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Lebensmittel Wegwerf-Wahn in der EU: Ein Viertel landet im Müll

Laut der Europäischen Kommission gibt es derzeit schockierende Zustände in manchen Ländern der EU, so würden zum Teil ein Viertel der Lebensmittel im Müll landen. Besonders aktive Wegwerfer sind zum Beispiel die Slowakei, Polen, Spanien und Portugal.

Von Land zu Land existieren große Unterschiede zur Müllverwertung, so wird in manchen Ländern der Müll einfach vergraben, während andere auf dem Weg zu einer idealen Recycling-Gesellschaft sind.

Zu den Recycling-Spitzenreitern gehören Deutschland, Österreich und Schweden. Hier liegt der Anteil an weggeworfenen Speisen bei wenigen Prozent.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Lebensmittel, Müll, Viertel, Wahn
Quelle: www.vol.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2011 09:35 Uhr von bono2k1
 
+20 | -5
 
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Schöne Vorreiterrolle! Respekt, so muss es auch in anderen Dingen laufen - es gibt sie noch die Nischen in denen man sich auch ohne Milliardenvolk profilieren kann. Will sagen, es gibt Dinge die nur Deutschland anstoßen kann.

Chapeau!
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20.01.2011 09:36 Uhr von blaablaablaa
 
+17 | -6
 
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naja, ,,Zu den Recycling-Spitzenreitern gehören Deutschland, Österreich und Schweden. Hier liegt der Anteil an weggeworfenen Speisen bei wenigen Prozent.,,

das bezahlen wir ja auch teuer mit den müllgebühren, dem grünen punkt, und so weiter
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20.01.2011 09:43 Uhr von Nebelfrost
 
+21 | -2
 
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ich entsorge auch hin und wieder lebensmittel, dann hat das aber einen bestimmten grund, nämlich das entweder das haltbarkeitsdatum überschritten wurde oder aber das lebensmittel grenzwertig aussieht/riecht, obwohl das datum noch nicht überschritten wurde. hin und wieder ist es auch schon vorgekommen, dass was im klo gelandet ist, was mir nicht geschmeckt hat. wenn ich z.b. was gekauft habe, was ich vorher noch nicht probiert habe und das räudig schmeckt. dann zwing ich mir das auch nicht rein. ich denke mal, diese motive für nahrungsmittelentsorgung wird einem wohl niemand übel nehmen können.

ich denke, der wegwerf-wahn betrifft viel mehr die produzenten als die privathaushalte, z.b. das was überflüssig produziert wurde und dann im müll landet, obnwohl es noch frisch und unversehrt ist. wenn jemand den film "we feed the world" gesehen hat, der weiß was ich meine.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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20.01.2011 09:57 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+6 | -1
 
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Recycling ist der einzige Weg um unsere Umwelt sauber zu halten und nicht im Müll zu ersticken.
Zumal es ja auch jedem auf einfachste Weise möglich ist, den eigenen Abfall zu trennen.
Man muß halt nur richtig trennen.
Das Deutschland eines der Vorreiterländer ist hätte ich auch geschätzt. Schließlich legen wir Deutschen viel Wert auf allgemeine Sauberkeit und Umweltschutz.
Abgesehen davon zahlen wir ja auch alle kräftig dafür.

[ nachträglich editiert von Canoa-Quebrada ]
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20.01.2011 10:31 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -2
 
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Handhabe das so wie Nebelfrost ich bin damals auch so erzogen worden, dass man sich nur das auf den Teller tut, was man auch schafft/moechte, so dass nix weggeworfen wird. Heutzutage bedeutet, dass aber auch, dass alles, was Geld gekostet hat, auch verwertet wird, man will ja nix umkommen lassen...is dann halt auch nich so toll fuer die Figur...

