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Cottbus: Wegen 350 Euro Beute müssen 230 Zeugen vor Gericht erscheinen

Mit falschen GEZ-Schreiben soll ein junger Cottbuser versucht haben, 230 arglose Schwaben zu prellen. Er erbeutete mit der Masche rund 350 Euro. Doch der Prozess gegen ihn wird teuer für den Steuerzahler.

Alle 230 Angeschriebenen müssen als Zeugen extra aus Süddeutschland nach Cottbus (Land Brandenburg) anreisen. Die Reisekosten aller werden auf 70.000 Euro geschätzt.

Da der Angeklagte ein Jugendlicher ist, kann man den Gerichtsort nicht an den Tatort verlegen, wie es bei erwachsenen Tätern möglich wäre. Auch bei einem Geständnis des Jugendlichen könnte auf die Anreise aller Zeugen verzichtet werden.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gericht, Prozess, Cottbus, Beute, kurios
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2011 09:08 Uhr von StrammerBursche
 
+9 | -41
 
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20.01.2011 09:13 Uhr von no_trespassing
 
+39 | -0
 
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Unfug: Wieso reicht keine schriftliche Zeugenaussage?
Der Betrüger wird das nicht bezahlen können, das trägt alles wieder die Staatskasse.
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20.01.2011 09:33 Uhr von shadow#
 
+23 | -2
 
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Lächerlich: Es würde reichen, wenn die 3 tatsächlich Geschädigten aussagen.
Den versuchten Betrug können sie sich schenken.
Was wird schon rauskommen? Geldbuße > 90 Tagessätze und damit Vorstrafe. 200 Versuche mehr oder weniger machen da auch keinen Unterschied.
Wer auch immer die ganzen Zeugen vorgeladen hat ist ein kompletter Idiot und verbrennt mutwillig Geld!
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20.01.2011 09:35 Uhr von KingPiKe
 
+17 | -2
 
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@StrammerBursche: Meinst du nciht, dass du etws übertreibst?
Und wie kommst du darauf, dass hier mit "aller Gewalt" ein Geständnis erpresst werden soll?
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20.01.2011 09:37 Uhr von Stiffler2k4
 
+9 | -4
 
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..was: soll man dazu bloß noch sagen? Behindert!
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20.01.2011 10:08 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+5 | -3
 
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Was ist das nun wieder für ein Unfug?
Wegen Betrugs und einer Beute von 350,- € wird solch ein hoher Kostenaufwand ,70000,- € Reisekosten, betrieben!?
Das ist doch völlig Unverhältnismäßig!
Na Prima, da sieht man mal wieder wie unser Staat die Steuergelder sinnlos verpulvert.
In diesem Fall sollte man eigentlich verlangen, daß die Beamten, im Cottbuser Gericht, es aus eigener Tasche zahlen, wenn sie auf die Anreise so vieler Zeugen bestehen.
Solche Vollidioten!
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20.01.2011 10:28 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -0
 
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@Canoa-quebrada: Gerichtsverfahren sind meißtens unverhältnismäßig zu dem eigentlichen Schaden.
Aber was willst du machen? Die Leute laufen lassen, weil es zu teuer ist. Das wäre ja ein Freifahrtschein...
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20.01.2011 10:44 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+2 | -0
 
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@King: Nein, selbstverständlich nicht laufen lassen.
Aber wer braucht für ein solches Verfahren 230 Zeugen, die auch noch alle Anreisen müßen?
10 Zeugen maximal reichen doch wohl auch aus, oder?
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20.01.2011 10:49 Uhr von zimBow
 
+1 | -0
 
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es lebe: die deutsche Bürokratie... *ironie off*
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20.01.2011 10:55 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Wenn ich es nicht besser wüsste: würde ich auf einen Schildbürgerstreich tippen...
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20.01.2011 11:07 Uhr von BEBU1
 
+3 | -1
 
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Ein: leuchtendes Beispiel für Steuergeldverschwendung. Eine Vorladung zur ortsansässigen Staatsanwaltschaft des jeweiligen Zeugen wäre bestimmt billiger gewesen.
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20.01.2011 11:31 Uhr von DarioBerlin
 
+1 | -1
 
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Der Junge hat anscheinend gerlernt, daß Frechheit siegt. Schon allein die GEZ Masche zeigt mir persönlich das.

