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Baden-Württemberg: Abiturient mit Note 0,7 bekommt keinen Studienplatz

Der beste Abiturient des Bundeslandes Baden-Württemberg hat die Note 0,7 erhalten und hat dennoch keinen Studienplatz für Medizin bekommen.

Da es jedoch noch viele andere Einser-Abiturienten in dem Jahrgang gab, wurden die Plätze ausgelost und der 0,7-Abiturient hatte dabei das Nachsehen.

Auch bei der Universität Heidelberg hatte er Pech, hier zählt die Abinote nur zu 51 Prozent. Mit einem freiwilligen Test hätte er sich allerdings vielleicht zusätzlich qualifizieren können.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: 7, Medizin, Baden-Württemberg, Studium, Studienplatz, Abiturient
Quelle: www.welt.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 15:50 Uhr von Showtime85
 
+104 | -5
 
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Ohh ungerechtheit im Leben: was ganz neues.
Dann soll er sich doch wo anders bewerben wie viele andere auch
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19.01.2011 15:57 Uhr von Vasto-Lorde
 
+84 | -16
 
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Gleiches Recht für alle! Die Noten sind kein Freifahrtsschein!
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19.01.2011 16:04 Uhr von tutnix
 
+25 | -18
 
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abinote 0,7? wie geht sowas? kann das mal jemand bitte erklären?
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19.01.2011 16:08 Uhr von Major_Sepp
 
+52 | -1
 
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@tutnix: 15-Punkte Abi eben!

14 Punkte sind ne glatte 1,

15 sozusagen ne 1+
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19.01.2011 16:37 Uhr von Nebelfrost
 
+77 | -7
 
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ist doch eh nicht relevant. zählen tut das was du drauf hast, nicht was für eine zahl auf dem zeugnis steht. was bringt es wenn du ne 1 in der theorie hast, aber in der praxis nix gebacken kriegst, keine erfahrung hast oder alles versemmelst, gar nichts. das ist das was die leute hierzulande immer noch nicht begriffen haben!
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19.01.2011 16:43 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+16 | -5
 
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Vorschlag zur Lösung des Medizindilemmas: Das ist doch wirklich kein Zustand, dass nur die notentechnische Crème de la Crème, die aus mitunter recht seltsamen Individuen besteht Aussichten auf ein Medizinstudium hat. Darum:
Man muss mehr Studienplätze schaffen. Dazu muss man die Kosten eines Studienplatzes herabschrauben und die in Deutschland hervorragende Ausbildung etwas an das niedrigere Niveau des Auslandes anpassen.
Das hat den Vorteil, dass die fertigen Ärzte weniger ins Ausland gehen können und stattdessen hier den Ärztemangel, insbesondere auf dem Land, lindern. Es gibt dann auch mehr Ärzte für Krankenhäuser. Dadurch hat der einzelne Arzt weniger Stress und macht weniger Fehler. Natürlich wird durch die Einstellung von mehr Ärzten das Gehalt des einzelnen geringer, was die Attraktivität des Arztberufes schmälert. Und dadurch gibt es weniger Bewerber an den Unis und es haben auch Leute mit normalen guten Noten eine Chance auf einen Studienplatz.
Mag sein, das ich irgendwo in meiner Argumentation falsche Informationen habe. Man kläre mich in diesem Falle bitte auf.
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19.01.2011 17:09 Uhr von BoltThrower321
 
+10 | -20
 
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19.01.2011 17:12 Uhr von gruen
 
+9 | -8
 
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@ Nebelfrost: Noten sind nicht relevant? Dann sag mir mal, warum Millionen von Menschen es nicht Mal wagen würden/dürften sich mit ihrem Abschluss für einen anständigen Job zu bewerben.

Bestimmt nicht weil sie denken, sie hättens eh nicht drauf...

[ nachträglich editiert von gruen ]
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19.01.2011 17:17 Uhr von nougatkeks
 
+23 | -1
 
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Hehe...