Aber ich muss auch blaablaa Recht geben. Schoen, dass wir da ne Vorreiterrolle haben, endlich mal wieder, aber diese Aktionen kostet auch eine Menge Geld. Versuch dann mal, sowas ins Ausland zu verkaufen, mehr Aufwand und mehr Kosten, die Umwelt dankts dir ers in zig Jahren, da haben wir heute nix von, also warum Geld ausgeben...das duerften dann die oekologisch oekonimischen Fragen sein, die sich potentielle Investoren dann denken..
Irgendwann wird unser Ego wohl noch das System zu Fall bringen. Wenn andere nicht mitziehen und unser aller Oekosystem fraggen, weil man das ja nicht aufteilen kann, warum sollen wir dann im Jetzt fuer etwas bezahlen, was uns andere eh kaputt machen? Dann koennen wir doch genauso leben und so tun, als haetten wir diese Sorgen garnicht...
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20.01.2011 11:16 Uhr von jpanse
 
+5 | -1
 
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Die Menschen kaufen aber auch: immer völlig ohne Sinn und Verstand.

Mein Nachbar hat ne Gärtnerei und wenn er Holzverschnitt zum Kompostieren bring landet da auch der Inhalt von recht vielen Biotonnen.
Er sagt man macht sich keine Vorstellung davon was die Leute so entsorgen. Da landen noch vollständig eingeschweißte Hähnchen oder verpacktes Fleisch auf dem Müll. Am schlimmsten ist es nach den Festtagen sagt er...

Ich muss mich beim Einkaufen auch immer bremsen. Da fängt es nämlich schon an. Mit Hunger einkaufen gehen...und zuhause denkt man sich, Scheibe wer soll das wieder alles essen. Was ich nochmehr hasse, Produkte die man nicht probieren kann. Ich kaufe viele Sachen nicht, weil ich nicht weiß ob es mit am Ende auch schmeckt, tut es das nämlich nicht, landet es im Müll. Keiner will sich wegen etwas was nicht schmeckt die Figur verhunzen.

Recycling finde ich persönlich gut, nicht alles was sonst im Müll landen würde gehört auch dahin. Nur leider machen es nicht gerade sehr viele Länder.
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20.01.2011 11:22 Uhr von spliff.Richards
 
+5 | -2
 
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gebe euch größtenteils recht, es sollte stark vermieden werden Lebensmittel wegzuschmeißen.
Allerdings gehören viele Sachen die im Supermarkt stehen, bereits von vornherein in den (Sonder-)Müll. (Stichwort Tütensuppe etc.)

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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20.01.2011 12:25 Uhr von uhrknall
 
+1 | -1
 
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Und ich dachte, es wird mehr weggeworfen Die paar Prozent kommen mir wenig vor. Es sind nicht nur die Privathaushalte, die Müll verursachen.

In einem Supermarkt wird vieles weggeworfen, was nicht verkauft wird. Im Kühlregal, beim frischen Obst, sobald das MHD erreicht ist oder das Obst/Gemüse optisch nicht mit dem mithalten kann was gleich daneben liegt... es gibt viel (unvermeidbaren) Müll in dem Bereich.

Und ein Bäcker verkauft normalerweise auch kein Brot von gestern. Am Abend ist oft noch viel übrig.
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20.01.2011 12:35 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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The majestic plastic bag: http://www.youtube.com/...
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20.01.2011 13:28 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"Zu den Recycling-Spitzenreitern gehören Deutschland, Österreich und Schweden. Hier liegt der Anteil an weggeworfenen Speisen bei wenigen Prozent. "

Das ist wohl wahr. Haben ja die Gammelfleischskandale bewiesen. Jede Firma die mit Lebensmittel zu tun hat schiebt das Haltbarkeitsdatum nach hinten. So kann man Lebensmittel auch recyclen. Früher hat man die Schweine mit den alten Sachen gefüttert heute sind wir die Schweine selbst. Ist also kein Wunder das in Deutschland weniger weggeworfen wird und wieder in den Kreislauf zurück geführt wird, obs Müll oder Nahrung betrifft. Bleibt die Frage wie gesund das für uns ist, da hab ich so meine Zweifel.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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20.01.2011 13:35 Uhr von datenfehler
 