Nun steht er halt vor der Entscheidung, entweder er spielt weiterhin dieses Spiel oder aber er muß bei einer Verurteilung die Gerichtskosten zahlen und wird wohl so schnell, zumindestens finanziell, nicht mehr glücklich werden. Ich find das okay. Blöd ist nur, daß wenn er das durchzieht die Gefahr schon gegeben ist, daß er sein Leben lang auch kein Bock mehr hat arbeiten zu gehen, da ihm wohl ´eh nicht viel mehr als der Hartz IV Satz bleiben wird.

Ich persönlich hoffe, daß er sich für den richtigen Weg entscheidet und seine Taten zugibt, sofern er sie denn begangen hat. Ansosten bin ich mal so naiv zu glauben, daß ihm die Straftat auch nicht nachgewiesen werden kann.

[ nachträglich editiert von DarioBerlin ]
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20.01.2011 11:38 Uhr von damagic
 
+1 | -2
 
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schwachsinn: im falle einer verurteilung trägt der verurteilte die gerichtskosten!
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20.01.2011 11:47 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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@KingPiKe: Das ist doch gar nicht der Kritikpunkt.
Das Problem ist, dass es für das Urteil ziemlich unerheblich ist ob er nun 5, 10 oder 230 Briefe verschickt hat, weil der versuchte Betrug sowieso hinter dem vollzogenen zurücksteht.
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20.01.2011 12:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -3
 
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wie plöd iss das den mal wieder: in diesem drecks "rechts"süstem:

"Doch der Prozess gegen ihn wird teuer für den Steuerzahler."

wahrum kan man ihm nicht die gehrüchtskosten auferlegehn wen er ferurteilt wirt? -.-
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20.01.2011 12:41 Uhr von Seridur
 
+3 | -0
 
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schwachsinn wieder: was sollen die denn bitte alle aussagen? dass sie alle ein bestimmtes schreiben erhalten haben? viel mehr kann ja kaum bei den aussagen rumkommen. deutsche buerokratie...ich fass es nicht.
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20.01.2011 19:48 Uhr von jsbach
 
+2 | -2
 
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...da werden doch die: Amtschimmel fast fressmüde, falls sie das lesen könnten.
Aber wir leben in einem Rechtsstaat und was will man da machen...siehe Sicherungsverwahrungen von Sexstraftätern....
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20.01.2011 20:01 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Judas II: Er hätte ja auch vorher überlegen können, ob Betrug so lohnend ist. Ohne Verfahren wäre das Signal doch wohl absolut das falsche, oder?
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25.01.2011 15:56 Uhr von Kamimaze
 
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29.01.2011 22:53 Uhr von Atropine
 
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Ich hoffe, dass der Junge die entstandenen Kosten abarbeiten muss. Kann doch nicht sein, dass jemand überführt wurde und nur durch seine Uneinsichtigkeit eine "Hundertschaft" durch halb Deutschland anrücken muss. Dann soll er auch dafür aufkommen.

Edit: @Judas: Wie würdest du reagieren, würde man dich um 350€ prellen? Würdest du abwinken, der hohen Ermittlungs/Gerichtskosten willen? Wohl kaum. Und der Junge hätte ja die Möglichkeit mit einem Geständnis (überführt ist er ja), die Kosten zu reduzieren, welcher er verstreichen lässt/ ließ. Von daher verstehe ich dein Mitleid nicht.


[ nachträglich editiert von Atropine ]
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23.02.2011 19:55 Uhr von onkelbruno
 
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Urteil von heute: 3,5 Jahre Haft, die entstandenen Kosten von 40.000€ muss er selbst tragen
http://www.rbb-online.de/...

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