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Zentrale Rabattstelle für Arzneimittel der Privatversicherungen entsteht

In Köln wurde die "Zentrale Stelle zur Abrechnung von Arzneimittelrabatten GmbH", kurz ZESAR, gegründet, welche die seit Jahresanfang eingeführten Arzneimittelrabatte für Privatversicherte organisiert. Die 43 Unternehmen des PKV-Verbands sowie 11.000 Beihilfestellen werden hier vertreten.

Der Betrieb wurde zum 1.1.2011 aufgenommen, die technische Infrastruktur steht bereits. Die jährlichen Ersparnisse werden ca. 300 Millionen Euro betragen. Für die Patienten ändert sich nichts. Sofern die Apothekenkennziffer auf das Rezept gedruckt ist, wird ZESAR automatisch tätig.

ZESAR fordert den gesetzlichen Herstellerrabatt in Höhe von 16 Prozent von den Pharmaunternehmen automatisch ein. Diese Gelder dienen der Senkung der Prämien sowie der Prämienstabilisierung. Die Regelung erfolgt nach Vorgabe des "Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes", kurz AMNOG.


WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Versicherung, Rabatt, Krankenversicherung, Arzneimittel
Quelle: www.versicherungsmagazin.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2011 23:49 Uhr von Berufspsycho
 
+3 | -0
 
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Harte aber konstruktive Kritik ist explizit erwünscht! Insgesamt eine sehr gute Idee. In solchen Momenten zeigt sich wieder, dass es zu viele Kassen gibt. Denn gäbe es weniger, könnten die sich wie die Versicherer besser organisieren. Wahrscheinlich zumindest...
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19.01.2011 00:09 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -2
 
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...und die "Zwangsversicherten" ( GKV ): zahlen seit Jahresbeginn bei Arzeneimitteln drauf...+ Zusatzbeitrag soviel die GKV will ( bzw. sich traut )...super..


Na ja, den Privatversicherten geht es vermutlich finanziell nicht so gut...

Sarkassmuss aus....
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19.01.2011 02:06 Uhr von Artim
 
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"...Diese Gelder dienen der Senkung der Prämie...": Das sich bei soviel Einsparung nichts für den Versicherten ändert ist ja schon schade. Aber diese neue Firma und deren Bosse müssen ja auch von was leben.
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19.01.2011 03:39 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Wenn man bedenkt, dass die Preise für: rezeptpflichtige Medikamente in unseren Nachbarländern teils ein Viertel von den Preisen in D betragen, dürfen 16 Prozent nur ein Anfang sein. Könnte man gut mit Öffnung der europäischen Märkte ein wenig harmonisieren.
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19.01.2011 23:49 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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Zugegeben, es könnte mehr sein, aber es ist schonmal ein Anfang.

@Artim: Es kommt doch bei den Patienten an, denn die Gelder werden zur Senkung und Stabilisierung der Beiträge verwendet. Genauer lesen. ;)

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