Wenn der Typ jetzt auch noch in einem Deutschen Sportkader wäre würde das nochmals eine Verbesserung der Note um 0,2 Punkte geben. Wenn er dann noch eine medizinische Ausbildung macht wird an einigen Unis dafür nochmals der Schnitt um bis zu 0,5 aufgewertet. Dann kanner sich mit 0,0 bei einer Uni bewerben und wenn er dann keinen Platz bekommt...naja
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19.01.2011 17:46 Uhr von blaablaablaa
 
+1 | -21
 
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19.01.2011 18:12 Uhr von ElChefo
 
+28 | -1
 
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Also Aus der Quelle:

"Auf den freiwilligen Medizinertest, mit dem sich die Bewerber zusätzlich qualifizieren können, hatte Vodovazov verzichtet. An anderen Hochschulen schließlich hatte er sich gar nicht erst beworben."

Würde da jetzt weniger die Ungerechtigkeit oder Kuriosität sehen, sondern eher das gute alte Prinzip von "Eigene Schuld".
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19.01.2011 18:32 Uhr von Bruder Mathias
 
+9 | -0
 
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Ich nahm an, es gibt immer weniger Ärzte in D.
Warum werden dann noch Bewerber ausgelost?

GzG
BM
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19.01.2011 18:42 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Bruder: Dann musst du die Frage auch andersrum stellen:
Wieso bewirbt sich dieser Mann nicht auch woanders als an seiner ersten Wahl? Das würde er doch nach dem Studium auch nicht machen, oder?
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19.01.2011 19:01 Uhr von Bruder Mathias
 
+2 | -1
 
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@ ElChefo: Ansichtssache, wer sich sicher ist bewirbt sich erst mal nur einmal.

Habe ich auch so gemacht. :-)

GzG
BM

[ nachträglich editiert von Bruder Mathias ]
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19.01.2011 19:56 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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Bruder: Dann sind wir ja schon zu zweit. Aber das ist halt Glück...
...kann da jetzt nur für mich sprechen - ist auch nichts gegen dich - aber ich hätte mich auch nicht beschwert über die ungerechte Welt, wenn meine Bewerbung abgelehnt worden wäre.
Aber denken wir das auch mal sorum: Eine solche Note (die wir schätzungsweise beide nicht haben - ich habe ja nicht mal ein Abitur) sollte doch insofern auch für eine gewisse Lernfähigkeit sprechen. Da sollte auch die Kompetenz dazu gehören, sich einen klaren Überblick über seine eigene Lebensplanung zu verschaffen.

Andererseits - ich kenne einen Ingenieur in München, der lieber Pizza ausfährt als sich in grösserem Umkreis als 50km umzusehen. Zynischerweise gibt es in Dresden ein Unternehmen, das genau seine Fachrichtung sucht; das sogar so händeringend, das er (überspitzt formuliert) seinen Gehaltsscheck blanko hätte eintragen können. Spricht auch nicht gerade von akademischer Flexibilität - die dieser (ex-)Mediziner in spe wohl auch nicht haben wird, wenn es schon beim Studienort hapert.
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19.01.2011 20:02 Uhr von alles.Gelogen
 
+2 | -1
 
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Natürlich sollten die Noten keinen: Freifahrtsschein mit sich bringen.

Ich kann die Meinung Vieler hier nicht verstehen. Also einer mit reichen Eltern wird kein Problem haben, einen Studienplatz zu bekommen. Entweder spendet der Daddy (auch in DE gänige Praxis) oder man bezahlt eine Privatuni.

Medizin ist sowieso den Reichen vorbehalten. Aber vielen hier scheint nicht klar zu sein, dass wir wesentlich zu wenig Studienplätze für normalos haben. Was machen die dann, die "nur" ein Abi mit 1,5 haben, weil sie eine Prüfung verbockt haben? Und dieses Problem besteht nicht nur im Bereich Medizin.
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19.01.2011 20:12 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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alles.gelogen: "Medizin ist sowieso den Reichen vorbehalten."

Ist ein Vorurteil. Der ältere Bruder eines meiner engsten Freunde hat gerade sein Medizinstudium abgeschlossen und beginnt seine Assistenzzeit. Absolute Arbeiterfamilie mitten aus dem Herzen des Ruhrpotts. Reich ist anders.

