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Totes Meer: Mikroben zeigen Salzwassertoleranz, weil sie Stoffwechsel ändern

Der Biologe Ivan Berg und sein Team von der Universität Freiburg haben untersucht, warum Mikroben im Toten Meer überleben können. Das Gewässer im Nahen Osten weist eine besonders hohe Salzwasserkonzentration auf. Normalerweise droht Lebewesen die innere Austrocknung.

Die Forscher fanden dabei den sogenannten "Methylaspartatzyklus". Mit dieser Theorie werden die bisherigen beiden bekannten Stoffwechselarten bei Kleinstlebewesen um einen Dritten erweitert. Sie untersuchten dabei Halo-Bakterien. Diese bezogen den Kohlenstoff bisher aus Acetaten.

Weil die Organismen aber nicht die genetischen Voraussetzungen zur Produktion der herkömmlichen Enzyme haben, vermuteten die Wissenschaftler einen dritten Stoffwechselweg. Die Forscher schlossen daraus, dass die Gene der sehr alten Art von Lebewesen ihren genetischen Code "zusammengebastelt" hatten.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Meer, Stoffwechsel, Totes Meer
Quelle: www.wissenschaft.de
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