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"EFF" kommentiert Sonys Verhalten gegenüber Hacker "GeoHot" als falsches Signal

Die amerikanischen Bürgerrechtler der "Electronic Frontier Foundation" (EFF) haben ein offizielles Statement im Fall Sony gegen George Hotz abgegeben. In der Stellungnahmen heißt es, der Elektronikkonzern würde bedrohliche Signale aussenden.

Sowohl gegenüber Kunden als auch Forschern würde Sony ein falsches Signal aussenden - dies ist die Meinung der Bürgerrechtler der EFF. Datenanalysten, die Sicherheitslecks aufdecken wollten, würden sich nach Sonys Aktion gegen George Hotz erst recht nicht mehr trauen, Sony zu kontaktieren.

Die EFF ist der Ansicht, dass Personen einmal gekaufte Hardware zu eigenen Zwecken einsetzen dürfen. Schon im Jahr 2010 erzielte man einen Erfolg gegenüber dem Konzern Apple. Nach Anpassung des "Digital Millenium Copyright Act" ist das Hacken des eigenen Smartphones in den USA nicht mehr illegal.


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WebReporter: Tokitok
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Sony, Verhalten, Signal, George Hotz
Quelle: www.ichspiele.cc
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2011 07:27 Uhr von selflezz1
 
+15 | -1
 
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Richtig so! Mein Eigentum, meine Entscheidung!
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21.01.2011 08:10 Uhr von unomagan
 
+12 | -0
 
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2020: Es klingelt, ich mache auf. Das BKA steht vor der Tür. Ich frage mich was los ist....

Der Mann von der BKA sagt zu mir: Wir haben gehört das sie Ihre Playstation 5 geöffnet haben,Wir haben einen Gerichtlichen Entschluss um Ihre Wohnung nach der Playstation und Schrauben zu durchsuchen.

Willkommen in der Zukunft!
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21.01.2011 11:07 Uhr von Odino
 
+2 | -3
 
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2020: Ich nehme meinen Controller der PS5 in die Hand und greife auf einer Konsole in einer "Konsolen-Farm" zu, welche ich jeden Monat mieten muss. Alles was ich zusätzlich benötige ist meine 3D-Brille.

Willkommen in der Zukunft!
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21.01.2011 11:15 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -4
 
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Quatsch: "Datenanalysten, die Sicherheitslecks aufdecken wollten, würden sich nach Sonys Aktion gegen George Hotz erst recht nicht mehr trauen, Sony zu kontaktieren. "

Das kann man doch nciht vergleichen, oder?

Wenn ein "Datenanalyst" wirklich nur das Ziel hat, Sicherheitslecks aufzudecken und diese auch nur tut, um Sony (oder andere Unternehmen) dabie zu helfen das System sicherer zu machen, dann wird das kein PRoblem sein.

Hotz allerdings hat öffentlich damit rumgeprallt die PS3 geknackt zu haben und hat sich feiern lassen. Das ist ja wieder was ganz anderes, meiner MEinung nach.

Klar kann jeder mit seiner Konsole machen, was er will.
Und wenn er unbedingt kostenlos Spiele spielen will, dann soll er es halt tun, auch wenn ich es nicht in Ordnung finde.

Aber so wird auch Cheatern im Multiplayern das Tor geöffnet. Auf diese Leute kann ich gut verzichten. Damit richtet sich die Community quasi selbst hin.

Klar ist es nciht jeder, der das macht. Aber man muss eben auch die negativen Seiten daran sehen. Nicht jeder nutzt das dann nur für Homebrew.
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21.01.2011 12:37 Uhr von unomagan
 
+2 | -1
 
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@KingPike: Na klar, und du würdest dich nicht feiern lassen (wollen, stolz sein auf deine Leistung), wenn du etwas "revolutionäres" entwickelst oder entdeckst?

Ja, ne ist klar...
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21.01.2011 18:30 Uhr von Tokitok
 
+0 | -1
 
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@KingPiKe: Der Vergleich ist pikant, aber es gibt eine ähnliche Situation im Bereich Kinderpornographie. Angenommen jemand stößt auf etwas, das er falsch findet und mitteilen möchte? Du wendest dich an die Polizei. Im selben Augenblick wirst du zum Verdächtigen und wenn du ganz viel Pech hast und sture Beamte, die nur das tun, was irgendwo geschrieben steht, dann beschlagnahmen sie deine Computer und du kannst sehen wo du bleibst. Es gibt ja keine Datenanalysten mit Forschungsauftrag für die PS3... welche Uni würde sowas bezahlen? Nur ehrlich, wenn du so ein bedrohliches Szenario vor Augen hast, dann überlegst du dir halt zwei Mal, ob du jmd. sagst, was du rausgefunden hast. Nur weil du etwas entdeckt hast, muss man dich ja nicht gleich als Verbrecher hinstellen, der illegalen Aktivitäten nachgeht.

[ nachträglich editiert von Tokitok ]

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