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Blinder Stuttgart-21-Demonstrant: Keine Schuldgefühle bei Stefan Mappus

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, weist jede Schuld im Zusammenhang mit dem erblindeten Stuttgart-21-Demonstranten von sich. Nach eigenen Aussagen tue ihm das Schicksal des bei der Demonstration verletzten Mannes Leid.

Gegenüber der Zeitung "Die Zeit" gab Mappus an, dass der Mann mehrmals aufgefordert wurde, das Areal zu verlassen, da dies gefährlich sei. Er wurde sogar durch die Polizei weggeführt. Doch er kehrte immer wieder zurück.

"Ich fände es unpassend, bei jemandem, der eine schwere Verletzung hat, von Schuld zu sprechen. Aber die Schuld auf andere abzuwälzen, finde ich nicht legitim", antwortete der Ministerpräsident auf die Frage, ob der Demonstrant selbst Schuld habe.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stuttgart, Stuttgart 21, Demonstrant, Stefan Mappus, Blinder
Quelle: news25.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 13:11 Uhr von RitterFips
 
+27 | -28
 
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Jaja: Warum labern die Politiker immer so einen Müll und gestehen sich keine Fehler ein. Hätte er Mitleid wäre es ihm erstmal egal wem die Schuld zugesprochen wird. Hoffe von dem hört man nach den Wahlen nichts mehr!
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19.01.2011 13:28 Uhr von usambara
 
+51 | -21
 
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er hat den Einsatz von Wasserwerfern gegen die Schülerdemo gebilligt
uund trägt somit die politische Verantwortung für den Einsatz
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19.01.2011 13:36 Uhr von Alh
 
+25 | -15
 
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Diesem: Gesicht sieht man doch die Verlogenheit und Korruptheit an, genau wie dieser Gönner und dem Rech.
Alles Lumpenpack, nur besorgt um den eigenen Geldbeutel und bereit dafür über Leichen zu gehen. Pfui Teufel, weg mit diesem Gesindel!
Von so einem kann kein Mitleid geschweige denn Schuldgefühle erwartet werden.
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19.01.2011 14:00 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+7 | -13
 
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Oh mann! "Ich fände es unpassend, bei jemandem, der eine schwere Verletzung hat, von Schuld zu sprechen. Aber die Schuld auf andere abzuwälzen, finde ich nicht legitim"

Ich hingegen finde es sehr passend bei Politikern von Schuld zu reden. Die Schuld auf andere abzuwälzen, finde ich aber eben auch nciht legitim.

Der mann sei darauf hingewiesen worden den Platz zu Räumen. Durch einen Wasserwerfer.
Der hat ihn erblinden lassen.
Herr Mappus weiss das.
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19.01.2011 14:10 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -21
 
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19.01.2011 14:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -6
 
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Waere die Politik vorher: durchsichtiger betrieben worden und haette damit fuer mehr transparenz gesorgt, waere also naeher beim Buerger gewesen, waere es garnicht zu einer solchen Demo gekommen.
Diese Distanz zum Buerger hat Herr Mappus genauso forciert, wie Mehdorn einen Boersengang. Ergo ist er auch daran Schuld, dass die Buerger nun dagegen protestieren und sollte eigentlich jegliche Konsequenzen bezueglich Buergerproteste aus der eigenen Tasche zahlen.
Ob nun Pro oder Kontra S21, ein Projekt derartigen Ausmasses bei den Kosten und entsprechend von Bund und Land subventioniert benoetigt in gewissem Maasse ein Mitspracherecht des Buergers. Aber sowas wurde hier nicht geduldet, absichtlich nicht.

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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19.01.2011 14:39 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -10
 
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Ist das nicht der, der erst hinterher rumgeheult hat wie unfair das war und dann sind Bilder aufgetaucht auf denen man sieht wie er Sachen in Richtung Polizei wirft?

