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Hannover: "Robert-Enke-Straße" wurde eingeweiht

Am heutigen Montag wurde in Hannover (Niedersachsen) ein Stück der Straße Arthur-Menge-Ufer in "Robert-Enke-Straße" umbenannt.

Diese Straße befindet sich nicht weit weg vom Stadion des Fußball-Bundesligisten Hannover 96.

Mit der Umbenennung der Straße möchte die Stadt Hannover die Erinnerung an einen "ungewöhnlichen Menschen" wach halten. Enke, der Torwart in der Fußball-Nationalmannschaft und bei Hannover 96 war, hatte vor einem Jahr Selbstmord begangenen. Er war 32 Jahre alt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Straße, Hannover, Hannover 96, Robert Enke
Quelle: www.fr-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 17:00 Uhr von Bender-1729
 
+29 | -7
 
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Peinlich Als ob es keine anderen Personen gäbe, die eine solche Ehrung viel mehr verdient hätten (z.B. Forscher, ehrenamtliche Helfer, etc.), aber wenn es um die "heilige Kuh" Fußball geht, dann stellt der Deutsche die Logik schonmal gerne hinten an und erteilt diese Ehre lieber einem Selbstmörder, der seine Familie im Stich gelassen und einen Bahnfahrer schwer traumatisiert hat ...
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17.01.2011 17:06 Uhr von Jolly.Roger
 
+19 | -5
 
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Auch wenn es etwas pietätlos ist, aber: Ich hoffe, die Straße liegt nicht an einem Bahndamm....

Sorry, aber die Straße hätte man lieber nach dem Zugführer oder den Jungs, die das aufräumen durften, benennen sollen. Von seiner Familie ganz zu schweigen.
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17.01.2011 18:51 Uhr von xjv8
 
+3 | -6
 
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Wo ist: das Problem? Ist doch egal ob die Strasse Arthur-Menge-Ufer oder Robert-Enke-Straße heisst. Arthur Menge kenne ich auch nicht!
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17.01.2011 18:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -4
 
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xjv8: Arthur Menge war Politiker, ich glaube auch mal Bürgermeister von Hannover.

Evtl. kennt man ihn aber weil er sich dem Widerstand gegen Hitler angeschlossen hat.

Interessanterweise ist er auf einer Zugfahrt gestorben.
Diese Gemeinsamkeit haben die beiden zumindest.
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17.01.2011 20:09 Uhr von xjv8
 
+6 | -5
 
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Danke: Du hast bei mir eine Bildungslücke geschlossen. Wenn er sich dem Widerstand gegen Adolf angeschlossen hat, dann hat er auch eine Strasse verdient.
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17.01.2011 22:00 Uhr von backuhra
 
+4 | -14
 
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17.01.2011 22:05 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -3
 
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Uh ja, backuhra der arme Robert Enke, wurde von seiner Krankheit gezwungen, sich vor einen Zug zu legen, damit Zugführer und Rettungsdienste auch noch was davon haben. Und natürlich derjenige, der ihn identifizieren musste.

Wie schön die Welt doch in Schwarz und Weiß ist....
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18.01.2011 00:41 Uhr von DeeRow
 
+2 | -2
 
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Jolly.Roger: Also deine Ansichten stimmen eher mit der Aussage "schwarz-weiss" überein...
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18.01.2011 12:03 Uhr von GulfWars
 
+3 | -0
 
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Ich kann dieses Theater um Herrn Enke: einfach nicht mehr hören/ sehen und lesen.

Nur weil er sich mit Superman verwechselt hat, einen Zug aufhalten wollte und dann zuspät feststellte, dass er gar keine Superkräfte hat, muss man nicht so ein Theater machen.
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18.01.2011 16:43 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -0
 
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@ backuhra: Ich verurteile Enke nicht für das, was er sich selber angetan hat, sondern für das, was er seiner Familie angetan hat. Depressionen hin oder her aber zumindest ich für meinen Teil würde die Familie vor mein persönliches Wohlbefinden stellen. Heisst im Klartext, dass es zwar nicht schön ist, wenn das Leben einem böse mitspielt, aber solange man Familie hat, für die man Verantwortung trägt, ist es einfach nur erbärmlich, sich durch Selbstmord aus der Situation rauszumogeln.

Und selbst wenn man schon Selbstmord in betracht zieht, dann muss das nicht in einer Weise erfolgen, die noch ettliche andere Menschen nachhaltig schädigt. Schlimmer als "vor den Zug Springer" sind in meinen Augen nur noch Geisterfahrer.

Um es kurz zu machen: Herr Enke hat sich meiner Meinung nach definitiv nicht so verhalten, dass man ihn dafür auch noch ehren müsste!

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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18.01.2011 22:52 Uhr von Sh@dowknight99
 
+0 | -1
 
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wow leute schön, wie ihr alle mit rationalen Gedanken die Methodik und den Selbstmord von Herrn Enke kritisiert.. jedoch ist es ja eben genau DAS, was einem Depressiven am meisten fehlt.. Objektivität und rationales, logisches Handeln.

Depressionen sind tief verwurzelt mit Emotionen, vll noch am ehesten vergleichbar mit dem verliebt sein.. auch hier würden bestimmte Handlungen von Außenstehenden als seltsam, fremd und unpassend angesehen. Objektiv betrachtet handelt der Verliebte oft irrational oder sogar manisch, was seine Angebetete anbelangt. (Natürlich seltener mit tödlichem Ausgang für Dritte, allerdings stellt dieser Zustand auch einen gewissen Gegenpol zur Depression dar).

Ich will in keiner Weise die psychischen Folgen für die Betroffenen relativieren, jedoch kann ich diese kleinkarierten Aussagen einiger Leute hier einfach nicht so im Raum stehen lassen. ;-)

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