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Uni München: Rechtsextremer will sich Jura-Studienplatz einklagen

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München verweigert einem NPD-Politiker einen Studienplatz, nachdem dieser einen Griechen brutal verprügelt hatte und dafür ins Gefängnis musste. Eine psychiatrische Unterbringung wurde zudem angeordnet, aber ausgesetzt.

Die Uni argumentiert, es bestehe das "Risiko weiterer gefährlicher Handlungen" und verweigerte ihm einen Jura-Studienplatz.

Dem Verwaltungsgericht München reicht diese Begründung nicht aus, weswegen über die Klage des Rechtsextremen neu entschieden werden müsse. Das Urteil steht noch aus.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Klage, Nazi, Uni, Studium, Rechtsextremist, Jura, Studienplatz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 14:18 Uhr von tutnix
 
+11 | -6
 
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sinnloses studium? staatsdienst kann er mit der vorstrafe vergessen, bleibt ihm nur noch rechtsanwalt. wobei das mit der vorstrafe auch wieder unwahrscheinlich ist, eine zulassung zu erhalten.
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19.01.2011 14:31 Uhr von Earaendil
 
+8 | -10
 
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Lol: Es wird immer schlimmer...jetzt bestimmt schon wieder deine Gesinnung,ob du ein Recht auf Bildung hast.
Unverschämt...da hätte ich auch geklagt!Wie kommen die sich denn vor...Richter der Gerechten und Strammen ,oder was?

Boah @Gilligan..lasst doch mal dieses Thema stecken...DAS NERVT,und ist total unwichtig,wenn nicht immer wieder die gleichen Pappenheimer das Musical neu beleben..meine Herren,regt euch ab und kommt wieder runter...

[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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19.01.2011 14:52 Uhr von FranknFurther
 
+7 | -3
 
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Dass er als: Anwalt später Gleichgesinnte verteidigen wird ist mehr als wahrscheinlich...

Wer Toleranz fordert sollte auch tolerant sein!
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19.01.2011 14:55 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -9
 
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Naja: bei diesem Satz verstehe ich durchaus die Bedenken der Uni:

"Eine psychiatrische Unterbringung wurde zudem angeordnet, aber ausgesetzt. "

Der Kerl ist offensichtlich schwer gestört (logisch als NPD-Mitglied), was wohl auch hochoffiziell festgestellt wurde. Muß immer erst was passieren, bevor man reagiert?

Es geht ja nicht um seine Gesinnung, sondern um bereits begangene Straftaten und die Gefahr der Wiederholung.

Und dass das dem Verwaltungsgericht nicht reicht, leuchtet mir nicht wirklich ein...hoffentlich ist die nächste Instanz etwas vernünftiger.


Ich verstehe auch nicht, warum man die Nationalität des Opfers preisgibt. Bei Tätern macht man das ja auch nicht....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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19.01.2011 15:06 Uhr von tutnix
 
+2 | -3
 
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@H311dr1v0r: das problem besteht darin, dass er mit jura in irgendeiner formwahrscheinlich niemals geld verdienen wird.
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19.01.2011 15:20 Uhr von myotis
 
+2 | -5
 
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Soll der Kerl doch studieren was er will, nur mit einem Eintrag im Führungszeugnis wird wohl nichts aus dem Referendariat.
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19.01.2011 15:38 Uhr von derNameIstProgramm
 
+7 | -1
 
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Generell: halte ich nichts davon, ihm seinen Studienplatz zu verbieten, nur wegen irgendeiner Straftat. Sonst müsste es wirklich viel mehr treffen. Andererseits akzeptiere ich die Sichtweise der Uni, die hier ganz klar eine Gefahr für andere Studierende sieht.
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19.01.2011 15:55 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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Ein vorbestrafter NPD Gewalttäter als Jurist? Sorry aber - Nein Danke.
Daumen hoch für die Uni!
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19.01.2011 15:56 Uhr von sicness66
 
+1 | -4
 
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Sorgfaltspflicht: Die Uni geht nur ihrer Sorgfaltspflicht nach, mehr nicht. Es besteht Annahme zur psychischen Störung und es liegt ein Gewaltverbrechen vor. Formsache diese Überprüfung.

Das es nen NPD-Mitglied ist, spielt keine Rolle, leider ^^

Aber doof ist der sowieso. Wie schon die Vorposter angemerkt haben. Auf die Beine kommt der mit dem Studium später nicht...
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19.01.2011 17:12 Uhr von rolf.w
 
+7 | -0
 
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@tutnix: Du musst das anders sehen. Ein ehem. Steinewerfer wurde bei uns auch Außenminister und Vizekanzler.
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20.01.2011 08:32 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@Jolly.Roger & shadow: @Jolly.Roger
[...]Der Kerl ist offensichtlich schwer gestört (logisch als NPD-Mitglied)[...]
Die Frage ist eher ob die ganzen NPD-Mitglieder schwer gestört sind oder die Paranoia-Vögel die von Demokratie faseln, aber unbequeme Stimmen nicht dulden. Sorry bin kein Fan von der NPD, aber Demokratie lässt ALLE Meinungen zu

@shadow
[...]Ein vorbestraften NPD Gewalttäter als Jurist Sorry aber - Nein Danke.[...]
Achso ein vorbestrafter Grüner Gewaltäter als Außenminister ist okay?
Eine vorbestrafte CDU Gewaltäterin als Bundeskanzlerin ist okay?

Sorry aber egal ob links, rechts oder mitte Gewaltäter braucht niemand, aber wenn man dem einen die Karierre ermöglicht trotz Vorstrafen, dann bitte allen
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20.01.2011 09:03 Uhr von StrammerBursche
 
+2 | -1
 
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@DerBelgarath: Stell mal mal deinen Modus um, er scheint immer noch "Bullshit" zu sein. Für den Staatsdienst gibt es ein ganz anderes Zeugnis als du mal eben beim Schnittlauch für den ganz normalen Arbeitgeber beantragen kannst. Da werden die Strafen nie "getilgt" mein Freund. Mal ganz davon abgesehen, dass er mit solch einer Vorstrafe höchstwahrscheinlich nicht mal als privat tätiger Jurist tätig werden kann.

Die zweite Chance gibt es nur im Fernsehen.
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20.01.2011 10:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -2
 
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@PeterLustig2009: "Die Frage ist eher ob die ganzen NPD-Mitglieder schwer gestört sind oder die Paranoia-Vögel die von Demokratie faseln, aber unbequeme Stimmen nicht dulden."

Das war "nur" meine persönliche Meinung über NPD-Mitglieder.
Wie ich ebenfalls schrieb, ist diese "schwere Störung" wohl auch hochoffiziell festgestellt worden.

Du hast recht, ein Studien-Verbot rein aufgrund der Partei-Angehörigkeit und der Vorstrafen wäre für mein Verständnis auch falsch.
Das Verbot aufgrund der bestätigten psychischen Probleme samt angeordneter (wenn auch ausgesetzer) Verwahrung kann ich zumindest nachvollziehen, wenn auch die entsprechenden Details dazu hier nicht bekannt sind (warum wurde sie angeordnet, warum ausgesetzt).

Allgemein habe ich den Eindruck, dass linke Gewalt als harmloser angesehen wird als rechte Gewalt.
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20.01.2011 11:05 Uhr von yea
 
+1 | -2
 
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wenn thilo öffentlich rumscheißen darf, dann muss ein nazi auch studieren dürfen....wo ist das problem für die toleranten musterschüler im land? :))

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