"Den Polizeiangaben zufolge war Wagner von der Polizei immer wieder gewarnt worden und hatte sich selbst in den Strahl des Wasserwerfers gestellt. Im Magazin "Stern" hatte der ehemalige Ingenieur aber gesagt, "nur zwei oder drei Kastanien" geworfen zu haben."

http://www.google.com/...


Wer sich in Gefahr begibt. Ist ja nicht so das es ihn ohne vorwarnung aus heiterem Himmel getroffen hat.
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19.01.2011 14:53 Uhr von Schwertträger
 
+12 | -12
 
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Was soll der Unsinn? Der nun einäugig blinde Demonstrant hat Kastanien in Richtung Polizei geworfen.

Man wirft aber GENERELL NICHTS in Richtung Polizei.
Ganz einfach.

Tut man es doch, muss man damit rechnen, zu den potentiell unfriedlichen Demonstranten gerechnet und entsprechend geräumt zu werden.
Erst recht, wenn man sich auf einer ungenehmigten Demo befindet.

Also hat er (der Demonstrant) sich durch sein eigenes Verhalten ind ie Gefahr gebracht, von einem Wasserwerfer beschossen und geräumt zu werden. Der Rest ist ein simpler Unfall, der zwar bedauerlich ist, an dessen Zustandekommen er aber selber die meiste Schuld trägt.


Warum sollte ein Politiker, der die Pflicht hat, die Baustelle am Laufen zu halten, Schuld dafür auf sich nehmen, wenn beim Räumen ein illegaler Demonstrant durch einen unglücklichen Zufall verletzt wird?



WO war eigentlich besagter Demonstrant in den drei Jahren der amtlichen und mit Sicherheit auch schon öffentlichen Findungsphase des Bauprojektes?
Es gibt/gab für jeden einzelnen Abschnitt eine Einspruchsfrist.
Ich wette, es gibt kein einziges Schriftstück dieses Mannes unter den Einsprüchen. Und auch keine Gruppe, die ein Volksbegehren gegen den Bau vorangebracht hat.

Die sind einfach erst alle wach geworden, als das Ganze schon fertig eingetütet war und sie von den Baggern überrascht wurden. Als sämtliche demokratischen Regularien abgeschlossen waren.
Sich aber dann darüber aufregen, nicht gefragt worden zu sein!
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19.01.2011 15:11 Uhr von Weltenwandler
 
+9 | -2
 
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als wenn: die Polizei es darauf angelegt hätte so viele Verletzte wie möglich zu produzieren. Klar hat man das Recht zu demonstrieren, doch die Polizei hat auch das Recht Demonstationen aufzulösen wenn es die öffentliche Sicherheit gefährdet oder die Leute sich damit unnötigen Gefahren aussetzen. Wenn man sich wieder und wieder gegen die Polizei wendet indem man Anweisungen nicht befolgt und immer wieder in die Gefahrenzone zurückmarschiert kann man dabei auch verletzt werden.
Klar kann man sagen das die Polizei hier ein wenig über´s Ziel hinausgeschossen ist, doch diese Leute müssen sowas tagtäglich durchmachen und es ist ja nicht so das Demonstranten sich alle per se friedlich zusammenfinden...
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19.01.2011 15:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -4
 
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Es sollte auch mal gesagt werden dass allein in der Stuttgarter Zeitung mehrere 100 Berichte zu S21 gekommen sind, seit über 10 Jahren Ausstellungen zu den Modellen im Bahnhofsturm gezeigt werden, seit 10 Jahren alles im Rathaus ausliegt. In Stuttgart wurde schon seit den 70er Jahren intensiv über den Umbau nachgedacht. Die ersten Überlegungsmodelle sah ich als Kind in den 60er.
Wenn aber nicht alles in fetten Buchstaben in der Bild-Zeitung steht, dann behaupten die Leute man hätte sie nicht ausreichend informiert. Man hat auch eine Informationspflicht.
Und so hatte der Abriss eines Flügels des Bahnhofs bei manchen uninformierten Leuten einen Aufwach-Effekt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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19.01.2011 15:36 Uhr von Odal
 
+6 | -4
 
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Ich persönlich würde damit rechnen, dass eine Demonstration eskalieren kann. Ich habe außerdem kein Verständnis dafür, dass erwachsene Menschen sich den Anweisungen der Polizei widersetzen und sich im nachhinein über die Folgen beklagen.
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19.01.2011 15:40 Uhr von Teffteff
 
+9 | -5
 
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Einfach falsch: 1. In diesem Fall hat es sich um eine angemeldete Schülerdemo gerhandelt.

