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Frankreich: Toter Schriftsteller darf weiterhin als Raucher abgebildet werden

Der Kampf gegen das Rauchen nimmt inzwischen in allen Bereichen Gestalt an. Nun sollten auch Zigaretten und Pfeifen auf Bildern von Prominenten wegretuschiert werden.

Jüngstes Opfer dabei ist der berühmte Schriftsteller und Raucher Jean-Paul Sartre. Doch der tote Autor darf weiterhin als Raucher dargestellt werden, so nun ein Zusatz im Anti-Raucher-Gesetz Frankreichs.

Die Abgeordneten befanden, dass dies eine allzu lächerliche Maßnahme gegen das Rauchen darstellen würde. Diese Ausnahmen gelten dabei für Personen, die zum nationalen Kulturgut zählen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gesetz, Raucher, Schriftsteller, Jean-Paul Sartre
Quelle: www.fnp.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2011 14:10 Uhr von Intolerant.
 
+10 | -0
 
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Wetten: er ist nicht durchs rauchen gestorben? Er war 74, da kann man schon mal sterben.
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20.01.2011 14:56 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -0
 
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Ich glaube es kaum, dass sowas in unserer Welt möglich ist. Man stelle ihn ohne Peife im Mund vor, dann ist doch das ganze Charisma dieser Persönlichkeit verloren. Selbes gilt auch für den Sänger Asnavour (Mister 1000 Volt) oder den jetzt noch lebenden Altbundeskanzler Helmut Schmitt. Der raucht wie ein Schlot und ist über 90 Jahre alt, ein gern gesehener Fernsehgast, da er noch sehr interessante Themen mitdiskutieren kann.
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20.01.2011 16:07 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -0
 
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Ich halte: diesen Negativ - Hype mittlerweile für total übertrieben, albern, grotesk und krank wenn man für sowas nen Parlamentsbeschluss braucht...

Öhm...hieß Mr. 100000 Volt nicht Gilbert Becaud..?

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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20.01.2011 17:48 Uhr von Earaendil
 
+3 | -0
 
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Man kann doch nicht die Realität einfach so "retuschieren"...das ist Betrug,Zensur..Verarsche..sollen die nachkomemnden Generationen dneken,die haben nicht geraucht?
Bald kann man nix mehr glauben..solche Schweine,echt!
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21.01.2011 12:22 Uhr von Nansy
 
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Fanatiker: Den Gesundheitsfanatikern ist es offenbar nicht genug, die Gegenwart nach ihren Vorstellungen zwangszubeglücken, nein auch vor Geschichtsfälschungen scheuen sie nicht zurück.

Frankreich hat es vor dieser Änderung mehrfach bewiesen:
betroffen waren Plakate von Serge Gainsbourg oder die Poster der Schauspielerin Audrey Tautou. Dem Filmemacher Jacques Tati („Mon Oncle“, „Les vacances de Monsieur Hulot“) hatte man im vergangenem Jahr auf einem Plakat, das für eine Retrospektive seines Werkes warb, die Pfeife amputiert. Ebenso der Titelumschlag der Memoiren des ehemaligen Präsidenten Jacques Chirac wurde kurzfristig vom Verlag ausgetauscht.

In der Sowjetunion versuchte man früher schon öfters, die Geschichte mittels retuschierter Fotos zurecht zu biegen und gab sich nur der Lächerlichkeit preis. Das will man in Frankreich jetzt wohl vermeiden.

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