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Karl-Theodor zu Guttenberg nimmt Stellung zu Vertuschungsvorwürfen

Nach zahlreichen Vorwürfen der unzureichenden Informierung der Öffentlichkeit über diverse Vorfälle bei der Bundeswehr weist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die Kritik zurück.

Heftige Diskussionen waren entbrannt, ob das Verteidigungsministerium im Fall des durch die Schusswaffe eines Kameraden getöteten Bundeswehrsoldaten in Afghanistan wichtige Informationen über die wahren Umstände des Todes vertuscht habe.

Guttenberg nahm dazu im ARD-"Morgenmagazin" Stellung: "Es wurde am Tag danach (...) die Öffentlichkeit korrekt unterrichtet. Ich habe mir nichts vorzuwerfen."


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WebReporter: yanki
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Bundeswehr, Vorwurf, Karl-Theodor zu Guttenberg, Stellung, Vertuschung
Quelle: www.n24.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2011 17:22 Uhr von charlie2011
 
+5 | -6
 
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mal schauen: Ich habe die Stellungnahme im Fernsehen gesehen und man kann auf jeden Fall; gut drum rum reden...

Es würde mich Überraschen wenn heraus kommt, das er wirklich was wusste.

[ nachträglich editiert von charlie2011 ]
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21.01.2011 17:33 Uhr von McDarkness
 
+6 | -1
 
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Man kann leider nicht immer alles sofort öffentlich machen.
Ich kann von Gutenberg gut verstehen. Selbst wenn er nur ein teil gewusst hat denke ich, dass alles korrekt abgelaufen ist.
Das einzige wo ich sagen muss, dass es nicht korrekt ist ist das Thema mit den geöffneten Briefen.
So etwas sollte nicht passieren und sollte zu Gutenberg etwas davon gewusst haben sollen muss er auf jeden Fall ausdrücklich klar gemacht bekommen, dass es so nicht geht.
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21.01.2011 18:41 Uhr von anderschd
 
+2 | -6
 
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Woher kommen nur: meine Zweifel an seinen Aussagen? ;)
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21.01.2011 19:03 Uhr von Karma-Karma
 
+3 | -7
 
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Soso, ist der geleckte Guttenberg also vielleicht doch nicht so perfekt wie die Leute ihn gerne hätten? ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie so ein schmieriger Typ so beliebt sein kann, besonders nach dieser selbstinszenierten Afghanistan-Kerner-Show: http://www.paramantus.net/... (<<<- ein kritischer Kommentar dazu) Einfach widerlich!
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21.01.2011 20:28 Uhr von ElChefo
 
+5 | -3
 
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karma-karma: Ähm...
...hat der zu Guttenberg die Matrosin aus der Takelage getreten?
...hat der zu Guttenberg mit ner Pistole gespielt und den HG erschossen?
...und abschliessend: Hat der zu Guttenberg bei der Post gestanden und Briefe geöffnet?

Dreimal ein klares "nein". Wer wann was gewusst, gesagt und getan hat, wird die Untersuchung dann zeigen. Alles andere ist Vorverurteilung durch Stammtischtheoretiker. Da helfen auch keine noch so tollen Kommentare. Selbst für einen Verteidigungsminister, den man schlecht machen möchte, weil er beliebt ist sowie den gesamten unterstellten Bereich gilt die Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen ist. Das sollten sogar Ungediente wissen.

Zum Thema:
Erst gestern berichtete der Spiegel, das die Unterlagen bezüglich des Unfalls in Kunduz frühzeitig samt Ergebnis an die Staatsanwaltschaft abgegeben wurden und dort weitaus später als angebracht an die zuständige andere Staatsanwaltschaft weitergegeben wurde. Das der Kossendey verplant ist, ist auch nichts neues - und die gespielte Empörung der Ausschussbeisitzer ist doch rein fraktionstechnisches Kalkül. Schaut doch bitte selbst, wer da sitzt und JETZT vor die Presse tritt. Nachher wills dann wieder keiner gewesen sein und alle reden von nem blöden Missverständnis.

