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Niederlande: 18-jähriger, geisteskranker Jugendlicher ist seit Jahren angekettet

In einer Anstalt in Ermlo wird seit drei Jahren der 18-jährige Brandon in einer Einzelzelle an einer anderthalb Meter langen Kette an der Wand festgebunden. Nach Angaben seiner Eltern war er seit über zwei Jahren nicht mehr draußen.

Brandon hat mehrere psychische Störungen. Anstaltsärzte behaupten, dass er nur angekettet sei, wenn er mit anderen Personen im Raum ist. Zum Schlafen werde die Kette entfernt.

Brandon teilt nach Angaben eines Sachverständigen das Schicksal vieler Geisteskranker in den Niederlanden. Grund sei, dass es keine Kapazitäten in den Anstalten gebe, die einen besseren Umgang mit den Insassen ermöglichen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niederlande, Jugendlicher, Kette, Psychatrie
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 14:18 Uhr von SirDragon
 
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GeistesKRANKE! in ner Ecke anketten und vergessen ist sicher eine schlechte Idee. Zumal solche Leute wenn sie nicht geheilt werden ihr Leben lang vom Geld der Eltern oder des Staates abhängig sind.
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19.01.2011 14:23 Uhr von Earaendil
 
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Wenn der gefährlich ist, agressiv und nicht kontrollierbar...was sollen die denn sonst machen????
Jedem ne Einzelzelle ist nicht möglich!
Wollt ihr den lieber sediert da liegen sehn,vollgepumpt mit DRogen und nicht ansprechbar..aber friedlich?
Naiv...
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19.01.2011 14:31 Uhr von Major_Sepp
 
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Earaendli: Hast du uns in einer anderen Diskussion nicht erst kürzlich die Begriffe "Selbstbestimmung" und "Menschenwürde" förmlich um die Ohren gedroschen?

Da ging es um das leidige Thema "Sichtkontrolle der Geschlechtsorgane bei pubertierenden Kindern im Rahmen einer schulärztlichen Untersuchung".

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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19.01.2011 14:36 Uhr von SirDragon
 
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Es geht doch garnicht darum, dass man die Jungs da frei rumlaufen lassen soll, aber etwas menschenwürdigeres als wie ein Hund angekettet zu sein sollte doch realisierbar sein.

Und MiaWuaschd das mit dem Heilen habe ich deshalb angebracht, weil ich es bedenklich finde, wenn man nichtmal genug Leute da hat die ein Auge auf solche Personen haben. Wie soll man dann genug Ärzte haben die sich um deren Behandlung kümmern (siehe letzter Satz der News)?

Das man einen Geisteskranken nicht mal eben so zu einem normalen Menschen macht ist jedem klar, dafür bedarf es keines Zynikers.

[ nachträglich editiert von SirDragon ]
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23.01.2011 16:35 Uhr von _Jen_
 
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Der junge Mann hat mehrere psychische Störungen, die sowohl für ihn selbst, als auch für die Menschen in seiner Umgebung eine erhebliche Gefahr darstellen. Die Methode ist vllt nicht die Schönste, aber wenn sich nicht anders damit umgehen lässt, als ihn anzubinden wenn Andere im Raum sind (wie grade schon festgestellt, wohl mit einem Riemen und nicht angekettet) dann muss das eben sein. Damit alle Beteiligten (auch der Patient selbst!) ohne Schäden davon kommen.

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