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Großbritannien: Abschaffung des Rentenalters

In Großbritannien gibt es kein offizielles Rentenalter mehr, Zwangsentlassungen aufgrund des Alters sollen damit verhindert werden. Mit 66 Jahren darf ein Brite die maximale staatliche Rente beziehen, die 118 Euro pro Woche bei lebenslanger Erwerbstätigkeit beträgt. Dies soll den Dazuverdienst erleichtern.

Man verspricht sich weniger Altersdiskriminierung und erhofft die Beurteilung aufgrund von Fähigkeiten. Weitere Reformen sehen vor, dass Frauen bis 2020 schrittweise auch mit 66 Jahren staatliche Rente beziehen, noch erhalten sie diese mit dem 60. Lebensjahr. Ein Pensionsfonds schafft Sicherheiten.

Ab 2012 fließen von jedem Angestellten mindestens drei Prozent in einen Pensionsfond, davon 1,5 Prozent Arbeitgeber Zuschuss sowie circa ein Prozent Steuervorteil. Damit soll eine nachhaltigere, Generationen gerechte sowie sichere Altersvorsorge unabhängig vom Staat erreicht werden.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Rente, Zahlung, Abschaffung, Rentenalter
Quelle: www.dasinvestment.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 16:33 Uhr von Berufspsycho
 
+11 | -5
 
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[edit;wazzztl]
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17.01.2011 16:56 Uhr von midgetpirate
 
+11 | -7
 
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find: ich gut!
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17.01.2011 17:01 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -4
 
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Hmmm so richtig abgeschafft ist das Renteneintrittsalter aber trotzdem nicht, denn volle Rente bekommt man erst mit 66 dh. bis dahin m u ß man noch Arbeiten...danach k a n n man noch Arbeiten...( wenn mann von der Rente allein nicht leben kann )...geht man früher in Rente, dann mit entspr. Abschlägen...oder hat man nicht lebenslang gearbeitet...das selbe
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17.01.2011 17:14 Uhr von Guschdel123
 
+5 | -0
 
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Nunja, ob damit wirklich einer Zwangsentlassung entgegenzuwirken ist..ein Anfang ist es jedenfalls. Leider wird es wohl weiterhin so sein, dass Arbeitgeber jungen, vielleicht sogar schlechter Qualifizierten, den Arbeitsplatz eher geben wird als den Ü60ern.
Allerdings wirkt sie natürlich gut gegen den ´´du bist 65 und gehörst nicht mehr in mein Unternehmen´´ - Arbeitgeber, was mir durchaus gefällt.

Trotzdem ist diese Reform mal etwas Gehaltvolles, transparentes (im Gegensatz zum dt. Rentenplan, der inklusive Besteuerung wohl ganze Bücher füllen könnte.)

Die Verteilung der Einzahlung ist durchaus angemessen.
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17.01.2011 18:07 Uhr von UICC
 
+9 | -4
 
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@berechtigt: Schon gehört, dass Fleissige mehr Rente bekommen als "Auszeitnehmer"? Ist nen Ding wa.
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17.01.2011 18:21 Uhr von CrazyCatD
 
+9 | -1
 
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Das sind nur 472 € im Monat: da in England die Lebenshaltungskosten um einiges höher sind als auf dem Festland und auch dort kaum noch jemand sein ganzels Leben am Stück durcharbeitet ist damit die Altersarmut in England, ganau wie hier in Deutschland, vorprogrammiert, denn auch da werden die wenigsten über 66 Jahre in der Lage sein noch arbeiten zu gehen und die wenigen Zweitjobs die es gibt die werden bestimmt nicht mit, für den Arbeitsmarkt, überalterten Menschen besetztund dafür hat England auch jetzt schon zu viele Arbeitslose.
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17.01.2011 18:22 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -3
 
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Was soll daran besser sein als bei uns? Hier offizielles Rentenalter 67 und ne Rente von der man auch leben kann

Da ab 66 knapp 200€ dazu man muss aber weiterarbeiten.

Na vielen Dank auch. Entweder schaffst private Vorsorge, was mittlerweile sowieso jeder machen sollte, oder wenn du es nicht kannst arbeitest bis du in die Kiste hüpfst. Das sind ja rosige Aussichten
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17.01.2011 18:37 Uhr von rolf.w
 
+5 | -2
 
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An die Befürworter: Wer arbeitet und das sein Leben lang, "darf" sich auf 118 Euro Rente in der Woche "freuen". Schon mal nachgerechnet, wie weit ihr damit kommt?
Jetzt kann man ja sagen, man muss eben privat vorsorgen. Dies wäre legitim, aber es gibt genug Menschen, die haben nicht das Geld, um 100 und mehr Euro im Monat in die Versicherung einzuzahlen. Diese Menschen bleiben auf der Strecke. Viele Unternehmen machen in der Zeit große Erträge, denken aber nicht daran, die Menschen, die diese Erträge mit ihrer Arbeit erwirtschaftet haben, auch entsprechend zu behandeln/unterstützen.
Und diejenigen, die eben nicht ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben, aus gesundheitlichen Gründen zum Beispiel, was denen bleibt wage ich mir gar nicht auszumalen.
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17.01.2011 18:44 Uhr von rolf.w
 
+9 | -2
 
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@UICC: Das ist Unsinn, Fleiß hat mit der Besolodung nichts zu tun. Es gibt genügend Menschen, die sich von morgens bis abends den Arsch aufreißen und dennoch nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Andere haben so eben eben das Studium geschafft und werden fürstlich entlohnt.
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17.01.2011 19:22 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -1
 
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Spinnen die? Die müssen sich endlich mal entscheiden was sie wollen. Entweder die Rente auf die Reihe bekommen oder die Arbeitslosigkeitsquote senken... beides geht einfach nicht.
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17.01.2011 23:15 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -1
 
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Was zum Teufel?!? Wieso wurde mein Kommentar gelöscht?! Wenn es um das Wort "Inselaffen" geht, hätte man auch nur dieses streichen können. Mir dämmert worüber sich alle so aufregen...

