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Afghanistan: Soldaten beschweren sich über systematisch geöffnete Feldpost nach Hause

Deutsche Soldaten in Afghanistan haben sich darüber beschwert, dass ihre Briefe nach Hause geöffnet und gelesen würden.

Nun schaltete sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in die systematische Schnüffelei ein und fordert: "Das Öffnen von Briefen von Soldaten ist ein unhaltbarer Zustand, und es sind unverzügliche Untersuchungen eingeleitet worden."

Die geöffneten Briefe kamen teilweise ohne Inhalt in Deutschland an. Durch das Öffnen ist das Briefgeheimnis massiv verletzt worden und Guttenberg kündigte Konsequenzen an.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Bundeswehr, Post, Brief, Karl-Theodor zu Guttenberg, Öffnung
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 15:53 Uhr von DeeRow
 
+14 | -4
 
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Tja, wundert sich niemand, dass man gar nichts über die monatlichen Selbstmorde hört?
Deutsche Soldaten begehen Selbstmorde, wenn man es hochrechnet pro Monat ein Soldat.

Darf man natürlich net nach Hause schreiben, aber unterhaltet euch mal mit Feldärzten. Die müssen, selbst schon überlastet, auch vor Ort die Seelsorge übernehmen... Das sieht man auch net in den Nachrichten.

Vom Sex ganz zu schweigen.

Zitat: "Nirgends liegt der Tod und der Sex so nahe beieinander, wie im Feldlager. Und mit dem Tod meine ich Suizid!"
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19.01.2011 16:02 Uhr von exekutive
 
+18 | -3
 
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och wie süß: jetzt wird auch noch illigal die feldpost geöffnet...
könnte ja vielleicht ein soldat etwas ungewünschtes schreiben..
deswegen vorsichtshalber systematisch gegen das grundgesetz verstoßen und dann so blöd sein und die post geöffnet bzw. geleert an die bestimmungsadresse weiterleiten... wie kann man eigentlich so dreist sein?
und niemand wird behaupten können, das sie nicht genau wüssten, das das was sie da machen illigal ist..
und so eine bundeswehrverwaltung/hierarchie leitet den einsatz in afgahnistan.. aber natürlich werden die höhere kette in der hierarchie von dem ganzen nichts gewusst haben.. genau so wenig wie man wusste das scharfschützen in afgahnistan eingesetzt werden/wurden etc.

aber ehrlich gesagt.. wen wundert sowas überhaupt noch?
jeden tag liest man meldungen wo man nur noch mit den kopf schütteln kann...

wo deutschland sich innerhalb der letzten jahre hinmanövriert hat, ist absolut widerwärtig.. ein einziger saustall

das lustige ist, das vor diesen entwicklungen schon seit jahrzehnten!!! gewanrt wurden... und keiner wollte es wahr haben... ist ja alles schwarzmalerei und verschwörungswahn... nun sitzten wir heute in dieser scheiße und es wird immer schlimmer...

und auch für das was noch folgen wird, gibt es schon seit jahrzehnten warnungen... aber auch diese werden solange ignoriert werden, bis wir in der "phrophezeiten" situation stecken

was man dagegen tun kann..?
der erste schritt ist, das man sich zumindest innerlich von dem ganzen scheiß distanziert und zumindest mündlich im äußeren diese meinung auch vertritt.
die mutigeren können diese meinung auch durch jeweilige taten festigen

nichts desto trotz werden uns unsere enkelkinder fragen, warum wir dagegen nichts unternommen haben

wir sind genau so blind wie damals die menschen unter den nazis und unter der ddrregierung
eigentlich noch viel schlimmer, weil wir uns für aufgeklärt halten

[ nachträglich editiert von exekutive ]
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19.01.2011 16:16 Uhr von anderschd
 
+9 | -3
 
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Und der Hr. von und zu: will uns erzählen, er habe davon nichts gewusst?
Na ich kann mir das nicht vorstellen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.01.2011 16:16 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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@DeeRow: Ich würde mich schon mal gern mit einem Feldarzt unterhalten, aber die melden sich nicht beimir an der Haustür. So man also nicht zufällig jemanden kennt, der Kontakte in der Gegend herstellen kann, bzw. überhaupt Betroffene in der Region wohnen, sieht´s schlecht aus mit solchen Unterhaltungen.
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19.01.2011 16:18 Uhr von DeeRow
 
+1 | -2
 
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Schwert: Nichts leichter als das:

Krankenhaus -> Chefarzt. Irgendeiner.

Der kann dich vermitteln. Viel Glück.

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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19.01.2011 16:21 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -3
 
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@exekutive: Recht hast...und ich weiss auch warum keiner sich wehrt, geschweige den etwas sagt...

Weil es dem deutschen durchnittsbürger nicht interessiert! Solange das Lebensmotto "Fressen,saufen und f****n" überall hochgehalten wird. Sei es im Unterschichten TV, Presse oder 08/15 Veranstaltungen.

Es ist typisch deutsch, dillentanitsch zu sein.

Beim Bund ist es genau so wie überall
"Jeder macht was er will, nur nicht was er soll....und alle machen mit"
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19.01.2011 19:37 Uhr von jsbach
 
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