+3 | -2
 
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@blaablaablaa: ",,Zu den Recycling-Spitzenreitern gehören Deutschland, Österreich und Schweden. Hier liegt der Anteil an weggeworfenen Speisen bei wenigen Prozent.,,

das bezahlen wir ja auch teuer mit den müllgebühren, dem grünen punkt, und so weiter"

Suuuupi!
Und hier lieferst du den durchschnittlichen, ignoranten Deutschen, der nur jammert, weil er mal was zahlen muss, anstatt zu sehen, dass wir wenigstens mal in einem Bereich fortschrittlich sind.
Kein Wunder, dass wir mit derart horizontlosem, kurzsichtigem Volk am absteigenden Ast sind. Schämen muss man sich mit solchen Mitbürgern...
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20.01.2011 15:15 Uhr von AnotherHater
 
+0 | -0
 
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Wenn man den Web der Lebensmittel vom Anbauer aus verfolgt, wird um die Hälfte weggeschmissen. Die gerinsten Mengen fallen in den privaten Haushalten an.
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20.01.2011 16:25 Uhr von cav3man
 
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Btw: Also in Aachen ist die Müllgebühr für Bioabfälle um 1/3 gesunken seit dem 1/3 des Mülls in einer Testanlage in Biogas umgewandelt werden....
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20.01.2011 17:57 Uhr von blaablaablaa
 
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naja, die kaufhallen recyceln ja auch, indem sie alte lebensmittel an die restefresser geben und sparen dabei entsorgungsgebühren
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20.01.2011 21:45 Uhr von Hoschman
 
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@ uhrknall: dir ist aber schon klar das heutzutage nur noch etwa 10 % aller supermärkte, bäcker usw ihre übriggebliebenen lebensmittel wegschmeissen?

die restlichen 90 % spenden die mhd den tafeln in deutschland.
geschäfte die da nicht mitmachen bzw. alles in die tonne klatschen sind z.b. aldi und kleinere geschäfte.

ich denke mal, das erklärt unter anderem auch die geringen lebensmittel entsorgungen in D, da das meiste in den tafeln
und div. speisehäusern (für obdachlose usw) landet.
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04.02.2011 14:18 Uhr von httpkiller
 
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Ich hatte neulich Hunger auf ein Snickers. Also ab in den Supermarkt. Na toll Snickers 6er pack, aber ich will nur eins da ich nicht mehr im haus Haben will weil ich weis das ich die sehr schnell alle essen werde ;-). An der Tankstelle gibt es Snickers einzeln, die kosten aber mehr als 6Stück im Supermarkt. Also hab ich den 6er Pack gekauft und 4 davon weg geschmissen. Irgend welchen Leuten auf der Strasse Snickers andrehen fand ich dann schon etwas komisch *g*. Also in einem kleinen Haushalt ist es immer schwierig im Supermarkt einzukaufen, besonders wenn man auchnoch gesund kochen will und dazu viele Zutaten auf lager haben muss geht da viel kaputt was man im großen Pack bekommt.
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06.02.2011 17:30 Uhr von pmaeuschen
 
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httpkiller :): ich habe für diesen Fall 2 Lösungen , entweder bekommen den rest die Nachbarskinder (Kinderladen) oder ich nehme mir 1 Twix raus und lasse den Rest gleich bei der Kassiererin .. Bei meinem Kaufland Laden kennen mich schon ;)

Aber ich denke auch das die Wegwerfer garnicht die Entverbraucher sind , sondern die Geschäfte die sich nicht an der Tafel oder sonstigen Vereinen beteiligen oder sowas in ihrem Land auch noch nicht haben . Ich glauben nicht das es in Polen sowas wie die Tafel gibt da macht sowas immer noch die meistens die Kirche

[ nachträglich editiert von pmaeuschen ]

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