20.01.11 15:07 Uhr
 11.914
 

Firmen klagen: Unis produzieren zu viele Fachidioten

Eine DIHK-Umfrage hat ergeben, dass deutsche Firmen oft nur wenig mit frisch gebackenen Uni-Absolventen anfangen können. Die Universitäten würden zu viele sogenannte Fachidioten hervorbringen.

Die mangelnde Praxisnähe der Uniabgänger führe dazu, dass die meisten eine Probezeit nicht überstehen: Viele Studierende, auch fachlich hervorragende, können das Gelernte nur unzureichend im Berufsalltag anwenden", so DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann.

Die Unternehmen fordern deshalb von den Unis dieses Problem endlich zu erkennen und mehr für die Praxisnähe ihrer Studierenden zu tun.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Umfrage, Firma, Universität, Fachidiot
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.01.2011 15:23 Uhr von a_gentle_user
 
+93 | -10
 
ANZEIGEN
seltsam: denn genau diese Fachidioten sind auf vielen Führenspositionen, und ich habe nicht das Gefühl das es so ist weil es keine anderen gibt. Die empfehlen sich doch immer gegenseitig da rein!
Kommentar ansehen
20.01.2011 15:39 Uhr von Pils28
 
+35 | -4
 
ANZEIGEN
Naja, in manchen Studiengänge ist es so. Ob Arzt oder Ingenieur, viele müssen nach dem Studium erstmal paar Jahre ausgebildet werden, um selbstständig zu arbeiten. Allerdings, kann man in einem Studiengang nicht zu spezifisch auf bestimmte Jobbeschreibungen ausbilden und jedem Neuzugang in der Firma muss erstmal sein Arbeitsumfeld und Methoden beigebracht werden.
Kommentar ansehen
20.01.2011 15:44 Uhr von MisterBull
 
+47 | -27
 
ANZEIGEN
es lebe: die fachhochschule, die wahre elite von morgen :)
Kommentar ansehen
20.01.2011 15:52 Uhr von nougatkeks
 
+14 | -7
 
ANZEIGEN
@ Vorposter: Ich war auf einer Fachhochschule und hab nach einem Semester abgebrochen weil es mir viel zu verschult war. Klar, der Praxisanteil ist echt super und sehr wichtig nur das lernen an sich gefällt mir auf der Universität viel besser. Um so mehr ist es schade, dass sich gerade die Unis so gegen die Praxis sträuben und man sich viel mehr selber darum kümmern muss. Is klar, das man in meinem Alter selbständig sein sollte aber es wäre doch schön wenn einem da ein wenig geholfen würde wie an einer FH.
Kommentar ansehen
20.01.2011 15:58 Uhr von J4CK
 
+50 | -2
 
ANZEIGEN
Was denken sich auch die firmen dass aus den Unis vollausgebildete Arbeitsmaschienen rauskommen??

Aber wenn es um ein Praktikum geht sind sie sich zu schade selbst n paar Euro verguetung zu geben und in einen studenten etwas zeit zu inwestieren....
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:23 Uhr von badnet
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
@Misterbull: Hast du das ernst oder ironisch gemeint? So wie ich das sehe sind Fachhochschulen einiges praxisorientierter als Unis und somit hoffe ich, dass du es ernst gemeint hast.
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:27 Uhr von JustMe27
 
+16 | -3
 
ANZEIGEN
Stimmt ich kenne eine. Kann dir sämtliche Summenformeln im Schlaf runter rasseln, aber Allgemeinwissen gleich null.
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:36 Uhr von GenGemuese
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
Mein Klassenlehrer meinte auch das Leute von der FH gefragter wären als normale Studenten...Eben grade wegen der Praxis.
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:40 Uhr von Phillsen
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Uhhh: FH vs. Uni gekloppe :D
Ich glaube das kommt stark auf die Uni/FH an.
Ich selbst studiere an einer FH in der Schweiz und mir gefällts ganz gut.
Klar ist nicht alles Gold was glänzt, aber für mich ist die(se) FH genau richtig.

Ich habe aber auch Freunde, die an anderen FHs oder Unis in CH / D studieren.
Und ich kann nur berichten, dass es sehr theorielastige FHs Gibt, genauso wie es sehr stark mit der Wirtschaft verwebte Unis gibt, die sehr viel Hilfestellung für die Praxis liefern.

