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Ruiniert: Versicherung will bei Hochwasser nicht zahlen

Der 35-jährige Henry Liebe aus dem sächsischen Großschönau bleibt auf 25.000 Euro Hochwasser-Schaden sitzen. Im letzten Jahr überflutete der Fluss Mandau sein Haus.

Pech für Henry, denn obwohl er bereits seit neun Jahren in seine Hochwasser-Versicherung einzahlt und kleinere Schäden nie gemeldet hat, kündigte die Versicherung ihm den Vertrag ein Jahr vor dem Hochwasser-Unglück.

Diese Praxis scheint sich bei Versicherungen immer mehr durchzusetzen. Bestehende Verträge werden gekündigt, wenn die Hochwassergefahr plötzlich zu groß wird. Oder aber Menschen in Hochwasser-gefährdeten Gebieten können erst gar keine Versicherung abschließen.


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WebReporter: Vanderschaaf
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schaden, Versicherung, Unglück, Hochwasser, Ruin, Überflutung
Quelle: www.stern.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2011 18:15 Uhr von xjv8
 
+55 | -5
 
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kennt man die Säcke, bei schönem Wetter Regenschirme verteilen und wenn´s regnet einsammeln.
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21.01.2011 19:25 Uhr von Flying-Ghost
 
+8 | -7
 
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@Kasalla: Deine Einstellung ist falsch. Versicherungen sind dazu da, um für Schäden auf zu kommen. Weil wenn keine Schäden entstehen (könnten), brauche ich auch keine Versicherung. Dafür, das keine Schäden aufkommen, ist letztendlich die Regierung da. Im Zweifelsfalle muss das Gebiet als nicht bewohnbar und als Überflutungsgebiet ausgewiesen werden. Oder die Regierung sorgt für Hochwasserschutz. Weil das nicht so ist, brauchen die Leute eine Versicherung. Für den Fall der Fälle.

Das Wasser, was durch den Rhein fließt, und sämtlich Anrainerstädte absaufen lässt, Hochwasser für Hochwasser, fließt mal eben durch Holland durch. In die Nordsee. Ohne Schäden anzurichten.

Woran das liegen wohl mag...
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21.01.2011 19:48 Uhr von unomagan
 
+11 | -0
 
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ALT: Versicherungen, versichern gegen UNWAHRSCHEINLICHE Ereignisse.

Wären sie wahrscheinlich würden sie ja Verluste machen...
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21.01.2011 20:01 Uhr von GLOTIS2006
 
+6 | -0
 
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Sorry aber es gibt Gebiete in Deutschland, die REGELMÄßIG von Hochwasser heimgesucht werden. Und jedes Mal tut man so überrascht und ruft um hilfe. Wie wäre es denn mit wegziehen? Mit dem Hochwasser kann man nun nicht verhandeln, also ist das meiner Meinung nach die einzige Alternative.
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21.01.2011 20:03 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ flying-ghost / @ sohaha: Versicherungen sind Unternehmen (!), die Privatpersonen oder anderen Unternehmen Verträge anbieten, mit denen sie sich gegen bestimmte Risiken absichern können. Und solche Verträge können geschlossen oder natürlich auch gekündigt werden.
Man kann sich beklagen, dass die Versicherung das Risiko nicht mehr tragen wollte. Das hätte allerdings geschehen müssen, als der Vertrag gekündigt wurde und nicht erst, als der Schaden eintrat. Insbesondere hätte der gute Herr Liebe sich, wie von anderen Usern auch schon gesagt, eben nach einer anderen Versicherung umsehen müssen.

Bei Kfz-Versicherungen gibt es auch verschiedene Fahrzeug- und Regionsklassen, zusätzlich zu dem persönlichen Schadenfreiheitsrabatt. Ich weiß nicht, ob Privatpersonen die Versicherung bei wiederholten Unfällen gekündigt werden kann, aber ich erinnere mich an die Zeit meines Zivildienstes zurück: damals hatte der Versicherungsträger angeordnet, dass Fahrsicherheitstrainings besucht werden. Wenn ich bedenke, dass von ca. 15 Leuten, die mit mir angefangen haben, etwa 3 die 13 Monate ohne Unfall rumgebracht haben, durchaus verständlich. Dabei gab es schlimmere Dienststellen: eine hatte innerhalb eines Jahres 7 Totalschäden; eine davon verursacht durch einen angetrunkenen Zivi, der sich einen Dienstwagen ausgeliehen hatte.
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21.01.2011 20:05 Uhr von Artanis16
 
+0 | -0
 
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hmm: das ganze klingt eher komisch

Man kann das Wetter keine 5 Tage zuverlässig vorhersagen, da wollen die ein halbes Jahr früher Wissen, dass dieses Jahr Hochwassergefahr herrscht

Dass Leute in Hochwassergebieten wiederum die Versicherung gar nicht abschließen könne, kann ich mir noch eher vorstellen
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21.01.2011 22:03 Uhr von jkhulk
 
+2 | -4
 
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Versicherer sind: doch nur Betrüger mit Staatlicher Lizenz.
Auch wenn hier einige Schlaubies wahrscheinlich Versicherungen verkaufen, liest sich bei Judas und Co als haben sie ihr Taining zur Einwandbehandlung mit Erfolg bestanden.
Gott sei dank das ich genug abstand von diesem Versicherungsvolk habe.

[ nachträglich editiert von jkhulk ]
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21.01.2011 22:44 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
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Hmm: Es gibt Gegenden in der Gebäudeversicherungen pflicht sind.
Wie sieht es da eigentlich aus wenn einem gekündigt wird oder eine Versicherung einen Vertrag ablehnt?
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21.01.2011 22:55 Uhr von jschling
 
+2 | -1
 
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wo sind denn die anderen News zum Thema ? schliesslich sollte es ebenso eine News wert sein:
Der Papst will bei Hochwasser nicht zahlen
Die Bundeskanzlerin will bei Hochwasser nicht zahlen
Nick Nolte will bei Hochwasser nicht zahlen
...
oder kann ich die jetzt täglich erwarten ?
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21.01.2011 23:16 Uhr von neminem
 
+0 | -0
 
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wer nah am wasser baut: darf nicht nah am wasser gebaut sein. :P
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22.01.2011 08:54 Uhr von Dracultepes
 
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Sorry aber ich will bei Hochwasser auch nicht zahlen. Krieg ich jetzt ne News?
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22.01.2011 12:30 Uhr von Berufspsycho
 
+0 | -1
 
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Wo ist das Problem? Der Vertrag war erloschen, also hatte er keinen Anspruch mehr auf Leistung (= Geld). Wir können nicht Abos beziehen und uns nach dem Ende über fehlende Leistungsbereitschaft beschweren, er hätte eine neue Versicherung abschließen können.

Hinzu kommt, dass Versicherungen nicht grundlos kündigen und man sich dazu auch noch zur Wehr setzen kann. Absolut reißerisch, wenn auch nur der Quelle entnommen!

[ nachträglich editiert von Berufspsycho ]

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