18.01.11 08:00 Uhr
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Studie: Der Euro hat seit Einführung 22 Prozent an Kaufkraft verloren

Der Wert des Euro ist seit Beginn der gemeinsamen Währung in Europa um circa 22 Prozent gefallen. Dies geht aus einem Bericht der Bild-Zeitung (Internet-Ausgabe) hervor. Die Zeitung beruft sich auf Berechnungen der "Allianz".

Im Jahresvergleich zu 1999 (Januar) hat ein Euro in diesem Monat (Januar 2011) im Gesamt-Mitgliedsländer-Durchschnitt nur noch eine Kaufkraft von ein wenig mehr als 78 Cent.

Im Ländervergleich ist der Verlust der Kaufkraft in der BRD allerdings noch am niedrigsten. In Deutschland hat ein Euro derzeit noch 0,82 Euro Kaufkraft. In Frankreich liegt die Kaufkraft eines Euro bei unter 0,81 Euro und in Italien nur bei 0,76 Euro. In Spanien sind es gar nur noch 0,71 Euro.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Studie, Einführung, Allianz, Währungsunion, Kaufkraft
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2011 08:29 Uhr von shadow#
 
+20 | -6
 
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Alles was es dazu zu sagen gibt: ´Die Geldentwertung in Deutschland lag seit Einführung des Euro bei durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr, das ist deutlich weniger als zu D-Mark-Zeiten, wo sie bei 2,6 Prozent lag.´
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18.01.2011 08:48 Uhr von elcaron
 
+13 | -7
 
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Das ist ein guter Wert: 1,22^(1/9)=1.0167
1,67% - Recht angenehme Inflationsrate und wie schon erwähnt deutlich geringer als bei der DM.

Gleich 3 Kommentare am Anfang in diese Richtung. Mal schauen, wie viele Hohlpfeifen es trotzdem nciht raffen und sich hier zum Deppen machen.

[ nachträglich editiert von elcaron ]
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18.01.2011 09:12 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -2
 
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Zwischen 0 und 5 % Wertverlust spricht man von leichter Inflation. Von den 5% sind wir WEIT WEG !

Und so ein bisschen Inflation ist ja auch ganz gut. Sonst würden die Leute ja nur noch sparen und nichts mehr ausgeben.
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18.01.2011 09:19 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+4 | -1
 
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Wenn man überlegt: wann der Euro eingeführt worden ist, so scheint zwar die Zahl recht groß zu sein, dennoch ist es nicht so viel über die Zeit gerechnet.
Mal wieder ne aufbauschende News von der Bild!
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18.01.2011 10:25 Uhr von Rheinnachrichten
 
+4 | -0
 
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wenn die Allianz das sagt, muss es stimmen.

Das kann doch bestimmt versichert werden.

Aber im Ernst:
22 Prozent in zwölf Jahren hört sich nur im ersten Augenblick wirklich viel an. Um ds beurteilen zu können, müsste man den Euro mit dem US-Dollar vergleichen. Und da dürfte der Euro um Einiges besser abschneiden.

Wer´s nicht glaubt, kann sich ja demnächst von der Allianz beraten und über´s Ohr hauen lassen.
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18.01.2011 12:02 Uhr von uhrknall
 
+1 | -1
 
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Ich wohne an der tschechischen Grenze und da kann ich immer den Kurs Euro vs Kronen vergleichen. Auch gegenüber der tschechischen Krone hat der Euro nachgelassen.

Als der Euro neu war, bekam man noch etwa 30 Kronen dafür. Von vorgestern habe ich einen Bon, der den Kurs mit nur noch 23,79 angibt. Interessant ist, dass der Euro innerhalb des letzten Jahres um 2 Kronen runter ging (etwa 8 Prozent Verlust!).

Ich kann verstehen, dass die Tschechen keinen Euro (mehr) wollen. Vor ein paar Jahren wollten sie ihn beinahe schon einführen.
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18.01.2011 12:08 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -1
 
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tja: Entwertung mal anders ;-) muss nicht immer krasse Inflation sein.
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18.01.2011 12:25 Uhr von Ottokar VI
 
+3 | -0
 
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Das wär ja alles nicht so schlimm wenn nicht die Löhne seitdem größtenteils stagnieren würden. Im Endeffekt mehr Weniger für immer mehr.
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18.01.2011 12:37 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -2
 
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ich könnte mir vorstellen: daß die Berechnung der Inflationsrate auch nicht ganz koscher ist, genau, wie die der Arbeitlosigkeit...
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18.01.2011 12:43 Uhr von Acun87
 
+0 | -7
 
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jawohl! her mit der d-mark.

scheiß aufn euro!
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18.01.2011 13:00 Uhr von eviltuxX
 
+4 | -1
 
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wenn wir: jetzt noch die d mark hätten wäre die so viel wert, dass unser exportmarkt völlig einbrechen würde. das hat auch altkanzler schmidt erst noch deutlich gesagt, und auch dass es genau dass ist was die leute nicht kapieren wollen. mit der starken dm würde es uns nciht besser gehen...
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18.01.2011 13:41 Uhr von Kaan71
 
+0 | -3
 
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Verglichen an Was????? 22% halte ich für lächerlich. Der Verlust ist weit höher...

22% vielleicht alleine letztes Jahr.
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18.01.2011 14:06 Uhr von Philippba
 
+1 | -2
 
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Was labert ihr für einen Scheiß: Natürlich haben wir > 5%. Aber ihr glaubt ja jeden Scheiß. Viel Spaß. Mäh
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19.01.2011 09:36 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"22% halte ich für lächerlich. Der Verlust ist weit höher..."

Ich denke mal das ist der Mittelwert.
Gibt viele Sachen die heute doppelt so teuer sind wie vor Euroeinführung und es gibt Sachen die billiger geworden sind (allerdings kann man elektronische Geräte schlecht essen).
Und wenn man sich die gestiegenen Wohnnebenkosten ansieht wird einem auch schlecht. Und in den Dienstleistungen denke ich ist der Wertverlust gleichfalls sehr hoch.

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