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China: Harsche Kritik an Niedrigzinspolitik der US-Notenbank

Am Mittwoch findet in Washington ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Chinas Staatspräsidenten Hu Jintao statt. Vorab kritisierte das chinesische Staatsoberhaupt die Geldpolitik der USA in scharfen Worten. Eine Aufwertung der eigenen Währung schloss der Politiker weiterhin aus.

In China befürchte man die Folgen der derzeitigen "Dollarschwemme". Man sollte die Liquidität auf einem "vernünftigen und stabilen Niveau" halten, riet Jintao seinem Amtskollegen. Langfristig würde die Dominanz des US-Dollars ohnehin abgelöst, so der chinesische Staatschef gegenüber US-Medien.

Ansonsten betonte der chinesische Politiker die gemeinsamen Interessen. Neben der Vertiefung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen wird es bei dem Spitzentreffen beider Politiker auch um gemeinsame Projekte, zum Beispiel beim Ausbau erneuerbarer Energien oder in der Luft- und Raumfahrt gehen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Geld, Kritik, Notenbank, US-Notenbank
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2011 01:12 Uhr von einsprucheuerehren
 
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ist ja klar: China "sitzt" auf 2,5 Billionen Dollar Staatsreserven. Und die Usa sind gerade dabei ihre Schulden weg-zu-inflationieren.
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18.01.2011 09:46 Uhr von TrangleC
 
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@ bertl058: Die Chinesen haben Dollar gekauft damit der wichtigste Kunde für ihre Exporte nicht pleite geht.
Ist doch verständlich dass die es nicht gerne sehen wenn jetzt der Dollar absichtlich abgewertet wird.

Ferenghi?
Erstens sollte man nicht vergessen was die Engländer mit den Chinesen gemacht haben (Opium etc.) und zweitens ist die (internationale Finanz- und Wirtschafts-) Welt so wie sie ist weil die Amis sie so wollten.
Es ist ziemlich niederträchtig jetzt so zu tun als seien die Chinesen die Bösen.

Es sind unsere westlichen Konzerne die Arbeitskräfte nach China verlagern weil die dort fast kein Geld verdienen, nicht die Chinesen die sie mit vorgehaltener Waffe stehlen. Wie viel von dem dabei verdienten Geld in Form von Löhnen und Steuern in China bleibt und wieviel in die Taschen der westlichen Besitzer und Manager dieser Konzerne wandert kann man sich ja denken.

Die "Ferenghi" sitzen in New York, London und den deutschen Villenvierteln und lachen darüber wie wir kleinen Idioten uns an der Nase herumführen und gegen die anderen kleinen Idioten woanders und gegen die korrupten eigenen Politiker aufwiegeln lassen und in Richtung China die Faust schütteln wärend sie ihre Hände in unseren Taschen haben.
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18.01.2011 22:45 Uhr von ElChefo
 
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TrangleC: "Es ist ziemlich niederträchtig jetzt so zu tun als seien die Chinesen die Bösen."

Eigentlich gar nicht. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Die Amerikaner können "ihre" Währung nur so erhalten, weil sie sich einen noch katastrophaleren Kollaps nicht leisten können - und die Chinesen auf der anderen Seite wollen natürlich nicht, das ihre Reserven auf einmal den Wert von Tapetenrollen haben. Insofern ist der Vergleich mit den Ferenghi gar nicht mal so unpassend. Auch der Part nicht, das niemand sie gezwungen hat, dermaßen überschwenglich auf den Dollar zu setzen - während sie ihre eigene Währung künstlich klein halten, damit sie halt Wettbewerbsfähig bleiben.
Das nun wieder der Westen - diesmal in Form der Engländer - herhalten muss, naja, reihen wir das mal in die übliche populäre Anti-West-Schiene ein.

"Es sind unsere westlichen Konzerne die Arbeitskräfte nach China verlagern weil die dort fast kein Geld verdienen, nicht die Chinesen die sie mit vorgehaltener Waffe stehlen."

Eigentlich sind es die Chinesen, die mit ihrer künstlichen Verbilligung diese Arbeitsplätze einkaufen - auch aufgrund der sehr liberalen Auslegung von Menschenrechten und Arbeitsschutzmechanismen.

"Die "Ferenghi" sitzen in New York, London und den deutschen Villenvierteln und lachen darüber"

Stimmt... da gibt es so einige chinesische Geschäftsleute - wie etwa in Düsseldorf - die deutsche Unternehmen aufkaufen (zB die Dortmunder Eisenhütte) und in China wieder aufbauen. Im wörtlichen Sinne. DIE lachen sich über den Technologietransfer ins Fäustchen. AUCH, weil sie damit "uns" auf einfachste Weise in vielen Bereichen das Wasser abgraben, etwa im genannten Beispiel der Eisenhütte auf dem Stahlmarkt - während sie über Exportrestriktionen unseren Hochtechnologie-Sektor, den sie für sich selbst ausbeuten wollen, künstlich verteuern, siehe etwa bei den seltenen Erden für die Microcontroller- und Chip-Herstellung.

...so simpel, wie du es hier darstellst, ist das auch wieder nicht.

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