Ich denke das liegt einfach am Didaktischen Konzept, der entsprechenden Institution.

Aber das generelle Uni ist besser / FH ist besser blabla kann ich nicht bestätigen.
Ich denke das man generell schon sagen kann das Unis den Stoff theoretischer aber tiefer rüberbringen, und FHs eben eher praktischer und anwendbarer aber flacher.

Aber wie gesagt das ist nur über den Dauemen gepeilt richtig.
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:56 Uhr von tiingel
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
jup: ob fh oder uni im grunde genommen ist nur wichtig was man am monats ende auf dem konto hat...alles andere ist "wer hat den längsten"-spiel
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:57 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+17 | -3
 
ANZEIGEN
das studium bzw die universität: ist nicht dazu da um menschen auf die arbeit vorzubereiten...

das ist nur ein nebenprodukt was entstanden ist weil die menschen mitlerweile wollen dass man einen Uni-Abschluss hat um bei ihnen zu arbeiten

es geht aber nirgends im gesetz dass man einen Abschluss braucht um Manager zu werden oder IT experte..-.-

uni soll nur wissen vermitteln und dafür ist es da. daher sollte es auch nicht die aufgabe der uni sein die menschen auf die arbeit vorzubereiten sondern es sollte die AUFGABE DER ARBEIT ( DER FIRMEN) SEIN DIE MENSCHEN DANACH FÜR IHRE ARBEIT AUSZUBILDEN -.-....

aber irgendwie scheint das die generation nach 60 wohl irgendwie vergessen zu haben...

noch bis zum 20 Jhr konnte jeder studieren und studieren bedeutete nur wissen einsammeln, man hat net ma prüfungen geschrieben. man ging hin und hat auch nix spezifisches studiert. man nahm sich eine vorlesung chemie und eine mathematik und eine wenn man mochte auf philosophie oder geschichte. alles was man als nötig empfand um vlt im schon ausübenden beruf besser zu werden. Aber die Firmen schieben immer mehr die ausbildung ihrer Fachkräfte auf kosten des Staates und wollen ihre elite arbeiter ohne auch nur einen cent dafür auszugeben.

anständige firmen sind daher schon längst im dualenstudium dabei und bilden somit praktisch ihre arbeiter parallel mit dem studium aus.

außerdem ist es in vielen studienbereichen eigentlich so dass man nach dem studium nicht gleich top bei der arbeit ist, ein ingenieur oder architekt muss sich danach auch erstmal aussuchen in welchen bereich er will und dort erstmal klein anfangen, egal wie gut er in der uni war.
ein physiker oder chemiker springt oder in neue bereiche rein. nur diese VWL BWL und JURA leute meinen eben dass nach dem studium gleich top manager oder juristen rauskommen sollten die gleich die schwierigsten fälle lösen und keine weiterbildung mehr brauchen.
Man studiert ja auch net auf lehramt und ist gleich der beste lehrer, sowas braucht seine zeit und erfahrung.

( Medizin ist hier wohl ne ausnahme, weil das studium hier mehr verantwortung trägt, aber mediziner bekommen deshalb ihren dr. ja auch erst nach auch ner praktischen studienzeit)
Kommentar ansehen
20.01.2011 16:59 Uhr von Mario1985
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
LOL: das ist das schöne bei uns an der FH da wird Praxisnähe gefordert und auch praxisnah gelehrt, nur dass mer halt paar Fächer haben die in der Praxis eher unrelevant sind. und um das Niveau zu heben werden dann halt auch eher theoretische Probleme behandelt, wie sie vielleicht 20-50Mal in deutschland in einem Jahr vorkommen. Und in Prüfungen wird teilweise nicht nach fachwissen abgefragt sondern nach Verständnis und da ist dann für viele ende der Fahnenstange. Ich studiere Steuerwesen und ein Professor ist dazu übergangen nicht mehr das standard Repertoire zu prüfen frei dem MOtto" Hier sind Zahlen, such dir die richtigen raus und berechne die Steuer" sondern eher in die Richtung "Der Mandant hat das und das vor, beraten sie den Mandanten so, dass der Mandant möglichst wenig Steuer zahlen muss"
Und da kommts halt darauf an dass man auch die Querverbindungen hinbekommt... Da trennt sich die Spreu vom Weizen und man merkt spätestens dann wer auswendig lernt und wer es verstanden hat.

