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Österreich: Medizinstudiums-Aufnahmetest nicht mehr gratis

Um einem Nicht-Erscheinen von Teilnehmern vorzubeugen, ist nun eine Gebühr von 90 Euro errichtet worden, um überhaupt beim Aufnahmetest für ein Medizinstudium mitmachen zu dürfen. Grund dafür war der letztjährige Test, für welchen sich 10.000 Kandidaten anmeldeten, jedoch nur 7.300 teilnahmen.

Der Prüfungsbeitrag muss an den Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck entrichtet werden. Im Gegenzug ist keine persönliche Anmeldung mehr nötig.

Der diesjährige EMS-Test findet Anfang Juli statt, Anmeldezeit ist im Februar.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Österreich, Medizin, Studium, Teilnahme, Aufnahmetest
Quelle: www.vol.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2011 20:08 Uhr von nougatkeks
 
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Über die Gebühr kann man streiten, aber ein Medizinstudium über einen Aufnahmetest zugänglich zu machen macht wesentlich mehr Sinn als die Deutsche NC-Möchtegern-Auslese. Nichts gegen Leute mit einem guten Abitur aber die Durschnittsnote sagt sehr wenig über die Eignung als Mediziner aus.
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21.01.2011 20:54 Uhr von raterZ
 
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und so ein test sagt mehr? glaube ich ehrlich gesagt nicht. es eröffnet nur für wirklich interessierte leute das feld.
was gute mediziner ausmacht ist menschlichkeit - glaube kaum, dass das da getestet wird.
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21.01.2011 21:41 Uhr von XvT0x
 
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@vorposter: @nougatkeks: ja das stimmt, bin selber österreicher und bekomm das alles hautnah mit. leute die in der schule immer top noten haben gehen oftmals beim studium unter..die intelligentesten köpfe unserer klasse waren einfach faul, hatten durchschnittsnoten, blühen aber beim studium voll auf... NC ist völliger unsinn meiner meinung...

@raterZ: der punkt mit der menschlichkeit stimmt, allerdings darfst du nicht vergessen das medizin ein naturwissenschaftliches studium ist, und kein psychologisches oder ähnliches. medizin studenten in österreich haben nach dem 5. jahr studium ein "KPJ" ( klinisch-praktisches jahr ) in dem sie ein jahr lang in einem krankenhaus arbeiten...
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21.01.2011 21:45 Uhr von Copak
 
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nougatkeks: Viel sagt der EMS Test aber auch nicht über die Qualifikation zum Medizinstudium aus, er ist lediglich ein anderes Mittel der Selektion.
Die die sich kurz vorher am besten und intensivsten drauf vorbereitet haben werden weiterkommen. Nicht umsonst gibt es Intensiv-Trainingskurse für ein paar tausend € mit Bestehensgarantie u.Ä.
Find ihn aber trotzdem besser als die NC-Hürde, so haben dann auch die, die kein (fast) perfektes Abi haben und sich trotzdem bzw. sogar noch mehr für Medizin interessieren ne Chance.

@raterZ
Seh ich anders, jm dessen soziale Fähigkeiten eher eingeschränkt sind kann auf seinem Fachgebiet trotzdem sehr begabt sein.

[ nachträglich editiert von Copak ]
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21.01.2011 21:50 Uhr von ProHunter
 
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@Hostmaster: soweit ich weiß gibt es in ÖSterreich keine Studiengebühren, falls du das meintest^^
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21.01.2011 21:55 Uhr von XvT0x
 
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lol: nein es gibt keine studiengebühren,

@copak: die kurse kosten zwischen 400 und 800 euro, habe noch von keinem gehört der bestehungsgarantie hatte, allerdings sind die erfolgsquoten bei den meisten kursen bei 75%...
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21.01.2011 22:03 Uhr von Copak
 
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XvT0x: Weiß nicht mehr welche Anbieter das waren, aber als ich mich für den EMS Test angemeldet hab hatten die sich vor der UNI auf mich gestürzt und mir nen Haufen Flyer in die Hand gedrückt, da stand teilweise was von Bestehensgarantie bzw. Rückzahlungen usw. drauf.
4-stellige Beträge waren da bei den Preisen auch dabei.
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21.01.2011 22:16 Uhr von XvT0x
 
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@copak: hmm alles klar, das hab ich damals nicht so mitbekommen ( letztes jahr ), allerdings musste man sich für die kurse auch schon relativ früh anmelden, weil die gleich mal voll waren... mir hat einer für 400€ gereicht.
haste bestanden?
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22.01.2011 02:36 Uhr von Pils28
 
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Soviel kostet ein Medizinstudium nicht an Material: Klar, man sollte ein Anatomieatlas und das ein oder andere Buch besitzen, die paar Euros kosten. Aber das hält sich doch arg in Grenzen.
Und ein Kittel, ein Stetoskop, ein Skalpell und eine Pinzette sind auch durchaus bezahlbar. Schon in sämtlichen künstlicherischen Studiengänge hat man deutlich höhere Materialkosten. Ich schätz mal. dass das gesamte Material, bis zum Abschluss Dr.med für weit unter 1000€ zu haben ist. Allerdings habe ich nur englische Bücher, die teils deutlich günstiger sind.

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