21.01.11 11:04 Uhr
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Der Iran ist laut Wikileaks größter Drogendealer

Laut einer neu analysierten Depesche von Wikileaks hat sich der Iran zum größten Drogendealer gemausert.

Die Distribution läuft über Aserbaidschan. Im Jahre 2006 konnte man nur 20 Kilo finden, im ersten Quartal 2009 waren es schon fast 60.000 Kilo.

Laut der Depesche kontrollieren iranische Sicherheitskräfte das Geschäft.


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WebReporter: stevemosi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, WikiLeaks, Regime, Drogendealer
Quelle: www.blick.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2011 11:04 Uhr von stevemosi
 
+20 | -12
 
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Dass die USA den Opium Handel in Afghanistan kontrolliert, steht natürlich in keiner Depesche, bzw.. wird nirgends Thematisiert.
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21.01.2011 11:09 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+26 | -10
 
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Na dann haben die Amis doch demnächst wieder einen Grund mehr in den Iran einzumarschieren und ihnen den Krieg zu erklären.

Das Öl dort interessiert sie ja gar nicht. /ironie aus

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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21.01.2011 11:11 Uhr von x-mp3
 
+14 | -19
 
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Ich glaube: Wikileaks garnichts. Vor allem werden bestimmte Länder erwähnt andere nicht. Es muss auch jede Information was weitergegeben wurde nicht wahr sein.
Da erzählt ein Botschafter einem anderem ein Gerücht und landet dann bei uns als Nachricht auf dem Tisch.

[ nachträglich editiert von x-mp3 ]
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21.01.2011 11:13 Uhr von A1313
 
+10 | -0
 
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Was für Drogen, in der News steht nur "Kilo" ...

Klar gehts hier um Opium aber das hätte man auch dazuschreiben können.
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21.01.2011 11:15 Uhr von shadow#
 
+20 | -6
 
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Nicht laut Wikileaks: Sondern laut den Amerikanern!
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21.01.2011 11:35 Uhr von usambara
 
+13 | -14
 
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die schweizer Bild tituliert direkt Achmadinedjad als Drogendealer?
Seit der Besatzung Afghanistans hat sich speziell
der Heroin-Konsum im Iran verdoppelt. Nicht im Iran wird
Opium zu Heroin gemacht sondern in Afghanistan, was diese
Verarbeitung bis dato gar nicht kannte. Die dazu benötigten
Chemikalien werden mit Tanklastern von Pakistan aus geliefert, an den wenigen Grenzübergängen (Kyber-Pass) schauen die Amerikaner den Treiben zu.
Die Route der Drogen die Wikileaks beschreibt ist auch unlogisch, schließlich hat der Iran eine fast 1000km lange Grenze zu Afghanistan. Warum wird das Heroin durch sämtliche Ex-Sowjet-Republiken gefahren, um sie an der Nord-West-Grenze des Iran über Aserbaischan zu bringen?
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21.01.2011 12:42 Uhr von GLOTIS2006
 
+4 | -3
 
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@Autor: Die USA kontrollieren mit sicherheit nicht den Drogenhandel in Afghanistan, sondern die CI (da gibta auch interessante Bücher).

"Die USA" und "die CIA" sind leider seit ca. 50 Jahren schon nicht mehr imselben Boot.
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21.01.2011 12:45 Uhr von K.T.M.
 
+13 | -2
 
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lächerlich: 60 t in einem Quartal ist doch nichts. In Afghanistan wurde im Herbst 2007 rund 8200 t Opium geerntet. Das sind 3000 t über dem Weltbedarf. Nebenbei ist noch Afghanistan größter Ertragsproduzent von Haschisch. Da hat sich ja unsere Aufbauarbeit richtig gelohnt, wenn man bedenkt das der Drogenanbau 2001 unter dem Taliban-Regim verschwindent gering war.
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21.01.2011 13:10 Uhr von garryowen
 
+8 | -3
 
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Ich bin Pistatienfan: Also die aller besten kommen aus dem Iran, die fallen jetzt als Blockadegut unter die Sanktionen und wo kommt der Ersatz her? Genau aus Californien. Hihi Lobbyarbeit oder Verschwörung? Nicht das ich die Iranische Führung mag, nur ihre Pistaten (:
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21.01.2011 13:21 Uhr von uhrknall
 
+3 | -1
 
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@garryowen: Gibt es überhaupt in Deutschland noch Pistazien aus dem Iran zu kaufen? Habe lange keine mehr gesehen und es irgendwann aufgegeben zu suchen.

Aber ich habe das Glück, an der Grenze nach Tschechien zu wohnen, sodass der Weg zum Pistazienkauf gar nicht weit ist.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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21.01.2011 13:27 Uhr von Der Erleuchter
 
+1 | -5
 
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Tja der Moslem: hat uns nicht nur den Kaffee gebracht - gute alte Handelstradition.
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21.01.2011 13:34 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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Erdogan größter Drogendealer? "Der Hinweis in den Depeschen aus Baku auf die früher intensiver genutzte Schmuggelroute durch das Kurdengebiet und in die Türkei spiegelt sich in einer – bereits von Wikileaks veröffentlichten – vertraulichen Depesche der amerikanischen Botschaft in Ankara vom 26. September 2008. Darin wird auf einen Heroinfund im selben Jahr verwiesen, in Lastwagen einer Firma namens Menas. Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu ging damit vors Parlament.

