegen dauert das auch. Weil keine Firma die Kosten aufwenden will, die eine Umstellung nunmal nach sich zieht. Und wenn niemand umsteigt, sieht auch niemand einen Grund dazu. Da beißt sich die Katze selber in den Schwanz. Wenigstens hat AVM jetzt angefangen ihre Fritzboxen IPv6 tauglich zu machen.
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24.01.2011 14:39 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -3
 
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kwasi konwergent: also xD
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24.01.2011 14:42 Uhr von Rootmachine
 
+3 | -0
 
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0.0.0.0
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24.01.2011 15:18 Uhr von Unerwartet
 
+5 | -0
 
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Kloschüsseln: Wenn die nicht so verschwenderisch wären, würde auch nicht jede Kloschüssel eine IP haben.

Bald sagt mir mein Toaster noch:"Timed out- 24h reconnect"

[ nachträglich editiert von Unerwartet ]
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24.01.2011 15:39 Uhr von Mario1985
 
+2 | -1
 
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Unerwartet: doch einige Kloschüsseln müssen eine IP haben... Wie sollen die Leute sonst ihren Scheiß abspülen den sie den ganzen lieben Tag lang labern.
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24.01.2011 15:58 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@miyoko: Wenn du meinst sie KÖNNTEN das müsste es auch praktisch machbar sein. Hardwaremäßig wäre es möglich, rechtlich und infrastrukturmäßig eben nicht und glaub mir das deutsche Forschungsnetz will ganz genau wissen welche Rechner im Netz hängen und wird sich aus guten Gründen niemals auf eine NAT-Server Lösung einlassen.

Die kosten sind minimal weil fast jeder Firmenrechner und Hub mittlerweile IPv6 kann.

AVM musste ja auch mal langsam nachziehen, Anbieter wie Telekom, Vodafone, 1&1 vertreiben schon länger Router die IPv6 können und stellen die Infrastruktur nach und nach um
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24.01.2011 16:23 Uhr von mudface
 
+1 | -1
 
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Grottig geschrieben diese "News" ...

Hier ...
Zitat:"iNetCore zählt noch eine Restzahl von 0 Adressen. Hurricane Electric verbucht noch ein wenig mehr. Es sollen noch etwa 40 Millionen Adressen sein."

Quelle ....
Zitat:"Während das Countdown-Widget von iNetCore die Restzahl mit 0 angibt, zählt Hurricane Electric derzeit von rund 42 Millionen Adressen herunter und sagt ein Ende in 10 Tagen vorher."

Soso ... abgesehen davon das du knapp 2 Millionen unterschlägst, sind 40 Millionen bei dir also "ein wenig mehr" als 0.

Wohl in der Schule geschlafen? Wie die Newschecker. Die checken nichts ... in jder Hinsicht ....

Niveau ... wo bist du ....
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24.01.2011 17:03 Uhr von brezelking
 
+2 | -0
 
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IPV4 würde vollkommen reichen: Würden nicht gewisse Großkonzerne gigantische Ranges belegen die garnicht genutzt werden........
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24.01.2011 17:24 Uhr von Marco Werner
 
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Mal eine technische Frage: Daß Modem/Router IPv6-tauglich sein müssen,ist mir schon klar. Aber wie schauts eigentlich mit den privaten Netzwerken (d.h. Class A,B,C) aus,wenn der DSL-Anschluß auf IPv6 umgestellt ist ? Müssen die zwingend auch auf IPv6 umgestellt werden oder können die auf IPv4 weiterlaufen ? Dabei sehe ich nichtmal das Problem bei Rechnern (moderne BS sind eh meist IPv6-tauglich),sondern eher bei Standalone-Internetgeräten (Webcams,internetfähige Radios+TVs usw). Denn bekanntlich habens die Hardwarehersteller in der Regel nicht wirklich eilig mit der Bereitstellung von Firmwareupdates.
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24.01.2011 17:42 Uhr von local
 
+1 | -4
 
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aha: Lustig, wie hier alle sagen, sie wüssten bescheid und irgendwas erzählen, was sich im nächsten Post fast schon widerspricht.

