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Erzbischof Robert Zollitsch: Verbraucher sind auch Schuld am Dioxin-Skandal

Eine Mitschuld an dem Dioxin-Skandal hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, den Verbrauchern vorgeworfen.

Der Freiburger Würdenträger sagte am Sonntag, dass es auf keinen Fall hinzunehmen ist, dass so etwas aus Gewinnstreben passieren darf.

"Und doch müssen wir zugeben, dass auch wir uns von dieser Problematik nicht freisprechen können. Auch wir wollen für möglichst wenig Geld möglichst viel Leistung haben," so der Bischof. Ein Skandal wäre auch, dass wir mitunter denken für Geld alles machen zu können.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Schuld, Verbraucher, Erzbischof, Dioxin, Robert Zollitsch
Quelle: www.open-report.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2011 12:51 Uhr von quade34
 
+8 | -3
 
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der hat gut reden, der hat genug Kohle für die betrügerischen BIO-Preise. Das normalverdienende Volk braucht billige Nahrung. Und so schlecht kann die auch nicht sein, denn von Massensterblichkeit wegen der angeblich schlecht erzeugten Lebensmittel ist nichts bekannt. Auch Veganer und Vergleichbare sind schon an Krebs gestorben. Es gibt keine allgemeingültige Weisheit über das Essen. Alles nur Klientelpolitik. Jedes Jahr wird eine neue Ökosau durchs Dorf getrieben und die Leute reagieren.
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23.01.2011 12:58 Uhr von Kosh67
 
+5 | -2
 
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Genau Es ist schon immer so gewesen, dass die Anderen schuld sind.
Soll doch die Kirche den Leuten die Kirchensteuer erlassen, dann haben die Verbraucher auch mehr Geld.
Vermutlich sind die Verbraucher auch dann Schuld, wenn sich wieder mal ein Pfaffe an einem Messdiener vergeht.
Dann haben wohl die Gläubigen nicht genug in den Klingelkorb gelegt.
Hallelulja
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23.01.2011 13:29 Uhr von shadow#
 
+2 | -7
 
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@quade34: Es steht dir frei, zu essen und zu kaufen was du möchtest.
Wenn das Schnitzel nur einen Euro kosten darf, dann musst du entweder auf´s Käsebrot ausweichen, oder mit den Konsequenzen leben.
Mit anderen Worten: Ja, der Verbraucher hat Schuld, weil er für den richtigen Preis alles in sich hinein stopft.
Dass in Deutschland über hohe Lebensmittelpreise gejammert wird, ist im Übrigen absolut lächerlich!
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23.01.2011 13:33 Uhr von Seridur
 
+2 | -6
 
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ist doch auch so: die masse will fressen, fressen, fressen......viel fuer besonders billig.
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23.01.2011 13:50 Uhr von Demnati
 
+4 | -0
 
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Es ist einfach zu unterscheiden, ob jemand nun Preiswerte, oder billige Nahrung kauft. Auch wenn viele Leute keinen Unterschied sehen, dort gibt es einen ganz entscheidenen. ;-) Jedoch bin ich der Ansicht; nur weil "Bio" draufsteht,sind Lebensmittel nicht gleich besser als Waren konventioneller Hersteller.
Aber es geht nicht unbedingt um die Bioprodukte.
Ich möchte gar nicht erst wissen was alles in Bioprodukten keucht und fleucht. Mal davon abgesehen, was überhaupt alles in Lebensmitteln an Schadstoffen versteckt ist.

Bei "billigem" Fleisch, muss man halt einfach damit rechnen, etwas "billiges" zu bekommen.. Das Preis-Leistungsverhältnis ist entscheidend. Es muss nicht 500g Hackfleisch für 5Euro sein.. Aber bei 500g für 85Cent, würde ich mir schon Gedanken machen.. ;-)
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23.01.2011 14:14 Uhr von frederichards
 
+7 | -1
 
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FALSCH - GANZ FALSCH: Die Verbraucher sind in keiner Weise dafür zuständig, dass Früchte (Soja) von genmanipulierten Pflanzen als Futtermittelzusatz in der EU erlaubt sind, sondern daran sind alleine unverantwortliche Industriezweige schuld, die die Politik beeinflussen, um immer mehr Profit zu machen.