Verwicklungen in den Heroinschmuggel

Er beschuldigte den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der islamisch geprägten Regierungspartei AKP, Dengir Mir Firat (zugleich ein enger Berater von Ministerpräsident Erdogan in der Kurdenfrage), in den Heroinschmuggel verwickelt zu sein. Kilicdaroglu sagte vor laufenden Fernsehkameras, nachdem das Heroin gefunden worden sei, habe Firat die Zollbehörde in einem Brief aufgefordert, Menas-Lastwagen künftig nicht mehr zu durchsuchen. Firat war zuvor Mitbesitzer der Firma gewesen. Zu seiner Entlastung führte er an, er sei seit Juli 2007 nicht mehr Partner der Firma, und insofern sei er zum Zeitpunkt des Drogenfunds gar nicht betroffen gewesen. Was nach seinem Abgang passiert sei, habe nichts mit ihm zu tun. „Selbst wenn ich noch Partner gewesen wäre, was hat es mit mir zu tun, wenn in einem Lastwagen Heroin ist“, fragte er vor Millionen Fernsehzuschauern.

Irgendjemand muss ihm später gesagt haben, was es mit ihm zu tun hat. Er gab sein Amt als stellvertretender Parteivorsitzender der AKP ab, und seither gilt in den amerikanischen Depeschen aus Ankara „Korruption“ und Verwicklung in dunkle Machenschaften als eine Achillesferse der Regierungspartei. Firat blieb jedoch Abgeordneter, und somit genießt er weiterhin parlamentarische Immunität. "

-Welt-
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21.01.2011 13:52 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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letztendlich ist "Bakschisch" ein persisches Wort, was man von Marokko
bis Indien kennt, um Beamte zu bestechen.
Nur der aserische Außenminister sieht eine gezielte Destabilisation seines Landes durch den Iran- was man ja auch von der US-Drogenpolitik in Afghanistan gegenüber dem Iran behaupten kann.
Schließlich hat der Iran die weltweit meisten Heroinabhängigen eines Landes- über 2 Millionen Menschen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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21.01.2011 14:08 Uhr von garryowen
 
+1 | -2
 
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@uhrknall: Nein nichts mehr zu bekommen nur aus noch aus Californien, schmecken gerade noch so und aus einem Land das lieber bei Haselnüssen bleiben sollte, die regen meinen Magen nur zu Abwehrreaktionen an, Salz pur.
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21.01.2011 16:06 Uhr von nougatkeks
 
+0 | -3
 
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@ KTM: Das ist Blödsinn, Afghanistan lebte und lebt weiterhin vom Anbau der Drogen. Gerade die Landesfürsten, von denen sich viele den Taliban angeschlossen haben, haben hiermit ihre Millionen gemacht. Die Drogen sind die Existenzgrundlage für die meisten Bauern in diesem Land und wenn diese Einnahmequelle wegfällt gibts zwar kein Geld für Waffen mehr aber genauswenig für Lebensmittel. Das ist ein sehr scharfes "zweischneidiges Schwert"...

[ nachträglich editiert von nougatkeks ]
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21.01.2011 18:05 Uhr von K.T.M.
 
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@nougatkeks: "Das ist Blödsinn, Afghanistan lebte und lebt weiterhin vom Anbau der Drogen."

Der Opiumanbau in Afghanistan wurde erst in den 80iger Jahren von der CIA gesponsort nachdem die Opiumernte im Goldenen Dreieck ausfiehl.
Die CIA hat bei der Geldwäsche von Drogengeldern wiederholt mit Banken zusammengearbeitet, die zum Teil eigens für diesen Zweck gegründet wurden. Eingehend dokumentiert ist der Fall der 1991 spektakulär in Konkurs gegangenen Großbank Bank of Credit and Commerce International (BCCI). Über die BCCI liefen auch die Unterstützungszahlungen der CIA für die afghanischen Mudschahidin in den 1980er Jahren. Die Kriegsherren stiegen zu den weltweit führenden Opium-Produzenten auf. Der Rohstoff wurde im Grenzgebiet zu Pakistan massenhaft in Heroin umgewandelt. Die regionalen Kriegsherren konnten ihre Gewinne aus dem Drogenhandel über die Bank waschen, was mit zu der enormen Steigerung der Heroinproduktion in der Region beitrug.

Am Anfang des Taliban Regimes wurde auch noch Drogen angebaut das ist richtig.

Allerdings erklärte im Jahr 2000 der Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, die Heroinproduktion in Afghanistan, zu beseitigen. Daraufhin ist die Produktion um 91% zum Vorjahr zurück gegangen. In der Helmand-Provinz war das Verbot so effektiv, das 2001 gar kein Opium mehr angebaut wurde. Heute wird da wieder mehr als die Hälfte der gesamten Opiumproduktion angebaut.

Es wäre auch nicht das erste mal, dass die CIA im Drogengeschäft mit drinne steckt. Mal nen paar Stichworte dazu: Iran-Contra-Affäre, Air America und Goldenens Dreieck
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22.01.2011 10:02 Uhr von dagi
 
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und: deutschland bezahlt jährlich 420 mil. an afganistan für den wiederaufbau und neue strassen!!!! jetzt weiß ich für was die neuen strassen sind, und das mit steuergelder!!!!

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