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Lyon: 9-Jährige beging aus Verzweiflung über ihre Diabetes-Erkrankung Suizid

Ein gerade erst neun Jahre altes zuckerkrankes Mädchen ist in der französischen Stadt Lyon nach einer vorhergehenden Auseinandersetzung mit dem Kindermädchen aus der fünften Etage eines Hauses gesprungen. Das Mädchen verstarb wenig später im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Offensichtlich, so der Staatsanwalt, hatte es vor der Tat einen Streit mit dem Kindermädchen gegeben, weil die Neunjährige zu viele Bonbons genascht hatte, was sie wegen ihrer Krankheit nicht durfte. Obwohl solche Taten bei Kindern selten seien, betonte der Staatsanwalt, gehe er von Suizid aus.

Auch wurde ein auf einem Stück Papier geschriebener kurzer Abschiedsbrief gefunden, worin das Mädchen sinngemäß schrieb, das sie genug habe und aus dem Fenster springen werde.


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WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Suizid, Diabetes, Lyon, Verzweiflung, Zuckerkrankheit
Quelle: www.stern.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 19:06 Uhr von Klassenfeind
 
+45 | -9
 
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So gut, wie nichts Süßes naschen zu dürfen, ist besonders für ein Kind sehr bitter.
Da hätte es mehr Unterstützung seitens der Eltern und Psychologen gebraucht, damit das Kind erst einmal lernt, mit der Krankheit umzugehen.
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19.01.2011 19:27 Uhr von Drenica08
 
+44 | -1
 
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echt hart. Auch für die Eltern.. erst zu wissen das, das kind krank ist und dann das..
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19.01.2011 20:05 Uhr von darkfailure
 
+34 | -5
 
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@Vorredner: Schule.der.dummen, huh? Da hast du wohl auch deinen Abschluss gemacht, oder?
Was für ein scheiss Kommentar.

So was ist einfach nur hart, und möchte man als Eltern bestimmt nicht erleben wollen. Mein Beileid an alle beteiligten.
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19.01.2011 20:20 Uhr von CHR.BEST
 
+20 | -6
 
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Wegen Bonbons? Das kapier ich nicht weil es gibt doch auch süße Bonbons aus Isomalt, einem Zuckerersatzstoff der für Diabetiker geeignet ist.

Wenn sich Eltern und Kindermädchen besser informiert hätten, wäre dieser Selbstmord möglicherweise nicht passiert.
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19.01.2011 20:23 Uhr von Nasa01
 
+10 | -2
 
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@harlem: nicht respekt. Traurig ist das richtige Wort dafür.
Traurig, wenn eine 9-jährige Selbstmord begeht.

Allerdings: Wenn ich ein Kind mit einer Diabetes-Erkrankung hätte, wären in meinem Haus keine Süßigkeiten zu finden.
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19.01.2011 20:26 Uhr von StrammerBursche
 
+3 | -2
 
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Entscheidung akzeptieren: In diesem Alter dürften die wenigsten Kinder den Begriff Selbstmord überhaupt voll überblicken können, geschweige denn darüber nachdenken.

Ich denke es gehörte schon eine größere Portion Selbstüberwindung dazu als bei einem Erwachsenen.
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19.01.2011 20:28 Uhr von Sh@dowknight99
 
+2 | -3
 
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@darkfailure: und wenn man ein wenig weiter denkt, erkennt man, dass dieser Troll seinen Account erst heute erstellt hat. Somit sind solche Beiträge weder zu kommentieren, noch in irgendeinerweise zu beachten. ;-)
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19.01.2011 20:30 Uhr von XFlipX
 
+8 | -2
 
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Der Mensch braucht Zucker Zucker ist ein Energieträger - folglich ist Zucker lebensnotwendig. Eine Überzuckerung hält man Tage aus, eine Unterzuckerung hingegen keine Minute.

Die ganzen Diabetikeressereien, sind ein Schwindel und nur zur Abzocke da, sie bringen für den Patienten keinen Nutzen und schmecken tun sie auch nicht. Deswegen versucht man sie auch wieder aus den Sortiment zu nehmen.