Und wenn ich das teilweise von meinem Dad höre, dass dann Uni Absolventen nicht in JEDER Situation schweißen können sondern nur in der von ihnen gelernten dann grauts mir schon fast.. Man hat etwas gelernt und will/soll es auch einsetzen, egal in welcher Situation. Man muss es einfach hinkriegen... Oftmals zeigt die Erfahrung grad bei technischen Berufen, dass ein besserer Abschluss nicht unbedingt = Besser im Beruf ist. Da steigt dann die Gefahr, dass man einen "Fachidioten" eingestellt hat. Leider Gottes ist es ja immer noch so, dass man mit stupiden Auswendiglernen ganz passable Noten(2,5 und aufwärts) schreiben kann. Da kann jemand hingehen alles auswendiglernen und schreibt da ne 1 obwohl er nichts aber auch rein garnichts verstanden hat und andere die das verstanden haben, aber nicht auswendiggelernt haben gehen da dann vielleicht nur mit ner 2 oder 3 raus.... Und soetwas darf wirklich nicht sein. Bevor gleich flames kommen, ich hätte auch im technischen Bereich keine Ahnung wie man das dort anders machen kann, aber in "meinem" Bereich würde ich die Klausuren nicht so hardcore stellen, sondern eher verständnis überprüfen, dann haben selbst unsere Profs noch einigermaßen zufriedenstellende Exmatrikulationsraten.... (dazu muss ich sagen, dass es mir so vorkommt dass einige Profs sich einen daran aufgeilen, wenn sie möglichst viele durchfallen lassen in dem sie halt Hammer harte Klausuren stellen) NIcht umsonst sind wir bei uns mit 40 Leuten gestartet und es werden im nächsten semester vielleicht so 6-8Leute davon fertig. Wenn davon insgesamt 20 das Studium packen dann ist das schon ne gute Quote....
Kommentar ansehen
20.01.2011 17:10 Uhr von CommanderRitchie
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das mag schon sein leider ist es jedoch so, dass meistens erst ein - oder mehrere einfache Mitarbeiter der unteren Ebene gekündigt werden, wenn Sie der Führungsetage mitteilen, was für eine "Flachschüppe" von der Uni in die Führungsposition des unternehmens gehoben wurde.
Bevor die Chefs selber merken, was da in der mittleren und unteren Führungsebene für "Pfeiffen" von der Uni arbeiten - sind oft altgediente "normale" Mitarbeiter schon aus der Fima gemobbt worden..

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
Kommentar ansehen
20.01.2011 17:12 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Bitte die news besser interpretieren. Es ist nicht nur die UNI und FH...sondern die DIHK Kritik bezieht sich auf ALLE Schulen.

Egal ob Meisterschulen, Berufsschulen oder normale Schule. Das gelernte ist meist realitätsfern oder zu oberflächlich.

Ein weiteres Manko...die Unterlagen sind oft schrott! Erst die gezielte Suche bei kleinen Autoren (den Freaks) gibt es gute Fachliteratur.

Zumal die Schüler selbst oft null bock haben über ihren Tellerrand zu schauen. Damit meine ich nicht deren Intelligenz, sondern deren nicht vorhandene Fähigkeit einfach mal auf den Tisch zu hauen und der jeweiligen Schule zu sagen "euere Schule ist mist".
Denen interessiert es einfach nicht.
Leider denken die Leute sehr kurzfristig "hauptsache schnell fertig".


Die Unternehmen haben selbst ebensowenig Lust sich mal wirklich um den Nachwuchs zu kümmern...

Typisch Deutschland, von wegen das Land der Dichter und Denker....Pustekuchen!!!
Kommentar ansehen
20.01.2011 17:24 Uhr von marcel1986
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
FH vs UNI: Es ist auch ganz klar, dass FH- Absolventen bei Berufen wo "gearbeitet" wird bevorzugt werden, da sie eben mit den aktuellen Programmen und Techniken vertrauter sind als Studenten. AUSSERDEM sind FH Absolventen nicht so teuer wie Uni Absolventen.

ABER bei Berufen wo "geforscht " und "entwickelt" (kann jetzt nur für die tech. Studien sprechen) sind Uni Absolventen gefragter.

