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Starpianist András Schiff gibt keine Konzerte mehr in seinem Heimatland Ungarn

Vom ungarischen Ausnahmepianisten András Schiff (57) werden in seinem Heimatland Repressalien gegenüber ihm vermutet, da er das neue Mediengesetz öffentlich kritisiert hatte. Schiff sagte das in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Wegen dieser befürchteten Unterdrückungen, äußerte er sich misstrauisch und wird daher vorerst keine konzertante Tätigkeit in Ungarn ausüben. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass Künstler wegen des verschlechterten politischen Klimas ihre Heimat nicht mehr aufsuchten.

Es wurde noch ein weltweit verbreiteter offener Brief bekannt, in dem sich András Schiff gemeinsam mit dem Dirigenten Adam Fischer an Kunstschaffende mit der Aufforderung richtete, gegen dieses neue Mediengesetz zu protestieren.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Konzert, Ungarn, Pianist, Mediengesetz
Quelle: www.codexflores.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2011 12:17 Uhr von jsbach
 
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Als Beispiel sei noch der Weltstar unter den Schlagzeugern Martin Grubinger angeführt, der sich 2010 weigerte in Kärnten aufzutreten, weil die rechte Szene dort wieder erstarkt ist. Ich nenne so etwas Mut, Protest und Zivilcourage. (Bild zeigt den Pianisten András Schiff am Flügel)
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19.01.2011 15:50 Uhr von Phoenix87
 
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Gute News: Bitte mehr davon, eine wahre Wohltat nach den ganzen Dschungelcamp- und Nippelblitzer-news

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