2. Schon am Vorabend zur Demo wurden Wasserwerfer und Hundertschaften zusammengezogen (trotz angemeldeter Demo)

3. Gewaltausübung von Demonstranten beschränkte sich auf Kastanienwerfen, nachdem erst behauptet wurde es waren Pflastersteine und Reizgas

4. Nachgewiesen wurde die Demo von polizeieigenen Agent Provokateur angeheizt

Alles in allem zusammengenommen:
Hier sollte ein Example statuiert werden indem massive Polizeigewalt angewendet wird. Zumindest kann man zu diesem Schluss kommen. Alles Andere wäre eine äußerst zufällige Verkettung von Ereignissen, die ich für nicht glaubwürdig halte.
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19.01.2011 15:48 Uhr von Weltenwandler
 
+4 | -7
 
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@teffteff: und weil die Demonstation angemeldet war braucht man den Anweisungen der Polizei keine Folge zu leisten?

Auch Kastanienwerfen ist gewaltsamer Widerstand. Wenn ich ein Polizist wäre würde ich mich ungern mit IRGENDWAS bewerfen lassen und auch hier ist eine angemeldete Demonstation ja wohl KEINE Entschuldigung

Bei größeren Demonstationen werden oftmals Hundertschaften zusammengezogen, insbesondere wenn es im öffentlichen Interesse steht und die Polizei mit Ausschreitungen rechnet.

Nochmal zum mitschreiben. Nur weil ich mich anmelde heißt das nicht das ich plötzlich ÜBER der Exekutiven Staatsgewalt stehe!
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19.01.2011 15:58 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -7
 
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@teffteff: Was meinst Du damit? >Gewaltausübung von Demonstranten beschränkte sich auf Kastanienwerfen, nachdem erst behauptet wurde es waren Pflastersteine und Reizgas<

Was meinst Du mit beschränken?
Kann man mit Kastanien keine Augen auswerfen?

Ich wiederhole nochmal:
Man wirft NICHTS gegen Polizisten.


>4. Nachgewiesen wurde die Demo von polizeieigenen Agent Provokateur angeheizt<

Wobei auch da wieder die Frage erlaubt sein muss: Welcher Idiot lässt sich provozieren?

Wenn ich merke, dass solche Taktiken angewendet werden, ziehe ich mich von der Demo zurück.
Und wenn ich für Schüler verantwortlich bin, bringe ich die unverzüglich aus dem Gebiet.



außerdem: Was sollte die Demo zu dem Zeitpunkt?
Wie hier schon mehrfach dargelegt, kam sie Jahre zu spät.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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19.01.2011 16:03 Uhr von Teffteff
 
+6 | -3
 
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Staatsgewalt: Wir sprechen hier nicht von der Exekutive einer Diktatur. Es gab im Vorhinein überhaupt keine Anzeichen einer sich zur Eskalation entwickelnden Auseinandersetzung. Wenn an dem Tag der Platz hätte geräumt werden sollen, dann hätte garkeine Demo zugelassen werden dürfen. Ich bin der Meinung es besteht ein Unterschied in einer angemeldeten Demo oder nicht. Wenn diese zugelassen war, wäre eine Ausübung der Staatsgewalt um die Demo trotzdem nicht zuzulassen, nach meinem Rechtsvertändnis nicht zulässig.
Im übrigen ist ein Polizist kein Roboter, der nicht entscheiden kann, was seine Aktionen ausrichten kann. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - da es sich in diesem Fall wohl kaum um notorische Unruhestifter handelte sondern um Kinder und Rentner.
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19.01.2011 16:08 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -4
 
