18.01.11 11:05 Uhr
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Kostenexplosion beim europäischen Navigationssystem "Galileo"

Das geplante Navigationssystem der Europäer wird möglicherweise zu einem Milliardengrab. Jüngsten Kalkulationen zufolge soll der Aufbau von "Galileo" zwei Milliarden Euro teurer werden als ursprünglich veranschlagt. Bis 2020 summieren sich demnach die Kosten auf 5,3 Milliarden Euro.

Hinzu kommen nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" weitere 800 Millionen Euro pro Jahr für Betrieb und Instandsetzung des Systems, das als europäische Antwort auf das GPS-System gilt. Die Zahlen der Europäischen Kommission überraschen selbst Eingeweihte.

Der drohenden Kostenexplosion steht jedoch nach Ansicht der Verantwortlichen ein riesiges Potenzial gegenüber. Die Kommission geht davon aus, dass bis 2020 die satellitengestützte Navigation ein Marktvolumen von 240 Milliarden Euro erreicht.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Navigation, GPS, Galileo, Navigationssystem
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2011 11:05 Uhr von Rheinnachrichten
 
+18 | -1
 
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240 Milliarden Euro. Das ist aber recht großzügig ausgerechnet von der EU-Kommission.

Wie immer an solcher Stelle muss die Frage erlaubt, warum Bürokraten sich für die besseren Unternehmer halten.

Anders herum:

Galileo kostet gerade mal so viel wie "Stuttgart 21" und bringt doch so viel mehr.
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18.01.2011 11:21 Uhr von borgworld2
 
+19 | -0
 
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Wers glaubt damit das ein Erfolg werden könnte Es gibt doch nix was die BürEUokratie nicht kaputt bekommt.
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18.01.2011 11:57 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -0
 
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derzeit: Ich seh an dem System nicht wirklich einen Vorteil für den normalen Verbraucher. Die Amis haben dort ebenfalls ihre Finger auf dem Knopf und sagenhaft genauer wird es auch nicht.
Da würde es fast Sinn machen das bestehende GPS-System zusammen mit den Amis weiter auszubauen.

Aber es wudnert mich immer wieder wie sich Kosten "plötzlich" fast Verdoppeln können. Schwankungen sind zwar sicherlich drin, aber gleich dermaßen viel mehr spricht entweder für eine Fehlkalkulation oder oder falsche Angebote der beiteiligten Firmen.
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18.01.2011 12:09 Uhr von Nr.47
 
+10 | -0
 
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wie zum teufel: kann man sich bei ner summe von ursprünglich 3,3 milliarden um 2 milliarden verrechnen?
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18.01.2011 12:34 Uhr von jackblackstone
 
+5 | -1
 
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@derzeit: das problem ist nur, dass gps komplett dem us militär gehört.
die können auf knopfdruck gps für alle ausschalten oder die genauigkeit von 10m auf 100m verschlechtern.
für das us militär bietet gps über eine zusätzliche frequenz mit verschlüsselten daten zur zeit sogar eine genauigkeit von mehrern cm, diese frequenz ermöglicht ihnen auch, dass nur sie gps benutzen können, wenn alle anderen rum irren.
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18.01.2011 12:44 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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@jackblackstone: GPS im Submeterbereich gibt es auch für Nichtmilitär-Nutzer, Differential-GPS für Geodäsieanwendungen oder Precision Farming mit Geräten von Leica oder Trimble,

Aber stimmt, wenn die Amerikaner wollten, könnten die dann die Genauigkeit einschränken

Aber ne Alternative vom EU-System sehe ich nicht, wenn man dem entgehen will, Glonass ist auch vom Militär, also manipulierbar

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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18.01.2011 13:34 Uhr von blaablaablaa
 
+1 | -0
 
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naja, jedes mitgliedsland der eu zwängt sich beim betrieb von galileo mit in den betriebsablauf, das heisst, in jedem eu land eine kontrollinstanz, welche ja auch unterhalten werden muss, man könnte ja zu kurz kommen
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18.01.2011 13:36 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -0
 
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Kostenexplosion: bei staatlichen Projekten...das ist ja mal was ganz neues..

Ironie off
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18.01.2011 14:43 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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I throw my money up in the air sometimes saying AYO, Galileo!
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18.01.2011 17:20 Uhr von dagi
 
+0 | -0
 
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bis: 2020 hat sich das ganze vervierfacht!!!! wir leben in der eu, und da muß jeder mitverdienen, das system kostet nur 1 milliarde, der rest sind zuwendungen,autos, wochenendhäuser, jachten, urlaubsreisen, bordellbesuche usw. die liste kann immer erweitert werden!!!! hallo amigos
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18.01.2011 18:54 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -1
 
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Dass Galielo und GLONASS: den Amis ein Dorn im Auge sind, sollte jedem hier klar sein... Erst diese News und dann noch die News über die WikiLeaks "Depesche", in welcher der Chef des Galileo Prodzuenten das System als "Steuerverschwendung" bezeichnet... das sollte einem zu denken geben.

Hier wird eindeutig versucht, Galileo zu stoppen.
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18.01.2011 19:13 Uhr von Fr3sh
 
+1 | -0
 
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Dann: sollten die Länder lieber zusammen schmeißen und das GPS-System ausbauen und verbessern. Immer dieses isolierte Denken: "Di Di Di wir wollen das besser und toller...."

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