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Flüchtlingsschiff vor Korfu in Seenot: 21 Tote befürchtet

Vor der griechischen Insel Korfu ist am Sonntag ein Schiff mit illegalen Einwanderern in Seenot geraten. Ein geretteter Flüchtling berichtet von 230 Menschen auf dem Schiff, von denen die meisten gerettet wurden. Mehrere Menschen seien jedoch über Bord gesprungen, als ein Frachter zu Hilfe kam.

Das 35 Meter lange Schiff sei aufgrund der starken Winde mit Wasser voll gelaufen. Eine umgehend eingeleitete Suche nach den Vermissten, 30 Seemeilen westlich der Insel, brachte jedoch bisher keinen Erfolg. 15 Personen wurden mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei verhaftete noch auf See zwei mutmaßliche türkische Menschenhändler. Polizeikreise gehen von einer organisierte Überfahrt nach Italien aus, Startpunkt soll Peloponnes gewesen sein. Einige Flüchtlinge bestätigten, bis zu 3.000 Euro für die Überfahrt bezahlt zu haben.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tote, Flüchtling, Schiff, Seenot, Menschenhändler
Quelle: www.focus.de

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