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Es gab: keine Vorzeichen? Im Kommandofahrzeug der Polizei gesessen? Die Exekutive hat für den Erhalt der öffentlichen Ordnung zu sorgen und auch angemeldete Demonstationen unterliegen der Kontrolle der Polizei. Man hat dem Herren ja nicht verboten zu demonstrieren, sondern eben da zu demonstrieren.
Ja, Polizisten sind keine Roboter. Sie können Fehleinschätzungen machen wie beispielsweise "Oh, die bewerfen uns mit Kastanien... wollen wir warten bis sie schwere Dinge auf uns werfen und gefährden unsere eigene Sicherheit oder machen wir was?" Eine Fehleinschätzung, doch wie du sagtest, Teffteff, Polizisten sind keine Roboter!
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19.01.2011 16:13 Uhr von Teffteff
 
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willst Du nicht? Willst Du es nicht verstehen? Am Vorabend der Demo war ganz offensichtlich schon festgelegt worden die Demo gewaltsam aufzulösen. Da kann es noch garkeine Anzeichen von Gewaltausübung gegeben haben.
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19.01.2011 16:21 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -4
 
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ganz: offensichtlich willst du nicht verstehen. Das zusammenziehen von hundertschaften ist kein Beweis für die bereits beschlossene Auflösung einer Demonstation. Der Logik folgend müsste jede Demonstation die eine entsprechende Polizeipräsenz aufweißt ja aufgelöst werden. Das ist nicht der Fall. Daher kann nur anhand dessen geurteilt werden was der Einsatzleiter vor Ort entschieden hat. Ich kann keine Gedanken lesen und bin nicht bereit die Polizei vorzuverurteilen das man die Demonstation widerrechtlich auflösen wollte (ja, es soll auch Cops mit Rechtsverständnis geben die sich bei sowas sehr unwohl fühlen würden) und da ich auch nicht die Gedanken der Demonstaten lesen kann bin ich mir nicht sicher ob sie beim Werfen von Kastanien geblieben wären. Würdest du dein Leben darauf verwetten? Ich nicht!

Du sagst die Polizei bereits im Vorfeld geplant alles aufzulösen weil sie sich in Stellung gebracht hat(im übrigen bei ALLEN Großdemonstationen üblich) und kannst es nicht beweisen. Ich sage die Demonstaten hatten bereits im Vorfeld geplant die Demonstation eskalieren zu lassen, kann das natürlich auch nicht beweisen. Das wahrscheinlichste ist das wir beide unrecht haben und einfach mal was schiefgegangen ist was so nicht hätte laufen sollen.
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19.01.2011 16:24 Uhr von SN_Spitfire
 
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nee du nee du: Die Demo war NICHT für den Park genehmigt.
Die Demo wurde vorzeitig aufgelöst und die Schüler wurden in den Park geschickt.
Die Schüler haben Strassensperren errichtet und sind auf Polizeiwagen gestiegen zum aktiven Blockieren.

Die Polizei hat mehrfach!!! die Demonstranten daraufhin gebeten den Platz zu räumen.
Es wurden Menschen weggetragen durch Polizeibeamte.
Auf Bitten wurde nicht reagiert und man wurde aggressiv. Es wurden Schimpfwörter benutzt um Polizeibeamte einzuschüchtern.
Es wurde Gewalt gegen Polizeibeamte ausgeführt. AUCH mit Reizgas von Demonstranten! (Videobeweis liegt vor)

Es lag also vieles auf der Hand, was schlichtweg zu dieser Eskalation geführt hat.
Ich will nicht behaupten, dass man es friedlich hätte lösen können, aber für mich sind solche Reaktionen ähnlich wie bei kleinen Kindern.

