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Neuer Berliner Großflughafen soll für Kunst etwa zwei Millionen Euro bekommen

Wenn man nach der Ansicht der Landesregierung von Brandenburg geht, sind zwei Millionen Euro ausreichend, um den neuen Berliner Großflughafen künstlerisch zu gestalten. Dies antwortete der brandenburgische Landtag auf eine entsprechende Anfrage.

Vom Bundesverband Bildender Künstler wurde verlangt, dass man diesen Etat erhöhen müsste. Der zuständige Wirtschaftsminister Ralf Christoffers lehnte aber dieses Verlangen ab.

Zudem verzichtete man auf die Ausschreibung eines Wettbewerbs, wie die Gestaltung der Wartebereiche auszusehen habe. Im Bereich der Fluggaststeige und im Check-In und Ankunfts-Bereich sind Kunststandorte vorgesehen. Für die Wartebereiche würden diese aber entfallen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Berlin, Kunst, Flughafen
Quelle: www.dradio.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2011 12:09 Uhr von jsbach
 
+1 | -2
 
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Der neue Großflughafen soll voraussichtlich im nächsten Jahr eröffnet werden und ist für eine Kapazität von rund 27 Millionen Fluggästen ausgelegt. Er wird den Beinamen „Willy Brandt“ bekommen, so wie München den Zusatz „Franz Josef Strauß“ erhielt. (Modellausschnitt des neuen BBI (Berlin Brandenburg International) Flughafens)
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23.01.2011 12:37 Uhr von Nasa01
 
+5 | -0
 
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Es wäre besser: Berlin würde sich etwas mehr Gedanken um seine Finanzen machen, anstatt 2 Millionen für Kunst auf dem Flughafengelände auszugeben.
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23.01.2011 13:06 Uhr von pirata
 
+3 | -2
 
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Wie peinlich ist das denn? Popelige zwei Millionen Euro für Kunst? Wenn das ein internationaler Flughafen mit 27 Millionen Passagieren jährlich werden soll, dann kann man ja auch einmalig für die Dauer von 12 Monaten 1 Euro pro Passagier für die Kunst ausgeben.
Wenn man sich schon für diesen blöden Flughafen BBI entschieden hat, dann möchte ich da aber auch eine kleine Perle stehen sehen, mit einer Innenarchitektur, die einem die Wartezeiten verkürzen hilft. An Kunst zu sparen ist albern. Da gibt es andere Möglichkeiten.
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23.01.2011 13:13 Uhr von Nasa01
 
+1 | -2
 
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@pirata: an Kunst sollte nicht gespart werden - da hast du Recht.
Wenn man aber andere Sachen auf der Strecke lässt die wichtiger sind - weil kein Geld da ist - dann sollte man schon die Kunstprojekte zurückstellen.
Berlin ist pleite. Dann noch Geld für künstlerische Gestaltungen ausgeben ist mehr als dämlich.
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23.01.2011 13:26 Uhr von leche
 
+2 | -1
 
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Zur Information: Das Problem ist das es gesetzlich vorgeschrieben ist, dass bei öffentlichen Neubauten ca 1 % der Gesamtkosten für die Kunst ausgegeben werden muss.
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23.01.2011 13:53 Uhr von pirata
 
+1 | -1
 
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@leche: ja klasse. Bei Baukosten von derezit geschätzten 2,83 Mrd. Euro wären ein Prozent 28 Millionen für die Kunst. So muss das auch sein, finde ich gut.
Aber ich bleib dabei: zwei Millionen sind eine Schande für eine sogenannte Kulturnation. Wo die Junkies in öffentlichen Toiletten in Wien sich schon bei Mozartmusik den Schuß setzen können ...., kleckert man in Berlin

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