Ich bin aber auch aus Österreich.... vielleicht ist es in D anders
Kommentar ansehen
20.01.2011 17:47 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Informatik: ist das beste Beispiel.
Reihenweise müssen Informatikstudenten weggeschickt werden, weil sie denken, sie könnten dir den Himmel auf Erden programmieren, aber haben nicht einmal bspw. einen Router von Innen (softwareseitig) gesehen, oder ein Rechner zusammengebastelt usw. Es gibt solche Informatiker! Das ist kein Scherz!!
Was soll man mit denen denn anfangen?
Auf der einen Seite zeigt man guten Willen und will den Neuzugang einarbeiten und hilft ihm und auf der anderen Seite versucht er dich hinterrücks vor Kollegen den Rang abzulaufen, welche sich aber nicht so leicht übers Ohr hauen lassen. Da bekommst regelrecht eine Aversion gegen die "Frischlinge", wie ich sie mittlerweile nennen muss.

Sowas klingt arrogant, aber ich erlebe es jedes Jahr zweimal und das jedes Mal, wenn Abschlusssemester zu Ende gehen... Traurig, aber leider wahr.
Kommentar ansehen
20.01.2011 18:17 Uhr von raterZ
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
uni: ist keine ausbildung! fuu @ arbeitgeber.

bildung und wissen ist die grundlage einer freien demokratie. deshalb sollte es auch FREI für ALLE zugänglich sein.
aber da die universitäten eben nicht mehr dazu dienen frei-denkende menschen zu erschaffen, sondern meist nur dummes faktenwissen verlangt, kann man von den abgängern auch nichts erwarten.
dumm rein -> dumm aber mit vielen fakten im kopf raus.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
Kommentar ansehen
20.01.2011 18:23 Uhr von Edgar 85
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
IIIIIIIIIIIIIIII: wen ich so sehen was für Leute studieren gehen könnte ich grad anfangen zu heulen das ich mir mein leben verbaut hatte. Wer viel lernt der kann noch lange nichts aber Leute die wirklich was können und das Potential haben nützen es nicht wie einige im meinem bekannten Kreis.

Ich hätte Mathematik, Physik oder BWL studieren können doch auf Grund meiner sprachlichen Defizite (Legasthenie) hatte es gerade mal für die Realschule gereicht.
Kommentar ansehen
20.01.2011 18:23 Uhr von Costaa
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
eee: was ist ein Fachidiot :)
Kommentar ansehen
20.01.2011 19:10 Uhr von ferrari2k
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
SN_Spitfire: Wenn du einen Routeradmin brauchst, suchst du an der falschen Stelle, denn dann brauchst du einen Fachinformatiker, also einen Ausgebildeten, keinen Studierten.
Wir haben ein Semester mit Rechnernetzen zu tun gehabt und auch ein paarmal an einem Router rumgefummelt, aber das wars auch schon.
Wenn du so jemanden brauchst, dann bring ihm die Dinge bei, wenn er nicht auf den Kopf gefallen ist, wird er das schnell begriffen haben.
Und wenns unbedingt ein Student sein muss: Ein großes Ziel ist auch: lernen, zu lernen. Denk mal drüber nach :)
Kommentar ansehen
20.01.2011 19:11 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Das stimmt.
Habe das auch schon in einigen Weiterbildungskursen erlebt.
Häufig stellten sich gerade Akademiker in praktischen Dingen besonders unbeholfen an bzw. wenn es darum ging, auch mal um-die-Ecke zu denken.

Andererseits sind sie aber sehr schnell dabei, vermeindliche "Konkurrenten" auszunutzen oder ungerechterweise schlechtzumachen.

Ich möchte hier nicht alle Akademiker über einen Kamm scheren, aber dieses schäbige Verhalten fällt mir persönlich ausgerechnet bei Akademiker überdurchschnittlich häufig auf.

Vermutlich wäre vieles besser, wenn die Firmen so entlohnen würden, dass die tatsächlich erbrachte Leistung Priorität vor dem Ausbildungsgrad hätte. Aber dazu müßten sie sich die Chefs mehr mit den Mitarbeitern direkt auseinandersetzen und das wollen anscheinend viele garnicht (mehr).
Kommentar ansehen
20.01.2011 19:23 Uhr von HansBlafoo
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Du hast leider nicht verstanden, worum es in einem Informatikstudium geht. Ich denke mal, dass du das nicht studiert hast, richtig?