Wenn die Mutter sagt: Vorsicht mein Kind das Messer ist scharf.
Das Kind spielt weiter und die Mutter sagt es nochmals...
Irgendwann schneidet sich das Kind in den Finger und der Ärger ist groß. Antwort: Ich hab dich gewarnt...

Denkt mal drüber nach.
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19.01.2011 16:29 Uhr von Teffteff
 
+7 | -2
 
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nee: Ich lebe in Berlin. Hier finden tagtäglich Demos statt. Der einzige Tag an dem ich Wasserwerfer sehe ist am 1. Mai. Da ist mit Randale zu rechnen - aber nicht bei einer Schülerdemo.
Selbst in Heiligendamm wurden die Wasserwerfer erst in der Nacht der Demo angefordert und nicht schon einen Tag vorher in Stellung gebracht.
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19.01.2011 16:37 Uhr von Weltenwandler
 
+3 | -5
 
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ich sagte: Ja, doch wie ich sagte wo Gewalt zu erwarten ist. Nicht auf jeder demonstation ist mit Gewalt zu rechnen, doch wenn ich als Einsatzleiter ein ungutes Gefühl habe weil beispielsweise aufgrund eines enormen politischen Streites sich vielleicht gewalttätige Hulligans unter die Demonstranten mischen fordere ich Wasserwerfer an. Nein, Polizisten brauchen nicht an ihren eigenen Schutz zu denken, immerhin war das angemeldet und die Polizei hat Ausweise und eine exakte Teilnehmerliste verlangt und darauf war kein Name von irgendwem bösen...Schülerdemo... das Wort an sich ist absurd. Eine Schülerdemonstation ist wie jede andere Demonstation und nochmal, Präsenz heißt nicht automatisch auflösung. Polizisten sind keine Marodeure, wenn eine Auflösung am Vortag geplant gewesen wäre hätte man alle Polizisten darüber informieren müssen und das ginge nur mit einem Einsatzbefehl der ja nachzuvollziehen wäre. Oder ist der Einsatzleiter zu jedem Beamten der Hundertschaften persönlich nach hause gefahren und gesagt "psst, morgen nutzen sie ihr Wasserwerfer- Augen - Scharfschützentraining das sie im geheimen Polizeiausbildungslager in den tiefen der Alpen bekommen haben und mischen sie mal richtig auf"
Also wirklich, lächerlich!

ps. Es könnte natürlich auch sein das die Polizei die Wasserwerfer bei euch in Berlin einfach nur auf Bereitschaft hatte und sie einfach nicht gesehen hast. Nicht alles auf Bereitschaft steht auch gleich am Straßenrand!

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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19.01.2011 16:57 Uhr von Teffteff
 
+5 | -1
 
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der Einsatzleiter: Diesem Einsatzleiter den Du hier in einer fiktiven Übertreibung darstellst, gibt es so nicht. -weiß ich selbst.
Stattdessen hätte dieser Einsatzleiter aber das genaue Gegenteil machen müssen. Er wusste, es sind Kinder und Rentner dort. Es gab keine wie am Anfang (zur Rechtfertigung) behauptete Gewalt von Seiten der Demonstranten.
Er hatte nur seinen Befehl : der Schlossplatz muss unter allen Umständen frei gemacht werden. Das ist aller übelster Beamtengehorsam. Hätte der Einsatzleiter Befehl für Wasserwerfer und Reizgas gegeben, wenn er seinen Sohn oder seine Tochter bei den Demonstranten gesehen hätte?
Nein- Es wurden absichtlich Bereitschaftspolizisten aus anderen Bundesländern angefordert. Ein Zufall?

