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Libanon: Türkei schaltet sich in innenpolitischen Konflikt ein

Bereits in den vergangenen Tagen berichtete ShortNews über die Regierungskrise im Staate Libanon. In Damaskus haben sich nun die verantwortlichen von Syrien, Katar und der Türkei getroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Erdogan reise dafür zum südlichen Nachbarn.

Die Türkei befürchtet eine Destabilisierung in der Region. Deshalb habe die Regierung auch einen Vorschlag der französischen Regierung unterstützt, der die Bildung einer Libanon-Kontaktgruppe vorsah. Allerdings dürfe man Syrien und den Iran nicht ausschließen, so die Position der Türkei.

Unterdessen stocken die Gespräche zur Bildung einer neuen Regierung. Staatspräsident Michel Suleiman hatte die für den heutigen Montag geplanten Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung bereits im Vorfeld abgesagt. Hisbolla-Generalsekretär Nasrallah war zuvor auf Konfrontationskurs gegangen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Konflikt, Libanon, Hisbollah, Regierungskrise
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 14:36 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -4
 
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Auch dieser Artikel hat selbstverständlich eine Vorgeschichte:

http://www.shortnews.de/...

Möglicherweise ist der Libanon ein Schlüssel, um die verhärteten Fronten im Nahen Osten auflösen zu können. Allerdings ist ein Erfolg keineswegs selbstverständlich. Hoffentlich kommt Israel auf keine dummen Gedanken.
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17.01.2011 15:35 Uhr von Phone7
 
+11 | -4
 
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Wird Zeit: dass die Türkei mal da ein Machtwort spricht.
"Hoffentlich kommt Israel auf keine dummen Gedanken. "

Was hat Israel damit zu tun ? Die sind doch damit beschäftigt die Palis einzukerkern.

[ nachträglich editiert von Phone7 ]
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17.01.2011 16:55 Uhr von ElChefo
 
+5 | -7
 
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phone: "Was hat Israel damit zu tun ? Die sind doch damit beschäftigt die Palis einzukerkern."

Wenn der Iran und Syrien beteiligt werden müssen, dann muss auch Israel beteiligt werden. Die sind genauso Nachbarn und genauso daran interessiert, das an ihrer Nordgrenze Ruhe einkehrt. Eine vollkommene und noch weitergehende Destabilisierung können die sich auch nicht wünschen.
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17.01.2011 17:19 Uhr von alicologne
 
+11 | -2
 
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mhm Mal Grübeln, Israel, mhm.. Ist das nicht das Land das den Libanon in Schutt und Asche gebombt hat? Die sollen sich beteiligen?
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17.01.2011 17:52 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -5
 
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Endlich wird die Türkei wieder Großmacht: "Allerdings dürfe man Syrien und den Iran nicht ausschließen, so die Position der Türkei."

Denn dann ist die Befriedung Palästinas nicht mehr fern.
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17.01.2011 18:22 Uhr von Phone7
 
+10 | -3
 
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soso: wann wird Israel mal "befriedigt" ?
Israel ist das letzte Land das sich da einmischen darf und braucht. Israels Zweck ist dort unten ein ganz anderer als für Frieden zu sorgen.
Kinder als Schutzschild hernehmen, unbewaffnete Zivilisten auf Schiffen angreifen und töten. Phosphorbomben bzw- Streubomben illegal und völkerrechtswiedrig auf Familien streuen. Palästinenser in ohne Verhandlung in Gefängnissen verschwinden lassen und solche Scherze. Liste ist ewig lang. Israel ist das letzte Land das da unten für Frieden sorgen will und kann.
Als neuer Regionalmacht hat die Türkei dort unten ein ganz andres Gewicht, den sie jetzt auch offen zeigen.

[ nachträglich editiert von Phone7 ]
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17.01.2011 19:04 Uhr von mAdmin
 
+3 | -10
 
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ihr pfeifen habt angst vor israel? schaut mal lieber in den text:
"Hisbolla-Generalsekretär Nasrallah war zuvor auf Konfrontationskurs gegangen."

hisbollah generalsekretär ist ja lustig. wußte gar nicht, dass die *rschl*ch*r schreiben können. mit solchen hinterwäldlern schlägt man sich hier rum. so wie die hisbollah ein land zerstören können, kriegen dass die israelis mit allen bomben die sie haben nicht hin.

israel und türkei. den rest in ganz südostasien kann man getrost sich selbst überlassen. die lernen es nie und werden es nie lernen.

und wenn die türkei so weitermacht, dann gilt das auch für sie.

[ nachträglich editiert von mAdmin ]
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17.01.2011 19:45 Uhr von ElChefo
 
+3 | -6
 
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phnoe7: Also, ich ergreife ja ungern Partei für Israel, aber darum dreht es sich ja gar nicht.

Nebenbei, das Ding mit den Kindern als Schutzschildern ist eher so ein Hamas-Ding... so in etwa wie Raketen aus dem Gaza-Streifen oder analog aus dem Libanon von der Hisbollah. Ebenso, wie die Hamas nachweislich Leichenkeller von Krankenhäusern geplündert hat, um Bombenkrater zu "dekorieren".

Wie dem auch sei...

Wenn man Syrien (als Hisbollah-Schutzmacht) und den Iran als grossen Nachbarn an den Tisch holt, muss man Israel auch beteiligen. Es muss am Ende eine Lösung her, die für alle Parteien der Region praktikabel und bindend ist - und akzeptiert wird. Alleingänge - auch keine türkischen - führen zu keinem dauerhaften Frieden.

Und am Rande, die Türkei ist keine "neue" Regionalmacht. Die waren schon immer da, mal im Guten, mal im Schlechten - das ändert am Gewicht nichts. Schön, wenn sie Gespräche anstrengen, nur sollten sie dies auch vernünftig mit ALLEN regionalen Anrainern tun. Das einzige, was die Türkei mittlerweile offen macht, ist in gewissen Belangen mit der Hisbollah (und etwa Syrien) zu kooperieren - was dem ganzen einen ein klein wenig schalen Beigeschmack verleiht.

...aber auch darüber sollte man im Namen des Friedens mal erhaben sein.
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19.01.2011 11:59 Uhr von Harlekin.
 
+2 | -1
 
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ElChefo: red ned wennst keine Ahnung hast..

"Also, ich ergreife ja ungern Partei für Israel, aber darum dreht es sich ja gar nicht."

Ungern ? Das bezweifle ich verhement.

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