Und was die Studienplatz-Problematik angeht... ist dir auch mal in den Sinn gekommen, wieviele Dauerstudenten es gibt und solche, die semesterweise den Studiengang wechseln, weil sie sich einfach nicht entscheiden können? Das sind auch wieder Plätze, die fehlen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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19.01.2011 20:40 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -5
 
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lösung: lehrer und gymasiumsdirektor auf Hartz 4 setzen oder wie diese kleine norddeutsche gebirge heisst.
Agentur für Armut sprengen
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19.01.2011 21:23 Uhr von ProSuite123
 
+1 | -0
 
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So ist das Leben man reisst sich den Ars*h auf und dann kriegt man noch den großen goldene Dildo reingerammt.
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19.01.2011 21:25 Uhr von Hoschman
 
+0 | -1
 
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super! bekommt jetzt jeder ne news der nicht genommen wurde?

krass, ist shortnews tief gesunken.

mittlerweile hat die bild ja nen höheren informationsgehalt.

zur news ansich...

warum zieht der faule kerl nicht um? denkt der, das man mit so nem tollen abi, alles in den arsch bekommt?
soll er sich mal deutschlandweit bewerben, dann klappts auch.
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19.01.2011 21:44 Uhr von StrammerBursche
 
+3 | -3
 
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Tja: So kannst laufen muhahaha.
Ich hoffe der eingebildete Streber geht nach seinem Studium in die Forschung, seine widerliche Arroganz die sich hier sehr gut gezeigt hat, wird den Patienten sicher nicht gut tun.
Ich respektiere ja die schulischen Leistungen der Mediziner(langweilige Streber), aber die hochnäsige Art von den meisten Ärzten wird nur noch von Juristen im Staatsdienst übertroffen.

Aber vl. liegt es auch nur daran, dass ich Kassenpatient bin.
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19.01.2011 22:35 Uhr von Botlike
 
+2 | -0
 
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Absolut in Ordnung! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Noten bei den meisten Lehrern keinesfalls was über den Bildungsstand aussagen. Die werden einfach viel zu subjektiv vergeben.

Ich hatte jemandem im Kurs, der wirklich nur 3-4 mal im LK anwesend war (keine Übertreibung, der is zu keinem Kurs hingegangen). Zwar hat er im nächsten Halbjahr aufgegeben, aber hat trotzdem für diesen Kurs, in dem er 3-4 mal anwesend war und eine Klausur dank Attest garnicht mitgeschrieben hat, ne 3+ fürs Halbjahr bekommen.

Genauso im SoWi-Zusatzkurs. Da bekommen Leute 13 Punkte, weil sie dem Lehrer beim Anschließen des Beamers an den Laptop helfen, während wirklich gute Schüler, die auf jede Frage eine passende Antwort wissen und sich rege an Diskussionen beteiligen, um ihre 2+ kämpfen müssen.

Ebenso hatte ich eine LK-Lehrerin, die sagte "um bei mir in der Klausur eine Eins zu kriegen, müsst ihr in Englisch genauso gut sein wie ich". Sowas ist einfach nur lächerlich...

Meiner Ansicht nach sollte man entweder die Notenvergabe in der Oberstufe vereinheitlichen oder für jeden Studiengang mit vielen Bewerbern Eignungstests einführen.


P.S.: Ich habe meinen Studienplatz bekommen, rege mich aber trotzdem über meinen Abischnitt auf. Alles was ich vorher erzählt hab, basiert auf eigenen Erfahrungen.
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19.01.2011 22:44 Uhr von Boerg
 
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Und? Natürlich ist es absolut legitim, einen Bewerber abzuweisen. Darüber muss man wohl kaum diskutieren.
Auch wenn der Kerl erwiesenermaßen nicht auf den Kopf gefallen ist, heißt es noch lange nicht, dass er auch die moralische, soziale Einstellung etc. besitzt, die diese Berufssparte erfordert.

Übrigens bitte die Quelle richtig zitieren! Besagter Schüler ist Jahrgangsbester von BW in DIESEM JAHR!
Wie es der Zufall so will, hat an meiner ehemaligen Schule vor 3 Jahren einer die Glanzleistung eines theorischen Schnittes von 0,6er Bereich vollbracht --> Der Schnitt wird gerundet, genau lässt sich das nur anhand der Punkte festmachen. Die in diesem Fall zutreffenden Klischees bezüglich der Sozialkompetenz seien nur nebensächlich erwähnt...
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19.01.2011 22:53 Uhr von blaupunkt123
 
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@Major_Sepp: Danke für die Erklärung ;-)

Habe ich auch noch nie gehört.

Dachte das Ultimative wäre 1,0

Bei Noten von 1-6
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19.01.2011 23:15 Uhr von flokiel1991
 
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@Nebelfrost: Studieren hat aber meistens nicht viel mit Praxis zu tun.

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