Was die Briefe angeht, gibt es mehrere Verdachtsmomente - auch intern. Sollte da tatsächlich etwas gemauschelt worden sein und jemand vertuscht etwas, irgendwer wird sich irgendwann verplappern. Dann sollte man zusehen, den Namen des Verantwortlichen tunlichst nicht zu veröffentlichen. Könnte mir vorstellen, das bald einige Soldaten nach Hause kommen, mit denen man sich einerseits besser nicht anlegt und die andererseits verständlicherweise stinksauer sein dürften.

Bezüglich der Gorch Fock... wenn ich das mit den OAs beim Heer vergleiche - aus eigener Erfahrung, stellt sich mir ein zwiespältiges Bild. Einerseits, klar, auch Ausbilder haben Grenzen, was sie Auszubildenden zumuten dürfen. Andererseits gibt es eine grosse Menge Auszubildender, die frühezeitig und lautstark sich über jede Kleinigkeit beschweren, sei es die zweite Runde über die Hindernisbahn, O-Märsche bei Nacht oder den "unpassenden Ton" der Ausbilder. Da kommen die kuriosesten Sachen. Ich kann verstehen, wenn den Matrosen nicht grad nach feiern zumute war - aber das war es uns auch nicht nachdem wir Karfreitag drei Leute verloren hatten. Weitergemacht werden muss trotzdem.

Insgesamt bleibt nur festzuhalten, das es zum jetzigen Zeitpunkt absolut verfrüht wäre, irgendjemanden wegen irgendwas zu beschuldigen oder zu verschreien. Das gilt auch für die Mutter der Matrosin, die so tragisch ums Leben kam - mein Beileid sei ihr sicher. Deswegen das Schiff stillzulegen und diese wichtigen Ausbildungsabschnitte zu streichen wäre aber das falsche Signal. Prüfen, verbessern, Fehler ausbügeln, sicher. Aufgeben, nein.
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21.01.2011 21:12 Uhr von anderschd
 
+1 | -2
 
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Öhm ElChefo: 3 mal klares nein.
Aber das sind auch nicht die Vorwürfe.
Wenn er sagt, alles ist korrekt gelaufen, er habe von nix gewußt und nix vertuscht, darf man ja wohl zweifeln.
Auch ohne zu verurteilen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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21.01.2011 22:02 Uhr von McDarkness
 
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WOW: Ich kann mich dem vorigen Kommentar nur anschließen!
Sehr sauber verfasst und unparteiisch!
Finde ich gut!
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22.01.2011 12:39 Uhr von Karma-Karma
 
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Wie bitte? Ein Minister ist also völlig unschuldig, wenn etwas in seinem Ressort schief gelaufen ist, weil er ja nichts selbst gemacht hat? Was ist denn das für eine hirnrissige Logik? Welcher Minister hat denn irgendwas persönlich gemacht, was dann im Großen falsch lief? Hat etwa die Aigner persönlich das Dioxin in das Futtermittel getan? Hat der Ramsauer persönlich die Schlaglöcher auf deutschen Straßen gehauen?

o.O

Ein Minister hat dafür zu sorgen, dass sein Ressort ordentlich läuft. Dafür ist er ja da. Geht alles schief, macht er seinen Job nicht richtig. Punkt. Da stellt eben auch der ach so brave Guttenberg keine Ausnahme dar!
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22.01.2011 13:52 Uhr von ElChefo
 
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karma-karma: Zitat von mir selbst:
"Selbst für einen Verteidigungsminister, den man schlecht machen möchte, weil er beliebt ist sowie den gesamten unterstellten Bereich gilt die Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen ist"

DAS ist der springende Punkt. Mit der Aufzählung wollte ich lediglich auf die Beliebigkeit hinweisen. Schade, das das zu abstrakt war.
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22.01.2011 15:33 Uhr von vitamin-c
 
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Es ist doch ganz einfach: Er braucht nur sagen: Ja gut, bei der Bundeswehr sind nun mal nicht die intelligentesten Menschen. Die machen nun mal viel Blödsinn. Und alles ist paletti.

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