Ob das gut oder schlecht ist, darf jeder selbst befinden. Drei entscheidende Vorteile hat es: Jeder muss Zwangssparen, die Vorsorge ist entstaatlicht aber staatlich überwacht, Arbeitgeber und Staat zahlen augenscheinlich üppige Zuschüsse.

[ nachträglich editiert von Berufspsycho ]
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18.01.2011 03:44 Uhr von sicness66
 
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Pensionsfonds: Bei dem Wort war mir alles klar...

Wenn ich sowas lese, kriege ich das kotzen!!! Ein hoch auf die nächste Finanzkrise und ein Altern in Armut...
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18.01.2011 07:53 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@rolf.w: Hach ja wie ist das schön nciht wahr. Die Bösen sind wie immer die Unternehmen, die nciht genug zahlen und die faulen Studenten.

Schon mal überlegt dass man nicht die Arbeitskraft sondern die Qualifikation bezahlt? Schonmal überlegt dass der faule Student mind 3 Jahre länger büffelt und auf viel Geld verzichtet?

Und Geld zurücklegen kann jeder. Man muss auch nciht wirklich jeden Monat 100€ dafür zurücklegen. Außer man will es einfach nur auf ein Sparbuch legen und abwarten.

In diesem Sinne
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18.01.2011 09:21 Uhr von George Taylor
 
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@CrazyCatD: Ist ein bischen mehr als 472€ ;-)
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18.01.2011 11:20 Uhr von CrazyCatD
 
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@George Taylor: Wenn man einen Monat nimmt und dieser, wie das normalerweise ist, 4 Wochen hat und man pro Woche 118€ Rente bekommt dann macht das bei 4 * 118 = 472€ und selbst wenn es 10€ mehr oder weniger sind ist dieser Betrag zum Leben mit allen Kosten für Miete, Strom. Heizung. Wasser, Lebensmittel usw. zu wenig egal ob in England oder In Deutschland.
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18.01.2011 11:30 Uhr von George Taylor
 
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@CrazyCatD: Brech das ganze auf den Tag herunter, dann sind das 16,86 Euronen am Tag.

Das ganze mal 30,42 und das ergibt: 512,88

Also etwas mehr als 10 Euro ;-)

Und selbst wenn es "nur" 10 Euro wären. Wäre das doppelte von hier, was die Deutsche Regierung zugestimmt hat^^
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18.01.2011 12:35 Uhr von CrazyCatD
 
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@George Taylor: es ist doch fast egal ob es 472€ oder 512,88€ Rente sind, dies entspricht auch hier gerade mal etwas mehr als der Grundsicherung, die auf Hartz 4 Niveau ist, dazu kommt hierzulande die Mietpauschale, Heizkosten, Strom, Wasser muss man davon selber tragen, das bedeutet ob hier oder in England ein leben am Existenzminimum, das ist nun mal Fakt da braucht man sich nicht noch auf Nebenkriegsschauplätze begeben.
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18.01.2011 18:54 Uhr von bodensee1
 
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Hallo habt Ihr gelesen die zahlen 3 % Ihres Lohnes: in die Rente, wir in Deutschland zahlen 19,5 Prozent.

das heisst die können locker selbst vorsorgen, muss man ja hier auch. Mit Riester oder sonstigen Rentenverträgen.
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20.01.2011 17:20 Uhr von rolf.w
 
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@PeterLustig2009: Erstmal habe ich keinen Studenten als faul bezeichnet, auch wenn Du das gerne daraus lesen möchtest. Ich sage nur, viele bestehen ihr Examen so eben eben. Ob nun durch Faulheit, Unlust oder intellektuellen Defizit sei dahin gestellt. Und ja, würden die Unternehmen besser zahlen, ginge es der Binnenkonjunktur besser. Einziger Nachteil, die Unternehmen machen nicht mehr ganz so viel Ertrag. Und das nicht Arbeitskraft sondern Qualifikation bezahlt wird, ja wo sage ich denn etwas anderes?
Und der Student verzichtet auf viel Geld???? Welch weiser Entschluss, wenn man bedenkt, wie er nachher mit etwas(nur wenig) Glück alles doppelt und dreifach wieder herausholen kann.
Und Geld zurücklegen kann jeder, ja, bestimmt. Wie realitätsfern ist diese Ansicht doch. Wenn das so leicht ginge, warum dann noch Gedanken über die Rente machen?! Natürlich muss man keine 100 € jeden Monat zurücklegen, aber wenn es nur 10 Euro sind, bleibt am Ende kaum etwas über. Und da die Anlageform für eine Rente langfristig gesichert sein muss, kann man damit kaum an den Börsen spekulieren. Also bleiben nicht allzuviele Anlagemöglichkeiten übrig, die wirklich eine Rendite bringen.
Rechne doch mal selbst, ohne Verzinsung, 50€ im Monat, für 40 Jahre ergeben 24000€. Möchtest Du die Rente damit um 250€ im Monat aufstocken ist nach 8 Jahren nichts mehr da.

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