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20.01.11 20:13 Uhr
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Schädlichkeit von Nano-Partikeln wie Titandioxid nachweisbar

In allen Lebensbereichen und Unternehmenssparten sind zurzeit Nanopartikel das Maß aller Dinge. Überall wo es nur geht werden die nur wenige Nanometer großen Partikel eingesetzt um Eigenschaften wie Optik oder Festigkeit zu verbessern. Forscher wollen nun die Nebeneffekte der Partikel nachweisen.

Forscher testeten den Nanopartikel Titandioxid nun an Ratten, sie erzeugten eine Luft-Umgebung mit 50 Mikrogramm Titandioxid pro Kubikzentimeter Luft, dies soll die Bedingungen einer Großstadt nachahmen. Zwei Prozent der Partikel konnten die Blut-Luft Schranke überwinden und gelangten in den Körper.

Britische Forscher haben nachgewiesen, dass der durchschnittliche Bürger pro Tag 4,5 Milligramm Titandioxid über die Luft zu sich nimmt. Wenn die zwei Prozent von den Ratten auch bei den Menschen stimmen sollten, käme eine sehr große Menge zusammen, diese wäre, laut Forschern, äußerst bedenklich.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Blut, Nano, Nanopartikel
Quelle: www.faz.net
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Eine sehr interessante Studie die die Forscher nun durchgeführt haben, ich meine auch dass man mit so kleinen Partikeln sehr vorsichtig umgehen sollte, den Partikel mit nur mehr wenigen Nanometer kommen um einiges schneller in den Körperorganismus als zum Beispiel Partikel mit einem halben Mikrometer.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Titandioxidpartikel   
 
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20.01.2011 20:44 Uhr von hostmaster
Schwirren seit Jahrzehnten durch die Gegend. Die Pigmente Titandioxid Rutil und Anatas sind die meistverbreiteten Weißpigmente der Farbindustrie. Bei jedem Schleifvorgang auf einem Altanstrich werden sie freigesetzt.
Kommentar ansehen Schädlich   
 
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20.01.2011 20:45 Uhr von NoGo
"um Eigenschaften wie Optik oder Festigkeit zu verbessern" --> in beiden Fällen werden Materialien auf Nanoebene verändert bzw. aus Nanopartikeln hergestellt, z.B. um die Interne Struktur gleichmäßiger zu machen für bessere Festigkeit. Das heißt aber auch, dass hier keine Nanopartikel einzeln vorliegen sondern gebunden, sie sind also unschädlich, solange da nicht irgendwie einzelne Partikel ausgelöst werden (z.B. wenn das Bindemittel versagt). Metalloxide kommen eher in Farben oder in Additiven für Öle in Fahrzeugen vor oder entstehen bei deren Verbrennung. Das hat nichts mit Nanomaterialien zu tun. Wo ich eher Zweifel habe, sind Textilien mit Nanozusätzen wie etwa Silber, oder das Zeug was in Laserdruckern beim Drucken entsteht (nicht der Toner, aber der is ja per se gefährlich).

[ nachträglich editiert von NoGo ]
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20.01.2011 20:56 Uhr von Koeniglich
Zitat Wikipedia:
Es ist chemisch stabil, ungiftig und unter der Kennzeichnung E 171 als Lebensmittelzusatzstoff beispielsweise in Zahnpasta, Kaugummis und Hustenbonbons anzutreffen, sowie unter CI 77891 als Pigment in Kosmetika.


Reden wir vom selben Titandioxid wie das in Wikipedia?
Kommentar ansehen .   
 
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20.01.2011 21:25 Uhr von faxe5
es gibt verschiedene Typen und Partikelgrössen, wie bereits erwähnt wurde.
Das Zeugs, das in Zahnpasta oder Farben verwendet wird, hat durchschnittlich 0,21-0,23µ = 210 - 230 nm (Nanometer) Partikel.
D.h. wie in dem ausgelassenen Teil der Quelle (bzw. aufgrund der beschränkten Nachrichtenlänge bzw. einfach vom Autor nicht relisiert) vermerkt, absolut ungefährlich (auch beim Abschleifen von Farbanstrichen):

"Tatsächlich ist es noch immer schwierig, verbindliche Aussagen über die Risiken synthetischer Nanopartikel abzuschätzen. Denn man kann nicht auf die Eigenschaften von Nanoteilchen schließen, in dem man lediglich vom makroskopischen Festkörper auf die nanoskopische Ebene herunter skaliert. Chemisches Reaktionsvermögen, katalytische und biologische Eigenschaften wie Beweglichkeit hängen zwar vom Stoff ab, variierten zum Teil aber erheblich mit der Teilchengröße. So können hundert Nanometer große Partikeln aus einem bestimmten Material sich chemisch vollkommen passiv verhalten, während sich die fünfzig oder zehn Nanometer großen Pendants als äußerst reaktiv oder gar giftig erweisen."

Fazit: der grösste Teil an TiO2 in unserem täglichen Leben hat mit dem (noch nicht endgültig als gefährlich bewiesenen) "Nano" rein gar nix zu tun. Ist reine Panikmache, Vergleich der berühmten Äpfel mit Birnen.

Zur Info für Interessierte: Firma Tronox, weltweit Nr.3 in Herstellung von Titandioxid http://www.tronox.com
Kommentar ansehen KRONOS TiO2-Typen   
 
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20.01.2011 22:05 Uhr von hostmaster
Kommentar ansehen man beachte die inhaltsstoffe von chemtrails   
 
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20.01.2011 23:04 Uhr von killerkalle
dann juckt das titan auch nicht mehr.....
Kommentar ansehen Es   
 
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20.01.2011 23:52 Uhr von fraro
wird ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen: sterben wir zuerst wegen Nanopartikeln oder wegen der Dioxine? Nicht auszudenken, wenn man bald noch was Gefährliches findet ;-)
Kommentar ansehen Irre ich mich...   
 
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21.01.2011 12:32 Uhr von Terrorstorm
... oder war Tonerstaub in Laserdruckern ähnlich klein...
Da gibt es immerhin seit Jahren Vermutungen, dass der Scheiß krebserregend ist.

[ nachträglich editiert von Terrorstorm ]

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