Entscheident ist doch, dass ich einen Vertrag mit der Telekom habe. Hab ich kein Internet, isset Vertragbruch. Punkt. Und außerdem gehts ja nur um die Vergabe der IP. Neue kunden zeigt man dann halt das heben der achseln.

BTW: Ich glaube nicht dran dass die IPs aus sind. Und ich hab auch keine Ahnung, warum jemand meint, dass IP v6 nicht mehr so anonym is. Und ne MAC kann man genau so spoofen wie ne IP. also bitte...
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24.01.2011 17:44 Uhr von Fireproof999
 
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@marco: zuhause kannst du machen was du willst, dein heimnetz hat nichts mit dem öffentlichen IP bereich zu tun. Aber es wird wahrscheinlich so kommen das jeder Internetanschluss nehmer einen eigenen IP Range zugewiesen kriegt und nicht nur eine einzelne IP. Das hat den vorteil das man auch für mehrere Rechner nichtmehr NATten braucht. Aber wer noch IPv4 Geräte betreibt kann natürlich noch sein eigenes IPv4 Netz betreiben
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24.01.2011 17:48 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Marco Werner: Da die meisten Netzwerkkarten (solange sie nciht steinalt sind) IPv6 und IPv4 können, können die Netzwerkkarten das problemlos handeln.

IPv4 auf IPv6 bekommst du kaum mit nem Softwareupdate hin, da da auch andere Hardware ins Spiel kommt
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24.01.2011 18:24 Uhr von unomagan
 
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Also: Klassen gibt es nicht mehr seit 1993, wurden abgeschafft :)

2. Die meisten Firmen die ich kenne, nutzen nur eine externe IP über einen Server (Kleine bis mittelgroße Firmen, denke bei den "großen" ist es auch nicht anders, einfach wegen der Sicherheit, Traffic usw etc.)

Netzwerkkarten sollten alle Laufen da es nur auf die Software ankommt.

Daher: Alles was Software hat: Router, Switches, Server usw etc bräuchten zumindest ein Software update :)

Ich denke mal das VIELE Hersteller Ihre "alten" Router und Switches updaten werden, obwohl dies ginge. Um das "ganz" tolle IPv6 Feature zu verkaufen :)
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24.01.2011 20:20 Uhr von Aldihirte
 
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Ab März werden alle hier weitergeleitet http://www.ende.de

[ nachträglich editiert von Aldihirte ]
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24.01.2011 22:35 Uhr von miyoko
 
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@local
"Entscheident ist doch, dass ich einen Vertrag mit der Telekom habe"
- Es wird sich auch nicht groß auf die privaten Internetnutzer auswirken. Jeder ISP hat seinen Adressbereich. Und die IP´s bleiben nicht allzulange geblockt.
Auswirkungen hat der IPv4-Adressmangel bei neuen Servern, bzw. Firmenzugänge. Dann kann es halt sein, dass du dir zwar bei einem Hoster einen Server gemietet hast, aber du keine eigene IP-Adresse bekommst. Oder das eine Firma keine eigene, bzw. nur wenige öffentliche IP-Adressen bekommt.

@unomaga
"Klassen gibt es nicht mehr seit 1993, wurden abgeschafft"
- Im grunde gab es nie "Klassen". Es gibt nur feste private IP-Adressbereiche, die nicht nach Außen ins Internet geroutet werden. Diese werden in Klassen unterteilt. Dabei sind die Klassen A, B und C die am häufigsten genutzten.

Große Firmen bekommen einen festen kleinen IP-Adressbereich zugewiesen.
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24.01.2011 23:14 Uhr von unomagan
 
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@myoko: Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört.

^^
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25.01.2011 00:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Anstatt von 0 - 127 sollte bis 999 gezählt werden dann hätten wir fast 8mal soviel IPv4-Adressen. Dass die EDV-ler aber auch nicht auf die allereinfachsten Lösungen kommen. Wenn wir dann noch Buchstaben einführen im Sinne von 49Z.A45.4YS.4DF dann sind es noch etliche Potenzen mehr.
... zumindest sagt das mein Friseur und mein Automechaniker stimmt dem zu.
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25.01.2011 10:37 Uhr von Habitalimus
 
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Na und, Ich bin für VLSMv2 und CIDRv2 ...

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