Der Baubetrieb hätte auf später verschoben werden können. - Trotz der Kosten. Mit der Entscheidung die Demo aufzulösen wurde absichtlich Gesundheit und Leben von Menschen gefährdet. So einfach ist das. Die Verantwortung dafür trägt in letzter Konsequenz Herr Mappus - der seine finanziellen und Machtinteressen durchsetzen wollte.
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19.01.2011 17:07 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -3
 
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du hast: keine Ahnung wie die Polizei organisiert ist, oder? Okay, erste Frage. Wieso gab es bei dieser Aktion keinen Einsatzleiter? Wer erteilt dem Einsatzleiter... der ja nicht existiert... den Befehl dem Platz zu räumen? Über wieviele Hundertschaften verfügt dieses Bundesland deiner Ansicht nach? Das nur zur Organisation der Polizei.
Zweite Frage... wieso sollte ein Polizist nicht seinen Job machen weil seine eigenen Kinder betroffen sind. Hätte er seine Kinder auch laufen lassen wenn er sie beim Diebstahl erwischt hätte... nein, denn er macht seinen Job nur dann wenn´s ihm keine Umstände bereitet. Das ist vielleicht DEINE Auffassung von Arbeitsmoral, doch sicher nicht die der Polizei!
Der Baubetrieb hätte verschoben werden können - trotz der Kosten. Es hätten auch Ufos die Erde angreifen können.

Herr Mappus ist ein Politiker und nicht ein Mann mit seiner eigenen Privatarmee die er in Polizeiuniformen steckt und die blind jeden seiner Befehle ausführen. Verantwortung besteht auf allen Seiten. Herr Mappus, den Einsatzleiter den es deiner Auffassung nach nicht gibt und der sich bei dir wie ein Kriegsverbrecher aufführt und nicht wie ein Polizeibeamter getreut dem Motto "Ich habe meine Befehle" und AUCH den Demonstanten. Er wäre jetzt nicht blind wenn er die Anweisung der Polizei befolgt hätte... doch ihn trifft natürlich KEINE Schuld, nicht wahr?
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19.01.2011 17:33 Uhr von Teffteff
 
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...ach mann Natürlich weiß ich dass es EINEN Einsatzleiter gab - aber nicht den von Dir beschriebenen Einsatzleiter der absichtlich Augen ausschießen lies.

Ich denke nicht, dass ein Polizist seinem Kind oder Vater Reizgas ins Gesicht gesprüht hätte.
Wenn Du so gehandelt hättest - na dann wundert mich nichts mehr.
Herr Mappus in Gemeinschaft mit anderen Entscheidungsträgern hat die Direktive für den Einsatz im Vorfeld vorgegeben. Ob er an der Organisation des Einsatzes beteiligt war glaube ich zwar nicht - ist in dem Fall aber egal. Die Befehlskette war so, dass das dabei herausgekommen ist was schlussendlich abgelaufen ist. Geplant war allen Anschein schon eine gewaltsame Auseinandersetzung und alle Vorbereitungen wurden getroffen, dass er für die Polizei erfolgreich wird.
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19.01.2011 17:40 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -3
 
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wäre es: also besser gewesen wenn die Polizei sich nicht vorbereitet und verloren hätte und stattdessen ein Polizist blind gewesen wäre?

Ah ha, ein Polizist macht nur dann seinen Job Verbechen zu verhindern und die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten wenn seine Familie nicht betroffen ist. DAS ist Amtsmissbrauch!

Natürlich hat es so einen Einsatzleiter nicht gegeben. Weil es eben keine bewusste Tat war. Du hast nur wilde Spekulationen über all das was im Vorfeld abgelaufen ist und sonst nichts. Dinge können in der Praxis furchtbar schief gehen, das ist hier passiert. Alles darüber hinaus erfordert die Gabe der Telepatie oder des Zeitreisens!

Doch bitte, deine Ansichten sind zwar schön... wenn auch nicht unbedingt gut... doch rechtlich irrelevant. Vielleicht verklagt der Cop den Demonstranten ja aufgrund seelischer Graumsamkeit weil er aufgrund seiner Augenverletzung nicht mehr arbeiten kann weil es ihn traumatisert hat... das wäre eine Nachricht wert...

Doch ich sehe schon, wie üblich endet eine diskussion mit dir mal wieder im Ausguss. Realitätsverleugnung soll ja was schönes sein...

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