XFlipX
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19.01.2011 20:48 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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@XFlipX: Glucose ist schon ausreichend in Kohlenhydraten enthalten, da muss man nicht noch extra Zucker in sich stopfen.
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19.01.2011 21:02 Uhr von WO4y9mgwZ
 
+3 | -12
 
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Verstehe nicht wieso EIN; nur ein totes Mädchen in Frankreich gleich ne News bekommt!
Und die 100´erten Kinder die an Armut in Afrika sterben bekommen gar keins ?!?!
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19.01.2011 21:11 Uhr von ProSuite123
 
+3 | -9
 
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So ist das Leben survival of the fittest.
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19.01.2011 22:16 Uhr von don_cross
 
+2 | -0
 
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@XFlipX: Was du schreibst ist Schwachsinn.

Klar ist Zucker ein Energieträger, allerdings ist der Körper nicht auf die Zufuhr von Zucker angewiesen! Er kann ohne Probleme die Kohlenhydrate (=Zucker), die z.B. vom Gehirn benötigt werden per Gluconeogenese aus z.B. Aminosäuren, also letztendlich aus Eiweiß herstellen. Das ist das Prinzip jeder modernen Diät, bei denen gänzlich auf KH verzichtet wird.

Das Zuckerersatzstoffe "sinnlos" sind ist auch nicht wahr. Der Transport von solchen Stoffen, aber auch z.B. von Fruchtzucker aus dem Blut in die Zellen erfolgt unabhängig von Insulin, d.h. Diabetiker können solche Stoffe zu sich nehmen ohne zu Überzuckern. Bedenklich sind nur die eventuellen gesundheitlichen Folgen, wie z.B. ein erhöhtes Blasenkrebsrisiko.

[ nachträglich editiert von don_cross ]
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19.01.2011 22:19 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Spritz man da nicht gegen an?

Ich dachte immer je mehr Zucker man zu sich nimmt desto mehr Insulin spritzt man um ihn abzubauen.
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19.01.2011 22:54 Uhr von Earaendil
 
+4 | -2
 
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Frage bekam das Kind andere Medikamente , ADHSscheisse oder so?Wäre nicht das erste mal.Auch Antidepr. können sowas auslösen....selten,aber kommt vor.
Kinder,behaupte ich mal,begehn sehr selten Selbstmord.
Da glaub ich eher ,daß das Kindermädchen sie aus dem Fenster gekickt hat aus Jähzorn.Den Brief kann auch sie gekritzelt haben.

Perverse sachen,die zur zeit abgehn..
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20.01.2011 00:00 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@don_cross: Das mit dem erhöhten Blasenkrebsrisiko wußte ich noch nicht aber ich kann mir gut vorstellen, dass diese Ersatzstoffe für Zucker (gibt ja verschiedene) in großen Mengen verzehrt auch irgendwann ungesund sind.

Aber im Endeffekt geht es hier einfach um das kleinere Übel.
Wenn es dem Kind hilft, diese Krankheit psychisch besser zu ertragen, dann sollte es doch ab und zu ein paar zuckerfreie Bonbons naschen dürfen.
Im Erwachsenenalter hat man dann normalerweise eh nicht mehr einen solchen Appetit auf Süßigkeiten.
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20.01.2011 08:57 Uhr von Seelenkrank
 
+1 | -0
 
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ich: glaube es lag nicht nur an den bonbons die sie genascht hat an diesem abend, sondern auch allgemein muss jmd mit diabetes-erkranung auf seine ernährung achten (nicht nur süßigkeiten, es ist ja auch oft zucker versteckt)

eigentlich kann man ohne sein messgerät + traubenzucker nicht einfach so weggehen, es kann ja immer was passieren...

da kann ich mir vorstellen, dass es noch belastender für die kleine war ...
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02.02.2011 14:23 Uhr von Starbird05
 
+1 | -0
 
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Die Bonbons sind nicht das große Problem.

Man darf mal was naschen, nur halt in maßen.

Bei Diabetes muss man auf vieles mehr achten.
Man muss mit den Sätigunsgsbeilagen aufpassen.

Viele wissen nicht, das Kohlenhydrate auf Deutsch gesagt, Zucker ist. Es wird im Körper zu Zucker umgewandelt.

Das heißt, Kartoffeln, Reis, Nudel usw.... sind zu einen großen Teil Zucker.

Das Mädchen tut mir Leid. Im so einen jungen alter, sich aus dem Fenster zu stürzen, das zeigt mir, das ihr wahrscheinlich alle Nachteile von Diabetes immer wieder erklärt wurden und sie Angst bekommen hat.

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