Ansonsten enthalte ich mich hier der Diskussion, da mir hier ehrlich zu viel Unwissen und Klischees über das Thema Studium unterwegs sind.
Kommentar ansehen
20.01.2011 19:35 Uhr von qeurdekner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
der weg ist das ziel: und das studium nur die eintrittskarte (je nach uni und studiengang halt dfb oder champions league)

ich denke mal, dass auch kleinere fachhochschulen etc. einem studenten ausreichend know-how vermitteln und außer"schuliche" möglichkeiten anbieten, sodass jeder etwas neben dem studium schaffen kann.

als engagierter student habe ich letztes jahr meine drei monaten semesterferien genutzt, um ein viermonatiges praktikum bei big blue zu absolvieren. die erfahrung ist sehr wertvoll und hätte ich in keinen 5 jahren uni vermittelt bekommen können. weiter schaffe ich nun bei einer kleinen private equity gesellschaft zu 40% neben dem studium. das liegt jedem studenten selbst in der hand, wieviel er anpacken möchte.

deswegen sehe ich aus der sicht des praxisbezugs keine relevanz für mich und bevorzuge eine uni. abgesehen arbeitet meine uni sehr praxisrelevant mit führerend unternehmen aus ub und ib. ein bsp. wäre das heute erschienene angebot: "Praxisseminar - Nachhaltige Unternehmensführung (in Kooperation mit Accenture)"
also an führenden deutschsprachigen (mannheim, whu, uzh, hsg, wu wien, frankfurt) unis sollte es da keine probleme geben und das wissen die arbeitgeber zu schätzen.

just my 2 cents

[ nachträglich editiert von qeurdekner ]
Kommentar ansehen
20.01.2011 20:18 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja: dieses geträume, dass die uni und der spätere job überhaupt nichts miteinander zu tun haben (sollen), ist doch unsinn hoch zehn. wer die uni braucht, um etwas über freiheit und demokratie zu lernen hat doch probleme oder nie was vernünftiges gelesen und darüber nachgedacht.

naja, in erster linie wohl schutzbehauptungen für das eigene studienfach vermute ich mal. auch wenn man es später nicht braucht sollte ein bestimmter bzw. großer anteil der unilehre in die theorie und damit verbundene wissenschaftliche methoden und erkenntnisse gehen. ist ja schließlich keine ausbildung in einem ganz bestimmten betrieb.
allerdings hätte ich mir auch mehr praxisnähe gewünscht.

ob jetzt fh oder uni besser ist, kann man wohl nur in spezifischen fällen sagen, und selbst da nicht direkt, weil keiner 2 mal genau dasselbe studium an uni und fh abschließt. irgendwelche komischen sachen von kumpels über andere unis/fhs hört man immer wieder, obs stimmt, wer weiß. es ist eher der menschliche ehrgeiz, konkurrenzdenken und eigene selbsterhöung, die zu sowas führen.

andererseits kann man nicht das studium zeitlich verkürzen, stofflich im verhältnis dazu nur ein wenig entlasten und dann noch mehr praxiserfahrung fordern. die unternehmen müssen sich der entwicklung auf dem bildungsmarkt anpassen.

ich höre eher von banken, versicherungen und ähnlichen unternehmen, dass sie sich entweder den bachelor-studenten anpassen (erweiterung der trainee-programme, längere einführungen in den job) oder sich gleich um die master-studenten bemühen. aber kein sinnloses geheule über dinge, die sich eh nicht in den nächsten 10 jahren ändern werden.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
Kommentar ansehen
20.01.2011 21:26 Uhr von DeeRow
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Es hat schon seinen Grund: warum manche Bereiche nur auf Unis unterrichtet werden.

Wenn ich sehe, was mein Kumpel an der FH lernt, und wofür der Noten bekommt, lache ich mich tot.

Das mag zwar nur in seinem Studiengang so sein, aber naja...


Es gibt überall diese Fachidioten, das hat wenig mit dem Abschluss, vielmehr mit dem Menschen an sich zu tun.

An der Uni wird man zur Kritik an gängigen Thesen und Themen jedoch eher angeregt, als an der Fh. An der Fh jedoch hast du mehr Menschen, die nicht grad von der Schule kommen und evtl schon wissen, was "Leben" ist.

[ nachträglich editiert von DeeRow ]

Refresh |<-- <-   1-25/45   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz
Joker Verschwörungstheorien spielen dem IS in die Hand


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?