Wir, die Verbraucher, können gar nichts steuern. Wenn es nach dem verbrauchern ginge (Dem VOLK) - gäbe es in Deutschland keine Importe genbehandelter Feldfrüchte.
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23.01.2011 16:47 Uhr von snowdust
 
+5 | -0
 
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Quo vadis ? Nicht der Verbraucher ist Schuld, sondern das ihn umgebene System mit seinem Hang zu noch mehr individuellem, selektivem Profit. Warum positioniert sich ein so hoher, vermutlich B8 entsoldeter Kirchenvertreter gegen jene Menschen, die aufgrund des bereits zunehmend als menschenunwürdig erkannten Systems für 3, 4, 5, 6 Euro/Std. arbeiten (müssen) ? Ich spreche hier mal absichtlich nicht von jenen Hartz IV-Empfängern, sondern von jenen, die nicht mit Hartz IV leben bzw. leben wollen und können.

Wo sind die lauten, bohrenden und mahnenden Worte der Kirchenoberen in Bezug auf die immer mehr einschleichende Geringentlohnung und globale Billiglöhnerei ? Wo sind die brennendscharfen Worte der Kirchenführer dieser Welt, wenn es darum geht, Gottes Schöpfung, sprich genfreie Grunderzeugnisse/Lebensmittel für alle, zu bewahren ?
Wo bleibt die Kritik bzgl. der immer größer werdenden Kluft zwischen arm und reich, auch hier in den Industriestaaten ? Warum nicht mal das thematisieren und sich gegen dieses Übel positionieren ?


[ nachträglich editiert von snowdust ]
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24.01.2011 11:29 Uhr von DEMOSH
 
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AIDSKIRCHE: Nach dem Bischof haben ja die Kinder auch selber schuld wenn sie von perversen Pfaffen missbraucht werden.
Laut Papst Pius XII hatten die Juden auch selber schuld.
Heute sind es die Verbraucher. wenn die Verbrecher die
Menschen und Tiere vergiften.
Die Tiere sind wohl selber schuld.
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24.01.2011 15:09 Uhr von cpt. spaulding
 
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wir: haben auch sicher selber schuld wenn leute wie er unsere kinder vergewaltigen.
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24.01.2011 16:41 Uhr von DEMOSH
 
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Wer kontrolliert.? Der liebe Gott ? Das billig schlecht ist, stimmt nicht immer.
Im Gegenteil.
Bei teuren Produkten wird Gift hineingeschleust.
Da lohnt sich das.
Nur teure Weine wurden mit Glykol gepanscht.
Übrings:
Woher bekommt der Bischof sein Essen ?
Vom nackten Messdiener serviert.?

[ nachträglich editiert von DEMOSH ]
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24.01.2011 16:43 Uhr von Loxy
 
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Kann sich halt nicht jeder seinen eigenen kleinen Bio-Bauernhof zur Selbstversorgung leisten... so wie der Papst.
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25.01.2011 14:26 Uhr von Tleining
 
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Dioxin in Bio-eiern: euch ist aber schon klar, dass auch in Bio-Eiern Dioxine sind, oder? Darüber hinaus sind Dioxine in so gut wie allen Lebensmitteln. Es gab nur keinen Skandal, weil die Grenzwerte nicht überschritten worden sind.
http://www.welt.de/...
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27.01.2011 15:44 Uhr von realdexter
 
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Auch wenn ich nicht viel von der Kirche halte: aber der Mann hat teilweise Recht: Wir wollen alles möglichst günstig. Wen wundert es, dass die Qualität auf der Strecke bleibt? Man muss sich mal vor Augen halten, wieviel Arbeit es kostet, bis ein Schwein als Schnitzel auf dem Teller ist. Dies sollte auch honoriert werden, wenn damit man die Viecher nicht so in Massen halten muss damit es sich für den Bauern rentiert.

Abgesehen davon möchte ich dass es dem Tier, was ich esse, gut ging bevor es getötet wird. Soweit sollte man mit dem Denken heutzutage sein.

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